Arctic Cooling Freezer 7 Pro Rev.2
In einem Testfeld, in dem ansonsten nur 120mm-Kühler zu finden sind mit einem 92mm-Modell anzutreten, zeugt von Mut und Selbstbewusstsein. Genau das tut Arctic Cooling mit seinem Freezer 7 Pro Rev.2 aber, und zwar auch nachdem wir die Firma informierten, dass als Test-CPU ein stark übertakteter Core i7 zum Einsatz kommen würde. Vermutlich hofft man hier auf eine gute Bewertung beim Preis-Leistungs-Verhältnis, denn die Firma hätte uns auch den teureren Freezer XTREME Rev.2 mit 120mm-Lüfter schicken können. Im Online-Handel ist der Freezer 7 Pro Rev.2 jedenfalls schon für knapp 14 Euro zu finden und markiert damit deutlich das untere Ende des Preisspektrums in diesem Feld. Ob er aber auch mit den größeren Konkurrenten mithalten kann, wird sich noch zeigen müssen.

Beim Freezer 7 Pro Rev.2 ist die Wärmeleitpaste schon von vornherein auf die Kontaktfläche aufgetragen und wird im verpackten Zustand durch eine Plastikabdeckung geschützt. Unter der Wärmeleitpaste kommt eine sehr flache, glattpolierte Kontaktfläche aus Kupfer zum Vorschein.

Der Freezer 7 Pro Rev.2 unterstützt sowohl alle halbwegs aktuellen Intel Prozessoren mit den Sockeln 775, 1156 und 1366 als auch die AMD-Modelle der letzten Jahre, die in die Fassungen 939, AM2, AM2+ und AM3 passen. Außerdem ist er einer der wenigen Kühler, die montiert werden können, ohne das Mainboard ausbauen zu müssen.

Dank des vergleichsweise geringen Gewichts kommt dieser Kühler ohne ein auf der Mainboard-Rückseite montiertes Blech aus. Stattdessen kommen bei der Montage Spreizstifte und kleine Keilsteckern zum Einsatz. Um an die vordere Schraube zu gelangen, muss nur der Lüfter abgenommen werden. Will man den Kühler wieder entfernen, reicht eine Spitze Zange, um die Keile aus den Spreizstiften zu ziehen und dann den Rahmen der Basis zu entnehmen.

AMD-Fans werden ein wenig enttäuscht sein, da die Halteklammern so ausgerichtet sind, dass der Lüfter auf den meisten aktuellen Sockel-AM2/AM3-Boards nach oben bläst. Besser wäre es, wenn er zur Gehäuserückseite zeigte.
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Der Test an sich ist ja nicht schlecht, aber mir fehlen hier ganz klar ein paar Kandidaten:
-Prolimatech Megahalems
-EKL Brocken
-EKL Nordwand
da geb ich dir vollkommen recht skylang, so leid es mir tut THW. das mögen zwar nicht unbedingt die aktuellsten sein, aber erstens bringen die verdammt gute leistung und zweitens sind sie sehr beliebt
Man kann im Artikel ja schon lesen, dass es an den Unternehmungen lag welche Lüfter sie ins Rennen schicken.
Wenn EKL oder Prolimatech nicht mitspielen, werden sie eben auch nicht getestet.
Natürlich vorausgesetzt, sie wurden vorher angeschrieben. ;-)
Vorsicht mit Arctic Cooling!!!
Der Montagerahmen ist aus einem derart miserablen Plastik gefertigt, daß es jederzeit und unvermittelt passieren kann, daß sich das Ding zerlegt.
Ich hatte 2 Alpine Pro 11.
Der Rahmen ist zwar nicht exakt baugleich, aber sehr ähnlich und funktionsgleich.
Der erste der beiden hat eine halbe Stunde durchgehalten und ist dann mit einem leisen 'Klack' abgefazzt, worauf der Proz nach ein paar Sekunden runtergetaktet hat (gottseidank funktioniert das wirklich).
Der zweite hat sich beim Festschrauben des eigentlichen Kühlers auf dem Rahmen zerlegt.
Mir geht es nicht in den Kopf, wie man für soviel Geld soviel Schrott verkaufen kann!
... und das auch noch aus der Schweiz *kopfkratz*
Mglw. geht denen die Asche aus, wo doch jetzt die Steuerbetrüger keine Schwarzkohle mehr rüberschieben.
;-)
schöner test. traue aber nie einem test den du nicht selber gefälscht hast
Hat eigentlich noch jemand derartige Probs mit AC gehabt?
Ein EKL Lüfter haben sie indirekt ins Rennen geschickt. Der Sunbeam sieht doch genau so aus wie der Alpenföhn.
Die Befestigung der Freezer Xtreme ist auch Schrott, ich kann da durchaus mitfühlen, Pivo.
Danke für den Test, hätte ich keinen Noctua würde mich (jetzt) der Thermalright sehr interessieren...
Moin

