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Mehr Freude am Fahren: Vier Lenkräder ab 100 Euro im Test

Mehr Freude am Fahren: Vier Lenkräder ab 100 Euro im Test
Von , Michael Orth

Erst mit einem ordentlichen Lenkrad macht die virtuelle Raserei maximalen Spaß - was unser Testquartett mehr als eindrucksvoll beweist. Allerdings ist nicht jedes Rennspiel gleichermaßen für die Kurbelei geeignet.

Lenkräder sind zähe Burschen. Während etwa der klassische Joystick über die Jahre einen schleichenden Tod starb (beziehungsweise sich in die highendige Flugsimulations-Ecke verzog), können sich die Wheels nun seit über 15 Jahren am Markt behaupten.  Dabei es haben sie es wahrlich nicht leicht. Ihr Haupteinsatzgebiet, der PC, ist als Spieleplattform generell auf dem leicht absteigenden Ast. Bei den nach wie vor boomenden Konsolen wiederum gibt es ein praktisches Problem: Die spielt man in der Regel von der Couch aus - und da gibt es keinen oder bestenfalls einen untauglichen Tisch.

Dass Lenkräder als Hardware-Kategorie trotzdem noch recht lebendig sind, dürften sie vor allem zwei Umständen zu verdanken haben: Erstens Sonys PlayStation-Multimillionenseller Gran Turismo. Fehlender Tisch hin oder her, dafür musste bei zigtausenden Rennspiel-Begeisterten einfach ein Wheel her.  Und zweitens, noch wichtiger, die 2004 mit GTR eingeläutete Renaissance der Rennspiel-Simulation am PC. Seitdem ist rund ein Dutzend exzellenter Titel aus dem Genre erschienen. Das Schöne für die Lenkrad-Hersteller: Die Kundschaft ist relativ alt und ähnlich kaufkräftig wie im Flugsimulator-Bereich, gleichzeitig ist die Nutzerbasis deutlich breiter.  

Dennoch gestaltet sich das Angebot eher übersichtlich. Wer rund 100 Euro für ein vornehmlich am PC eingesetztes Lenkrad ausgeben will, hat  - abgesehen von Auslaufmodellen - gerade mal vier Modelle zur Auswahl, die auch allesamt bei uns auf die virtuelle Test-Rennstrecke gingen.

16 Kommentare anzeigen.
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  • Sechser , 22. Juli 2011 11:46
    Warum wurden keine Lenkräder für die Glücksbox360 getestet?
  • checkmate , 22. Juli 2011 12:43
    Zitat :
    ..., das Logitech hat eine etwas bessere Ausstattung und ist vom ersten Auspacken weg das unkomplizierteste und alltagstauglichste Lenkrad dieser Klasse. Es hätte das Zeug zum Testsieger gehabt, wäre da - neben den technischen Problemen - nicht der Preis von immerhin 120 Euro. Zum Vergleich: Die technisch sehr ähnlichen Quasi-Vorgänger Momo Racing und Driving Force Pro gab es teilweise für deutlich unter 80 Euro.


    Das Logitech Momo Racing hab ich 10/2009 für 59 Teuro im Blödmarkt erhalten. Ein echtes Schnäppchen wie ich finde. Ich habe zwar keinen Vergleich zu anderen Lenkrädern, kann aber folgendem beipflichten:

    Zitat :
    ...im Vergleich zu Thrustmaster und Logitech braucht es ein wenig mehr Eingewöhnungszeit. Die beiden Letzteren gehören in der Tat zu den "Da fühlt man sich sofort wohl"-Modellen: Von der ersten Runde an gelingen schnelle und gleichmäßige Zeiten, beide Lenkräder reagieren so, wie man es sich vorstellt.


    Übrigens hab ich mit meinem Momo bis jetzt nur mit NfS Shift spielen können. Dieses Duo bietet Spielspaß pur.

