KPN: Keine Verkaufs- und Fusionspläne mit E-Plus
Die niederländische Telekommunikationsgesellschaft KPN hat Presseberichte über den Verkauf oder die Fusion von E-Plus mit der Mobilcom-AG dementiert. "E-Plus gehört zu unseren Kernaktivitäten und wird nicht verkauft", betonte KPN-Sprecher Bram Oudshoorn am Freitag in Den Haag. KPN-Chef Paul Smits hatte dies bereits am Donnerstag intern der Belegschaft versichert. Auch Berichte über eine Fusion von E-Plus mit der Mobilcom AG seien nicht zutreffend, sagte der Sprecher. Mitschuld an den Gerüchten trägt vermutlich die hohe Schuldenlast des Konzerns. Durch den Kauf von E-Plus und den Erwerb von UMTS-Lizenzen in Deutschland sowie Großbritannien ist KPN mit rund 23,3 Milliarden Euro in die roten Zahlen gerutscht. Der Konzern wird nach seinen Angaben voraussichtlich in der kommenden Woche bekannt geben, was er zum Abbau seiner Schulden unternehmen werde. Dazu gehöre der Verkauf von Nicht-Kernaktivitäten. In den Medien war auch von Ausgaben neuer Anteile im Umfang von 5 bis 5,5 Milliarden Euro berichtet worden.
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