Krüger&Matz: Günstige Smartwatch mit Mediatek-SoC

Mediatek präsentierte zur CES ein erstes SoC für Wearables - und bleibt sich offenbar treu: Die Prozessoren des Herstellers werden vor allem in günstigen Smartphones und Tablets verbaut und auch bei Wearables scheint sich an der preislichen Ausrichtung wenig zu ändern.

Eine der ersten Smart Watches mit einem Chip der Aster-Serie, dem 260 MHz schnellen MT2502A, ist eine Uhr des polnischen Herstellers Krüger&Matz, die für 340 polnische Zloty (rund 80 Euro) angeboten wird.

Die "Classic" genannte Smart Watch besitzt ein nach IP67-Standard zertifiziertes Gehäuse mit Außenmaßen von 4,5 x 4 x 1,1 cm; die Ecken sind stark abgerundet. Das Gewicht wird mit 50,3 g angegeben. Das Display ist 1,6 Zoll groß und löst mit 240 x 240 Pixeln auf. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 212 ppi.

Die Uhr, die mit einem Linklt-Linux als Betriebssystem bestückt ist, wird via Bluetooth 4.0 mit einem Smartphone oder Tablet gekoppelt, wobei sowohl Googles Android ab der Version 4.3 als auch iOS ab Version 7 unterstützt werden. Im Gehäuseinneren steckt ein 315 mAh großer Akku, der bei durchschnittlicher Nutzung für eine Laufzeit von zwei Tagen sorgen soll.

Hierzulande ist Krüger&Matz zwar aktuell nicht aktiv, doch die Classic stammt vermutlich von einem asiatischen Auftragsfertiger und könnte über kurz oder lang in ähnlicher Form auch bei anderen Anbietern zu finden sein.

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4 Kommentare
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  • capparezza
    Zwei Tage Akkulaufzeit? Naja. Immerhin besser als das was bis jetzt am Markt ist. Bis die Teile mal mindestens 5 Tage durchhalten, bleibt ne Smartwatch für mich uninteressant.
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  • pongy
    Wearables werden vermutlich dann den richtigen Durchbruch schaffen, wenn sie leistungsfähiger werden, bei gleichzeitig immer längeren Akkulaufzeiten (=energieeffizienter) und je unabhängiger sie von anderen mobilen Geräten werden, wie Smartphones. Selbstverständlich muss dabei auch noch der Preis passen.
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  • rroman
    Das Problem ist eher der Nutzen - man kann zwar Verwendung für Smartwatch erfinden, aber Bedarf ist nicht da. Man hat so oder so den Smartphone dabei - dann kann man den auch aus der Tasche holen. Zudem ist die Uhr etwas sehr Grundlegendes - wenn da der Akku mal leer ist, ist das ziemlich ärgerlich.
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