Pinguin renoviert: Linux-Kernel 4.8 in die freie Wildbahn entlassen

Die Linux-Community hat sich wieder Arbeit gemacht und den Linux-Kernel auf eine neue Stufe gehievt. Der Pinguin mit der Nummer 4.8 hat nun auch den Segen seines Schöpfers Linus Torvalds bekommen und darf sich ab sofort in der Linux-Welt verbreiten.

Mit dabei sind rund 500 neue Treiber, darunter auch welche für die neuesten Prozessoren aus den CPU- und GPU-Welten von AMD, Intel und Nvidia und natürlich für aktuelle Peripherie bis hin zu Elementen aus Microsofts Surface 3 und das Apple Magic Keyboard.

AMD-GPUs können nun übertaktet werden und Intels Grafikprozessoren arbeiten jetzt mit Virtualisierungsfunktionen zusammen. Mit dabei soll auch ein Treiber für einen patentfreien Open-Source-Prozessor sein.

Als einen der größten Schritte, wie manche Kommentatoren im Netz es interpretieren, wird eine Neuerung gezählt, von der man derzeit überhaupt noch nichts bemerkt: Im Dateisystem wurden Änderungen eingeführt, die in XFS Funktionen aus anderen Dateisystemen ermöglichen. Dadurch soll unter anderem der Umgang mit großen Dateien erheblich beschleunigt werden - allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Darüber hinaus wurden Netzwerkzugriffe beschleunigt und es sollen Latenzen bei der WLAN-Kommunikation reduziert werden. Weitere Einzelheiten sind in der ausführlichen Quelle der Kollegen von Heise zu finden.

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