Da dachte ich doch letztens echt "jetzt mal wieder ein Kühlertest, dat wär schön" und schwupps ... da isser
Aber die Geschichte mit der Differenz zur Umgebungstemperatur ist nicht ganz so glücklich: Ihr selbst schreibt "Der Kühler erreichte mit unserem übertakteten Prozessor ganze 82° Celsius! " (zum Arctic Cooling Freezer) ... Aber wenn ihr damit die Differenz meint, ist er doch schon locker über die 100°C drüber, wenn im Raum übliche 20-22°C herrschen o_O Dass 'das' jetzt schon die Temperaturdifferenz in 11°C kalter Luft ist, wird erst im nächsten Satz klar. In der Grafik dagegen gar nicht.
Ist doch ein netter Kühlertest, der vor allem ein breites Preisspektrum abdeckt. Der Noctua müsste sich bei diesem Preis bestimmt auch mit einer einfachen Wasserkühlung wie der "Corsair Hydro Series H50" messen können, diese kostet ab etwa 60€.
Persönlich halte ich sehr viel von Scythe Kühlern. Diese bieten eine sehr hohe Fertigungsqualität bei einem vertretbaren Preis.
Ich habe noch einen kleine Anregung für das THG Team. Vielleicht wäre mal ein Kühlervergleich für HTPC´s, wo man in der Bauhöhe sehr eingeschränkt ist, möglich. Zwei Testkanditaten für so einen Vergleich wüsste ich schon, den Scythe Shuriken sowie den Scythe Big Shuriken. Auch andere Hersteller bieten Kühler mit geringer Bauhöhe an. Ich denke mal, es gibt User, die einen potenten PC auf engstem Raum bauen wollen, aber nicht wissen welchen Kühler sie nehmen sollen.
Zum Ich hatte 2 Alpine Pro 11
Ich habe bei diesem und anderen Modellen genau das gleiche Problem mit dem spröden Kunststoff. Daraufhin habe ich mich an Arctic Cooling gewandt. Sie haben mir bestätigt, das hier ein Materialfehler vorliegt. Neu wird ein anderer Kunststoff für die Halterungen verwendet. Sie haben mir alle defekten Teile kostenlos ersetzt ohne, dass ich diese einsenden musste.
Greetz Beagle
Danke @Beagle,
sowas ähnliches hatte ich gehofft.
Werde denen mal ne Email schicken, mal sehen, ob ich dann ein Retention-Modul aus 5mm Krupp-Stahl kriege.
;-)
Schöner, und gut durchgeführter Test. Die Acoustic Efficiency Tabelle finde ich auch sehr interessant.
Finde den Test soweit auch gut bis auf folgendes:
Was soll das mit diesem "generischen" Lüfter?
1. Wenn man sowas macht, dann muss man auch angeben um welchen es sich handelt. Vorallem die Größe wäre ja durchaus interessant und wichtig zu wissen. Dann stellt sich auch die Frage, ob man in diesem Fall einen Kühlkörper der für 92mm ausgelegt ist überhaupt mit einem für 120mm verglichen werden kann. Auf beide nen 92er Lüfter schrauben erscheint da genauso "unfair", wie wenn man einen 120er draufbastelt.
2. Wieso zum Henker nimmt man ausgerechnet einen der mit wahnwitzigen 2500U/min dreht? Sowas will man doch nicht in seinem Gehäuse haben, wenn man extra nen dicken Kühlkörper kauft!!!
