Lenovo verlagert Smartphones zu Motorola

Mit der Übernahme von Motorola wollte sich Lenovo zunächst vor allem einen klangvollen Namen sichern, der einen hohen Bekanntheitsgrad in der westlichen Hemisphäre besitzt. Denn die Chinesen zählen zwar auf einigen Märkten auch unter den Smartphone-Herstellern zu festen Branchengrößen, doch in West- und Mitteleuropa waren sie beispielsweise bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht vertreten.

Dabei scheint die Begeisterung über den Zukauf weiter gewachsen zu sein: Motorola hat seine Fähigkeiten bei der Entwicklung von Smartphones nicht zuletzt mit den Moto-E- und Moto-G-Modellen im unteren und mittleren Leistungsbereich unter Beweis gestellt - und wird nun die gesamte Smartphone-Entwicklung, -Gestaltung und -Fertigung im Konzernverbund übernehmen, wie Lenovo anlässlich der Präsentation seiner aktuellen Quartalszahlen verkündete.

Mit diesem Schritt sollen doppelte Strukturen abgebaut und der Mobilbereich effizienter gestaltet werden. Ob der Name Lenovo im Smartphone-Bereich erhalten bleibt, wurde offen gelassen.

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