Microsoft bezieht künftig Server von Lenovo

Mit klassischen PC-Systemen genauso wie Notebooks ist selbst bei Unternehmenskunden nicht mehr viel Geld zu verdienen. Hersteller wie Dell oder HP setzen deshalb seit längerem verstärkt auch auf den Serverbereich. Mit der Übernahme der Serversparte von IBM hat auch Lenovo versucht einen Fuß in dieses lukrative Geschäft zu bekommen - und das allem Anschein nach mit wachsendem Erfolg.

Künftig wird Microsoft für seine Datenzentren nicht mehr nur Server von Dell, HP, Quanta und Wistron beziehen, sondern auch die Systeme von Lenovo berücksichtigen, die mit Motherboards von Quanta bestückt werden sollen. Die ersten Lieferungen sind nach für das dritte Quartal geplant.

Lenovo kommt damit im Servergeschäft besser in Fahrt. Bisher wurde der Großteil der Umsätze auf dem chinesischen Markt erzielt, zudem verringert der Hersteller seine Abhängigkeit vom PC-Geschäft, das immernoch 70 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht.

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