  • Healsuaba@guest , 22. Juli 2011 14:31
    @Sechser: Hmmm, vielleicht weil das hier keine Spielekonsolenseite ist?
  • checkmate , 22. Juli 2011 14:45
    Spielekonsolen sind auch Hardware. :ouch:  Nur, was nutzt ein Vergleich zwischen PC und Xbox Lenkrädern? Und vor allem wie kann auf 2 verschiedenen Basen vergleichend getestet werden?
  • Anonymous , 22. Juli 2011 15:28
    Ein paar schöne "Lenkräder" dann fahre ich doch lieber mit einem richtigen Auto, ist aber trotzdem interessant was echte Gamer für Ihren Spielspaß so brauchen!:sol: 
  • xXDarkXx , 22. Juli 2011 15:53
    ich hab das Thrustmaster schon länger und bin seit dem ersten tag voll und ganz zufrieden damit, es ist robust, präzise und sieht schick aus und 100 € ist für ein gutes Lenkrad wirklich nicht viel wenn man sich mal das G25 Logitech anguckt (na gut da ist auch ein wenig mehr zubehör dabei ;)  )
  • derwolf92 , 22. Juli 2011 16:43
    Zitat :
    Ein paar schöne "Lenkräder" dann fahre ich doch lieber mit einem richtigen Auto, ist aber trotzdem interessant was echte Gamer für Ihren Spielspaß so brauchen!:sol: 


    :lol: 

    *zustimm*

  • Sechser , 22. Juli 2011 21:58
    @Healsuaba@Guest : Wenn man sich aber in der Modellübersicht die Plattformen ansieht, ist keins für die Box dabei. Das meinte ich damit.
    War sehr überrascht als ich heute morgen den Test sah, da ich gerade auf der suche nach einem Lenker für meine XB360 bin. Das dämpfte dann meine freude nachhaltig ;-)
    Ausserdem steht auf dieser Siete ganz oben über dem TH Logo: Tom's Hardware : Review lenkrad rennspiel pc konsole
  • F1Trinity , 23. Juli 2011 12:03
    Leider stimmt die Tabelle vorne und hinten nicht! Das Fanatec Carrera hat keinen 900 Grad Modus? Hat es und wird auch bei so Lenkwinkel angegeben. Genauso hat es hingegen dem Gallardo Evo auch ein Kupplungspedal. Da ist wohl einiges vertauscht wurden. Ebenfalls hat es bei den Sonstigen Elementen auch ein kleines Konfigurationsdisplay. Ich nehme mal an, dass verschiedene Angaben mit dem Gallardo Evo vertauscht wurden.
  • QuFu , 24. Juli 2011 12:42
    lieber mit richtigem auto fahren? klar, auf ner rennstrecke gerne. aber öffentliche strassen als rennstrecke, und die pozilei als rennleitung zu betrachten, wäre ziemlich failed... ;-)

    anno 96 hatte ich mir das thrustmaster t2 gekauft. für 250 mark trotzdem ne ganz schöne krücke. aber immerhin der könig der virtuellen lenkkrücken. ^^ befestigung war ne totale friemelei, nach einem beherzten tritt auf die bremse musste man sich sehr strecken, um das gaspedal zu erreichen. also viel bastelei, um alles wirklich festzukriegen. am liebsten hätte ich alles mit schrauben im tisch und elterlichen fussboden fixiert. und von der kalibrierung will ich gar nicht erst reden. :-/
    aber es war die mühe wert, nach ein bisschen übung konnte mir in nfs keiner meiner kumpels mehr das wasser reichen. und in nfs2 im simulationsmodus waren die tastaturfahrer nur noch schlachtvieh. :-D
  • checkmate , 25. Juli 2011 08:02
    Wie weiter oben schon erwähnt, habe ich keinen Vergleich, da das Logitech Momo mein 1. Lenkrad ist. So weiß ich auch nicht ob die anderen Vertreter ihrer Zunft auch so wackelig in ihrer Art der Befestigung sind. Das Lenkrad am wird mittels eines Kunststoffbügels in Form eines U und einer Rändelschraube an der Tischplatte befestigt. Siehe Bild. Der Bügel biegt sich jedenfalls ziemlich arg bis das Lenkrad auch größeren Rüttelorgien standhält. Nicht sehr vertrauenserwekend, aber auch noch nicht weg gebrochen. Unterseitig an den Pedalen sind Gummifüße, die auf glatten Flächen (zu) wenig Widerstand gegens Verrutschen bieten. Bei Verwendung auf dem Teppich kann man Krallen ausklappen, die sich wiederum recht gut einkrallen und Halt bieten. Kurzum, das Lenkrad fasst sich gut an, aber die Billigkeit ist nicht übersehbar.

    @QuFu

    "Damals" gab es noch keine Force Feedback Komponenten. Die machen für mich erst die Würze aus. Ich warte sehnsüchtig auf einen Sitz der auch mitwackelt.

