Mit dem Acer Aspire Touch Z5801 und dem Toshiba Qosmio DX730 haben wir uns zwei aktuelle und sehr ähnlich ausgestattete All-In-One-PCs ins Testlabor geholt. Welcher von beiden gewinnt das AIO-Duell?
Wer sich die iMac-Reihe von Apple anschaut, muss neidlos anerkennen, dass sie mit dem bei Desktop-PCs berüchtigten Kabelsalat gründlich aufräumt und sich als mustergültiges Beispiel von Ordnung präsentiert: Die mitgelieferte Tastatur und Maus kommunizieren drahtlos mit dem Rechner, der gleichzeitig den Bildschirm beherbergt, oder andersherum gesagt, im Bildschirm steckt der komplette Mac. Die einzige Konzession an herkömmliche PCs bildet notgedrungen das Stromkabel, und kommt noch eine LAN-Verbindung hinzu, führen gerade einmal zwei Strippen zum Apfel-Rechner.
Der Ansatz, Monitor und Rechner zu verschmelzen, ist schon lange nicht mehr Apple-exklusiv und hat sich inzwischen in einer eigenen Produktgruppe niedergeschlagen, den so genannten All-In-One-PCs (abgekürzt AIO), inklusive aller dazugehörigen Vorteile. Die fangen an beim nicht vorhandenen Kabelwirrwarr und dem schicken Äußeren, gehen weiter bei der stattlichen Platzersparnis gegenüber einem separatem Monitor und Rechner und erstrecken sich in den meisten Fallen auch auf eine geringere Leistungsaufnahme. Häufige Ausstattungsmerkmale sind außerdem integrierte Lautsprecher und wie bei unseren beiden Testkandidaten Acer Aspire Touch Z5801 und Toshiba Qosmio DX730 auch eine berührungsempfindliche Bildschirmoberfläche. In Kombination mit dem jeweils vorinstallierten Betriebssystem Windows 7 macht das zwar nur eingeschränkt Sinn, dafür sind beide AIO-PCs zumindest in dieser Hinsicht schon fit für Windows 8, das aufgrund seiner Metro-Oberfläche explizit auf Touchscreen- statt auf Mausbedienung ausgelegt ist.
Die beiden All-In-One-Rechner von Acer und Toshiba bringen eine ähnliche Ausstattung mit und spielen damit leistungstechnisch in etwa der gleichen Liga – ideal für einen "Shootout" unter Gleichgesinnten: Geboten wird eine Intel Core i5-CPU, 6 GB beziehungsweise 4 GB RAM (DDR3-1333), eine 1 TB große Festplatte, NVIDIA GeForce GT 520 respektive NVIDIA GeForce GT 540M als Grafikkarte sowie jeweils eine Full-HD-Bildschirmauflösung von 1920 x 1080 Pixel. Für jeden der AIO-Rechner muss man etwa 950 Euro investieren.
Neben den reinen Leistungsdaten des Acer Aspire Touch Z5801 und des Toshiba Qosmio DX730 überprüfen wir zudem, wie gut oder schlecht die Testkandidaten hinsichtlich der verfügbaren Anschlüsse am Gehäuse, der Bedienung, Lautstärke und Stromverbrauch abschneiden und welche Softwarebeigaben neben Windows 7 mitgeliefert werden. Auch die 24 Zoll (Acer) und 23 Zoll (Toshiba) großen Displays haben wir genau unter die Lupe genommen und dort jeweils die Helligkeitsverteilung und die Kontrastverteilung gemessen. Das Thema Erweiterbarkeit spielt ebenfalls eine Rolle: Wenn sich schon ein kompletter Rechner im Bildschirm verbirgt, würde der ein oder andere sicher gerne an dessen Komponenten herankommen, um beispielsweise den Hauptspeicher aufzustocken oder die interne Festplatte durch ein größeres Modell auszutauschen. Wir haben deshalb überprüft, was die Geräte von Acer und Toshiba hier jeweils zulassen.
