Klangprobe: Fünf Soundkarten geben ihr Debüt
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. CNR/AMR/ACR - kein einheitlicher Standard
- 3. Cirrus Logic SoundFusion DSP
- 4. Fortemedia FM801-AU
- 5. Philips ThunderBird Avenger
- 6. Creative Sound Blaster Dominance
- 7. Creative's EMU10K1
- 8. Windows XP und der Audio-Support von Microsoft
- 9. Die gestesteten Karten im Detail
- 10. Sound Blaster Live! Platinum 5.1 (Fortsetzung)
- 11. Sound Blaster Live! Platinum 5.1 (Fortsetzung)
- 12. Hercules Gamesurround Fortissimo II
- 13. Soundchip und Ausstattung
- 14. Gamesurround Fortissimo II (Fortsetzung)
- 15. Handbuch und Treiberinstallation
- 16. Soundqualität und mitgelieferte Software
- 17. Hercules Game Theater XP
- 18. Game Theater XP (Fortsetzung)
- 19. Game Theater XP (Fortsetzung)
- 20. Philips Acoustic Edge
- 21. Acoustic Edge (Fortsetzung)
- 22. Turtle Beach Santa Cruz
- 23. Santa Cruz (Fortsetzung)
- 24. Santa Cruz (Fortsetzung)
- 25. Testkonfiguration
- 26. Testverfahren
- 27. Quake 3
- 28. UT Bench
- 29. MP3 Encoding
- 30. Worauf man beim Kauf einer Soundkarte achten sollte
- 31. Fazit
Die Welt der Soundkarten-Hersteller erlitt eine schweren Schlag, als Aureal im April Bankrott anmeldete. Die Firma Aureal, die wegen angeblicher Patentverletzung mit Creative im Rechtsstreit lag, erreichte einen positiven Entscheid für sich im Dezember 1999, der Aureal von den Regressansprüchen einer Patentverletzung frei sprach. Jedoch sicherte dieser Entscheid Aureal nicht vor der Assimilation durch das, was zu dieser Zeit als "The Borg" bezeichnet worden wäre.
Aureal war Creative Labs Hauptkonkurrent im Soundkartenmarkt. Nachdem Creative Labs Aureals Werte vom Konkursverwalter kaufte, trocknete eine der Hauptquellen für Soundchips aus. Trotz des Aufkaufs von Aureal hat Creative bekannt gegeben, dass man keine zusätzlichen Treiber oder Support für Inhaber von Aureal-Produkten plant. Aureal produzierte einige bemerkenswerte Chipsätze, aber sie schienen immer Probleme mit Treibern zu haben, die nie richtig behoben wurden. Viele Anwender sind immer noch der Ansicht, dass Aureals Positionstechnologie A3D seiner Zeit weit voraus war. Microsoft hat neue Treiber für Aureal entwickelt, die in Windows XP integriert werden. Jedoch integriert Microsoft nur grundlegende Funktionen, die nicht mit Treibern und Oberflächen verglichen werden können wie sie für heutige Soundkarten entwickelt werden.
Als Aureal sich verabschiedete, mussten viele Soundkartenhersteller sich woanders nach Chipsätzen umsehen. Mit der Einführung der neuen Produkte von Creative Labs, die auf ihrem Erfolg im Soundkartenmarkt aufbauen, hat jemand, der etwas anderes als Soundblaster-Karten kaufen möchte, nicht viele Optionen. Die meisten Händler überlassen den Produkten von Creative Labs den Platz in ihren Regalen.
Viele Leute haben uns nach dem Grund gefragt, warum man etwas anderes als eine Soundblaster verwenden sollte. Viele Leute behaupten, dass die Soundblaster die Standard-Soundkarte sei. Wenn man nur einfache Audiofunktionen benötigt, kann man auch ein paar Mark sparen, indem man ein Motherboard kauft, das den Sound gleich "eingebaut" hat.
Es ist zutreffend, dass die meisten neuen Motherboards Onboard-Sound (als Option in vielen Fällen) anbieten und dass für viele Benutzer dieses mehr als genug ist. Eine andere Lösung wäre es, dass man die CNR- und AMR-Slots auf vielen Motherboards für eine Soundkarte nutzt. Das aber würde einen völlig neuen Markt öffnen. Wenn Sie jedoch Audioleistung und Eigenschaften wünschen, die höher als der Standard angesiedelt sind, dann müssen Sie über etwas anderes als über integrierten Sound oder CNR-/AMR-Technologie nachdenken.
- klangprobe ,
- fuenf ,
- soundkarten ,
- geben ,
- ihr ,
- debuet