Linux 4.9: Neue Treiber, mehr Sicherheit und Ara-Altlasten

Eine der größten Änderungen im neuen Kernel hat seine Ursprünge im zwischenzeitlich eingestellten und nun deutlich zusammengestrichenen modularen Google-Smartphone Ara, nämlich die Greybus-Infrastruktur für das UniPro-Protokoll.

Dieses sollte im Ara-Smartphone für die Kommunikation der funktionellen Module untereinander zum Einsatz kommen, wird Entwicklerangaben zufolge aber inzwischen auch in einem Motorola-Smartphone genutzt.

Mit einer Erweiterung des Treibers Amdgpu werden nun auch auf Southern-Island basierende AMD-Grafikkarten unterstützt, beispielsweise die HD 7750 und R7-240. Zu den weiteren Verbesserungen zählt beispielsweise eine verbesserte Speicherverwaltung, die durch eine effektivere Verhinderung von Stapelüberläufen die Sicherheit erhöhen soll.

Neben Nutzern von Intels WLAN-Chips sollen ab sofort auch der Raspberry Pi Zero und das LG Nexus 5 durch Treiber unterstützt werden. Der Kernel 4.9 soll übrigens der nächste mit Long-Term-Support werden, also zwei Jahre lang unterstützt werden.

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