[CES] LG G Flex 2: Neuauflage mit stabilerem, aber kleinerm Bildschirm

An eine Neuauflage des G Flex hatte im Laufe des vergangenen Jahres eigentlich keiner mehr so richtig geglaubt. Der Hersteller kämpfte bei der Einführung der ersten Version mit technischen Schwierigkeiten beim Display und sorgte mit der gebogenen Form bei den Nutzern eher für hochgezogene Augenbraue als ungestüme Begeisterung.

Dass LG das Konzept dennoch nicht abgeschrieben hatte, zeichnete sich bereits Ende des Jahres ab, als die Gerüchteküche rundum das G Flex 2 zu brodeln begann. Auf der CES hat der Hersteller nun diese Spekulationen bestätigt. Wie gehabt setzen die Koreaner auf ein gebogenes P-OLED-Display, das nun eine Full-HD-Auflösung leistet, allerdings mit einer Diagonale mit 5,5" kleiner als der Vorgänger geworden ist - ein Novum bei einem Highend-Gerät. Zudem soll der Bildschirm Dank eines speziellen Finishs und natürlich der Biegung, die Stürze besser abfedert, um bis zu 30 Prozent unanfälliger gegenüber Brüchen sein

Wie auch schon im Vorjahr besitzt das Gehäuse, das in rot und silber erhältlich ist, eine Oberfläche, bei der kleiner Kratzer, die im alltäglichen Gebrauch entstehen, von selbst verschwinden sollen. Im Inneren des Smartphones ist Qualcomms neustes Highend-SoC, das bis zu 2,0 GHz schnelle Snapdragon 810 verbaut, dessen acht CPU-Kerne auf einen 2 GB großen DDR4-Speicher zugreifen können. Der Datenspeicher ist nur 16 GB groß - ein Rückschriff gegenüber dem Vorgänger, der Nutzerdaten einen Platz von 32 GB bot. Dafür kann der Speicher nun mit einer microSD-Karte um bis zu 2 TB aufgerüstet werden.

Mit dem SoC ist auch eine leistungsstarke Netzwerktechnik verbunden. So funkt das G Flex 2 in LTE-Netzen theoretisch mit maximal 450 Mb/s - was derzeit allerdings von kaum einem Provider unterstützt wird. Der WLAN-Funkchip arbeitet auf der Basis der Spezifikationen a/b/g/n/ac; bei Bluetooth setzt der Hersteller auf den 4.1-Standard, der auch das für die Audiowiedergabe besser geeignete Apt-X-Protokoll unterstützt.

Bei der Kamera auf der Rückseite setzt LG weiterhin auf einen nun aber mit der Laser-Focus-Technologie verbesserten 13-MP-Sensor, die erstmals mit dem LG G3 vorgestellt wurde.

Als Betriebssystem kommt Googles Android 5.0 zum Einsatz, das mit LG-eigenen Funktionen erweitert wurde. So lassen sich nun beispielsweise Neuigkeiten auf dem gesperrten Smartphone durch einfaches Klopfen anzeigen.

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