AMD will mehr GPUs fertigen lassen

Kryptowährungen beherrschen aktuell an vielen Stellen die Schlagzeilen. Als Alternative zu klassischen Währungen wird ihnen das Potential zugetraut das bisherige Geldsystem zu revolutionieren. Umweltschützer halten das Generieren von Bitcoins und Co. für hochgradig ineffektiv und befürchten, dass der aktuelle Trend die weltweite Klimaerwärmung beschleunigt. Und Gamer sorgen sich darum keine aktuellen Spiele mehr spielen zu können, weil der Markt für Grafikkarten aufgrund der Miner nahezu leergefegt ist.

Immerhin bei dem letzten Problem kann auf zumindest etwas Entspannung gehofft werden: AMDs CEO, Dr. Lisa Su, erklärte zwar, dass das aktuelle Hoch beim Generieren von Krypto-Währungen in der aktuellen Form nicht von Dauer sein wird, gleichzeitig scheint sie jedoch von einem langfristig höheren Bedarf auszugehen und hat angekündigt die GPU-Produktion erhöhen zu wollen.

Allerdings dürfte eine Erhöhung der Produktion nicht von heute auf morgen möglich sein, schließlich gelten einige Komponenten derzeit ebenfalls als vergriffen, das gilt insbesondere für Grafikspeicher. Schon länger wird darüber spekuliert, dass der HBM2-Speicher einer der Gründe für die vergleichsweise geringen Stückzahlen ist, die bisher von den Vega-Grafikkarten vom Band liefen.

Zudem hat der Hersteller in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit vollen Lagern gemacht: So wurde einst der Marktstart der Trinity-APUs verlangsamt, weil zunächst noch die Bestände des Vorgängers Llano abgebaut werden mussten und auch bei der R9 290 sowie der R9 290X musste der Hersteller hohe Rabatte gewähren, um die vorproduzierten GPUs noch unters Volk bringen zu können.

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