- Acer und Toshiba im AIO-Duell
- Acer Aspire Touch Z5801 (PW.SGBE2.079)
- Acer Aspire Touch Z5801: Software-Ausstattung
- Toshiba Qosmio DX730 (DX730-10K, PQQ11E-00K004GR)
- Toshiba Qosmio DX730: Software-Ausstattung
- Vergleichstabelle und Benchmark-Setup
- Audio-Benchmark: Lame / Anwendungs-Benchmark: Sysmark 2012
- Anwendungs-Benchmark: 7-Zip, Winrar, Blender, Cinebench, Photoshop CS 5.1
- Synthetische Benchmarks: 3DMark 2011
- Synthetische Benchmarks: PCmark 7
- Synthetische Benchmarks: CrystalDiskMark
- Helligkeitsverteilung
- Leistungsaufnahme
- Geräuschentwicklung
- Fazit: Kein eindeutiger Sieger, individuelle Stärken

Performance pro Watt wäre noch eine sinnvolle Auswertung gewesen. Klar ist der Acer schneller, aber pro Watt wird er sicherlich schlechter dastehen. Aber Dateninterpretation liegt sowieso im ermessen des Lesers.
Du hattest sicher keinen Röhrenfernseher mit CPU. Das war bestenfalls ein Röhrenmonitor 14" mit 640x480 als Auflösung. Compaq hatte solche Geräte. Die waren für damalige Verhältnisse vor 25 Jahren gar nicht schlecht...
@ fffcmad: gemeint wird wohl sein, daß Apple lange Zeit der alleinige Anbieter solcher Lösungen war und andere erst seit kurzer Zeit nachzuziehen versuchen. Und worauf sonst als die Applekisten soll man sich denn beziehen, wenn man solche PCs wie die beiden hier vorstellt und testet?
hier selbst 1977 gabs schon AIO PCs
http://de.wikipedia.org/wiki/PET_2001
also nix Apple exklusiv ...
@ fffcmad: gemeint wird wohl sein, daß Apple lange Zeit der alleinige Anbieter solcher Lösungen war und andere erst seit kurzer Zeit nachzuziehen versuchen. Und worauf sonst als die Applekisten soll man sich denn beziehen, wenn man solche PCs wie die beiden hier vorstellt und testet?
Ist mir ja Latte worauf das bezogen wird. Ich bekomme nur einen Kotzreiz wenn ich diese Art von viralen Marketing ins Gesicht gedrueckt bekomme ohne das ein Zusammenhang zum Artikelinhalt besteht. Da kribbelte es halt mal wieder dem innerem "Apple-Juenger" in den Fingern und der Autor konnte seinem Zwang nicht wiederstehen. Ich finde das die Qualitaet der Artikel auf diese Art und Weise leidet.
War Apple viele Jahre lang einziger (relevanter) Anbieter derartiger Lösungen? Ziehen erst seit kurzer Zeit andere Anbieter mit solchen Lösungen für Windows nach? Ja und ja, also ist es doch absolut legitim und verständlich, das zu erwähnen, ich hätte mich gewundert, wäre das nicht erwähnt worden.
Und der Artikel leidet sicher weitaus weniger darunter als du
Nanana, da hab ich aber mehr von dir erwartet
Atom? Das ist doch kein richtiger Computer, da hätte ich mehr von - höhö.
N Bekannter von mir ist scharf auf son Teil mit Antatschscreen, seit er nen Apple gesehen hat, was willste machen, die Dinger sind halt lange Jahre die einzigen relevanten Teile gewesen, ob es dir, mir oder sonstwem gefällt oder nicht.
der sieger ist mal wieder der imac !
ich finde es immer wieder lustig wie die popelhersteller versuchen apple zu stürmen und dann mit so einem dreck ankommen. ha ha
failed.
der sieger ist mal wieder der imac !
ich finde es immer wieder lustig wie die popelhersteller versuchen apple zu stürmen und dann mit so einem dreck ankommen. ha ha
failed.
"Popelhersteller" Ich lach mich tot. Und wieso Apple stuermen? Sind Asus/ Toshiba und Co. unter die Spielzeughersteller gegangen?
Ein gutes Pannel + Potente und Leise HW bekommt man um weitaus weniger als ein IMAC kostet.
Die Sinnhaftigkeit eines IAO Pc stell ich mal prinzipiel infrage.
Das IOS is sicherlich nicht schlecht (mal abgesehn von LION) und ein HACKentosch machts auch für die kleine Börse erträglich
Warum die Hersteller unbedingt auch AIOs Produzieren, ganz einfach sie wollen auch vom Hype Profitieren.
Grüße Razzor
mfg Dome94
und ja, ich mach das, denn ich will einen ...