Da nimmt man doch besser einen, der leise ist. Dann sind die Temps zwar etwas höher, aber dann trennt sich die Spreu auch vom Weizen.
Die Temperaturangaben im Test sind verwirrend. Angaben sind in °C, also Niveau/Pegel. Beschriftung "Temperature above ambient" impliziert aber ein delta T, Einheit müsste dann aber Kelvin sein. Ist ein Detail, aber wirkt unprofessionell.
Und was für einen Sinn soll es machen, die Umgebungstemperatur für einzelne Testkandidaten zu ändern? Also warum (und wie?) sollte man einen Raum mit einer Klimaanlage (!) auf 11°C herunterkühlen? Welches Modell verwendet ihr bitte, bei welcher Raumgröße?
::Kopfschütteln::
Mehr als 1200U/min sind bei nem Kühler in der Größe Schwachsinn. Wenn mir die Laustärke egal ist, brauch ich keinen so großen Kühler.
Die Ergebnisse würde dann komplet anders ausfallen. Manche Kühler haben die Lamellen so dicht stehen, dass bei niedrigen Umdrehungen die leistung extrem abfällt.
Sieht man in so einem test natürlich nicht.
Das leidige Problem mit dem Überhang habe ich selbst auch auf einem AM3-Board mit dem Zalman 10X Extreme zu spüren bekommen. Will man Corsair Dominator3-Speicher verbauen, wirds auf DIMM0 und DIMM1 erstmal essig, weil die Kühlrippen zu tief angesiedelt sind und die Halteklammern einen Dreh um 90 Grad (was die beiden verdeckten DIMM Slots freigeben würde) nicht erlauben.
Jetzt verrichtet ein 9900NT sein Werk und das zuverlässig und durch die 90-Grad-Drehung bläst der Lüfter aus dem Gehäuse raus (warme Luft weg) und steht auch den DIMM-Sockeln nicht im Weg...
Schade eigentlich. Ein gutes Produkt wäre der 10X Extreme, aber mit Mankos, denn nur Intel-Besitzer können den Kühler wahlweise drehen.
AMD-Besitzer haben hier das Nachsehen und müssen nach einer Ersatzlösung schauen!
@mic1184
Wenn die Testbedingungen geändert werden müssen, damit ein System überhaupt funktionsfähig ist, ist es schlicht und einfach untauglich oder ungeeignet (für Übertaktungen jedenfalls). Was mich bei Arctic Cooling ehrlich gesagt wundert, denn der Kühler soll 130W schaffen. *grübelgrübel* (Wärmeleitpaste schlecht???)
etwas Allgemeines
Fakt ist, dass es niemanden interessiert wie schnell die Lüfter drehen, sondern nur, wie laut sie sind. Dass es dort mathematische Proportionen gibt, liegt auf der Hand allerdings hängt es von der Bauart ab und da finde ich es fast unsinnig mit "festen" Lüfterdrehzahlen zu testen, sondern viel besser wäre zusätzlich ein fester Schallpegel, z.B. 30dB(A) oder ein "Delta over Ambient" ähnlich bei der Temperatur (Vorschlag). Denn 1200U/min sind manchmal lauter als 1500U/min. ... liegt natürlich am Lüfter.
Zu Arctic Cooling:
Ich habe seit Jahren Arctic Cooling Lüfter in meinen Systemen. Bin sehr zufrieden und das Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich recht überzeugend. Durchschnittlich 15€ mit 6 Jahren Garantie finde ich schon ok.
Gruß