  • QuFu , 25. Juli 2011 16:26
    ach ja, ffb... hatte ich ein paar jahre später mal ausprobiert, aber die geräusche der kleinen servos haben mich gestört. das passt einfach nicht zu autorennen. ausserdem wurde pflastersteinboden mit ruckartigen hinundherwackeln des lenkrades simuliert. sehr irritierend... eigtl. sollte da doch eher nur der lenkstock vibrieren! ist das heutzutage immer noch so?
  • martin1986@guest , 27. Juli 2011 15:44
    @checkmate: schon mal versucht, die Abdeckung hinter den Schaltpaddels zu entfernen? Darunter verstecken sich zwei Rändelschrauben mit denen man die zwei Kunststoffbügel (Krallen) anziehen kann. Damit bekommt man das Lenkrad bombenfest an den Schreibtisch. Die Rändelschraube des Kunststoffbügels (U) hab ich rausgedreht, so dass sie nicht mit dem Tastaturauszug an meinem Schreibtisch kollidiert.
    Die Pedale halten auf Teppich mit den Krallen einwandfrei, ansonsten sollte man sie gegen irgendwas festes (Wand, Schreibtischrückwand) stellen.

    zum Test: Ich habe seit mittlerweile 7 Jahren das Logitech Momo Racing Force und bin immer noch zufrieden. Es knarrt zwar mittlerweile etwas und ein Knopf geht nicht mehr, aber die Präzision und das FF sind wie am ersten Tag, also eindeutig zu empfehlen!
  • checkmate , 28. Juli 2011 06:28
    @Martin

    Vielen Dank für den Tipp mit den Rändelschrauben. Am WE scoll schlechtes Wetter werden also genügend Zeit um die Befestigung auszuprobieren und anschließend zu zocken. :ouch: 

    offtopic:

    Das Momo, stellvertretend für alle FFB Lenkräder, macht tierisch Gaudi. Welches Spiel zum Einsatz kommt ist fast Nebensache, Hauptsache Lenkrad + FFB. Trotzdem sollte ich mich mal informieren welche aktuelle (DX11) Simulation einen Kauf lohnt. Das NfS Shift ist zwar Grafik- und Handling-mäßig geil, trotzdem traurig nachzudenken was draus geworden wäre, wenn EA sich das Spiel nicht gekrallt hätte um es NfS zuzuschlagen. Die Spieleprogrammierer tun mir im nachhinein leid ihre Arbeit so zu verwursteln. Ähnlich erging es ja Halo mit M$, die armen Programmierer mussten es zurück entwickeln bis es verstümmelt genug war um auf der Xbox zu laufen...
  • Crunky , 31. August 2011 14:27
    Es wurde wohl keine Paar stunden gefahren ?

    http://www.youtube.com/watch?v=P-iyET9aSA0

    Thrustmaster Ferrari F430 hat bei mir gerade mal 2 Tage gehalten die Pendalen sind Minderwertig und Quietschen so auch der Support der sehr unverschämt drohten mir mit Anzeige und Gericht der Herr aus Frankreich war sehr witzig hab ihn gesagt sind sie so scharf auf schlechte Bewertungen kein Kunde kauft mehr so ein Produkt gibt ja noch andere Hersteller war ihm egal mir auch aufgelegt und zum Händler umgetauscht Geld wieder :=)

    Auch die Deutsche Vertretung ist wohl 1 man Betrieb der Chef war im Urlaub ich hätte mal ein Tag vorher an rufen sollen genau hab mich vor lachen nicht mehr ein bekommen finger weg von der Firma Thrustmaster.

    Ein Blick bei den Amazon Bewertungen entpuppten noch mehr Mängel das mit den Penadalen ist nicht einzige Problem sondern auch das Lenkrad leihert aus und fängt an zu Quietschen das für 119 €/240 DM ist nicht Tragbar.

    Mein Fazit von der Firma ich kaufe keine Produkte mehr von Trustmaster.

    man kommt um das Logitech G27 Lenkrad nicht rum Lieber 150 € mehr ausgeben als so Billig schrott.
  • iRacer@guest , 24. Mai 2012 00:56
    Das G25 war ganz gut, allerdings ist das G27 nach ..zig Berichten aus der Szene leider nicht mehr zu empfehlen. Für ähnliches Geld würde ich eher zum Fanatec GT3 V2 (etwa 180EUR ohne Pedalen) greifen. Auch die standart Pedalerie ist hochwertiger konstruiert als die vom G25/27.
    Leider lässt das Fanatec GT3 kaum Modifikationen zu.