LG G4s: Mittelklasse-Smartphone sucht die goldene Mitte

Der nächste Ableger des wirklich gelungenen LG G4: Das G4s bekommt mehr Glanz vom Flaggschiff ab als das kleinere G4c, einen Lederrücken gibt es dennoch nicht. Störend sind die geringe Akkulaufzeit und mäßigen Kameras des ansonsten guten Mittelkläss...

Wer denkt, mit dem G4c hätte LG den einzigen Ableger seines aktuellen Flaggschiffs auf den Markt gebracht, der irrt. Unser neuestes Testgerät trägt den Zusatz "s" im Namen - und mit weiteren Derivaten ist zu rechnen; etwa mit einem Modell mit Eingabestift.

Aber widmen wir uns erst einmal dem LG G4s. Wenn wir annehmen, dass das "c" beim G4c für Compact steht, was bedeutet dann das "s"? Vielleicht smart. Denn LG platziert das G4s zwischen seinen beiden ungleichen Geschwistern. Es soll ein mit 5,2 Zoll recht großes Display und ordentlich Power zum fairen Preis bieten - das wäre durchaus smart.

Vom G4 hat sich das G4s wie schon das G4c das in zwei Richtungen gewölbte Design – neudeutsch: curved – abgeschaut. Ausgerüstet ist es mit einem modernen Mittelklasse-SoC, zudem lässt die Ausstattung bei einem flüchtigen Blick ins Datenblatt nichts Wichtiges vermissen. Im Gegenteil: Einige Features finden sich sonst nur bei Modellen der Ober- und Spitzenklasse. Klar, dass der Hersteller dann auch irgendwo Abstriche machen muss. Welche das sind und ob das G4s damit zum Blender mutiert, klären wir im Verlauf des Tests.

400 Euro ruft LG für das G4s auf. Für ein Modell der Mittelklasse – auch mit Avancen nach weiter oben – ist das ein Batzen Geld. Ein Blick in die Preisvergleichsportale zeigt aber: Die aktuellen Straßenpreise liegen bereits jetzt weit unter der Hersteller-Angabe. Zum Testzeitpunkt war das G4s bereits zu Preisen ab rund 230 Euro zu haben. Damit klingt das schon wieder nach einem deutlich attraktiveren Angebot.

Erstelle einen neuen Thread im Artikel-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
Noch keine Kommentare
    Dein Kommentar