Kolink: Drei preiswerte SFX-Netzteile für Deutschland

Damit folgt Kolink dem Trend zu besonders kompakten Rechnern, in welchen oft keine ATX-Netzteile eingesetzt werden können.

Mit Abmessungen von 12,5 x 6,3 x 10,0 cm (BxTxH) sind SFX-Spannungswandler abgesehen von der Nutzung externer Notebook-Netzteile die platzsparendste Lösung.

Die Ausstattung der Kolink-SFX-Netzteile ähnelt der vollwertiger ATX-Modelle. Nur die 250-Watt-Version eignet sich mit lediglich einem 4-Pin-Stecker für die CPU und keinen Grafikkartenanschlüssen fast ausschließlich für Office-Rechner und einfache Multimedia-Systeme im Wohnzimmer.

Zwei weitere Leistungsstufen bieten auch bessere Ausstattung: Ab dem 350-Watt-Modell liefert Kolink einen 4+4-Pin-P8-Stecker für die Versorgung leistungsfähiger Prozessoren sowie einen 6+2-Pin-PCIe-Grafikkartenanschluss mit.

Die mit 450 Watt leistungsfähigste Version versorgt dank zwei Stecker dieser Art sogar Pixelbeschleuniger der Performance-Klasse und sparsame SLI- und Crossfire-Gespanne. Für weitere Komponenten stehen bis zu vier SATA- und zwei Molex-Anschlüsse bereit.

Die Elektronik unter der Haube entstammt der mittleren Preisklasse und wird von Sirfa/Highpower gefertigt. Kolink verzichtet auf den für den Betrieb in Europa unnötigen Weitbereichseingang und nutzt zur Vermarktung des Wirkungsgrads von mindestens 82, 85 und 82 Prozent bei 20, 50, 100 Prozent Auslastung ein optisch an das 80-Plus-Bronze-Logo angelehntes Logo. Der Wirkungsgrad genügt jedoch "nur" den Anforderungen zur Energieeinsparungen von Komplett-PCs gemäß EU-Verordnung Nr. 617/2013.

Die Nennleistung entspricht der Dauerleistung. In Kombination mit der hohen +12-Volt-Leistung von über 92 Prozent der Gesamtleistung können so auch tatsächlich anspruchsvolle Komponenten versorgt werden.

Die verwendeten Komponenten scheinen für die angegebene Garantiezeit von drei Jahren unproblematisch zu sein: Der 85-Grad-Primärkondensator und die 105-Grad-Sekundärkondensatoren stammen vom taiwanischen Hersteller Teapo. Für die notwendige Kühlung sorgt ein flacher 8-cm-Lüfter mit Gleitlager.

Preislich liegen die neuen Kolink SFX mit 33,90 Euro für 250 Watt, 39,90 Euro für 350 Watt und 44,90 Euro für 450 Watt unter den Bronze-zertifizierten Konkurrenz-Modellen.

Im Vergleich zu nicht-lackierten SFX-Spannungswandlern ohne teure Zertifizierung und PCI-Express-Unterstützung wie dem technisch ähnlichen Chieftec Smart sind die Kolink Kompakt-Modelle hingegen leicht teurer.

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1 Kommentar
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  • samserious
    Mein altes Board (MSI 870-C45) besaß nur eine vierpolige CPU-Buchse, trotzdem lief ein übertakteter Phenom X6 (144,5 Watt) sogar ohne Cool'n'Quiet ganz wunderbar. Der wurde sogar offiziell unterstützt laut MSI.
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