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Fazit

SSDs: Mit mSATA in die Zukunft?
Von , Achim Roos

Der 2,5“-Formfaktor ist bei Solid-State-Laufwerken für Consumer-Systeme nach wie vor der dominierende Standard. Das liegt hauptsächlich daran, dass Notebook-Designs auf solchen Laufwerken basieren und den Großteil dieses beliebten Formfaktors ausmachen. 2,5“-Laufwerke können auch in 3,5“ große Laufwerksschächte installiert werden und bieten Desktop-Usern damit gute Flexibilität.

Allerdings sind 2,5“-Laufwerke für schlanke Notebook-Designs wie das Apple MacBook Air oder die Samsung Serie 9, die wir für den heutigen Artikel verwendet haben, schlicht zu groß. Hier kommt mSATA ins Spiel: Dieser Standard verkleinert das Speichergerät auf die Abmessungen eines Zippo-Feuerzeugs und nutzt mit mini PCI Express ein bewährtes, physisches Interface. Samsung und JEDEC bewerben diesen Standard und auch Intel hat mSATA Anfang dieses Jahres für sich entdeckt. Intel geht es zwar bei mSATA in erster Linie darum, seine Plattformen mit leicht einsetzbarem SSD-Caching auszustatten, jedoch haben sowohl Intel als auch Samsung ein gemeinsames Ziel: Dafür zu sorgen, dass SSD-Speicher von möglichst vielen Seiten eingesetzt wird.

SSDs im 3,5“-Format machen lediglich bei Servern Sinn und 2,5“-Laufwerke dürften im Mainstream auch weiterhin vorherrschend bleiben. Im Notebook- bzw. Netbook-Segment ist 1,8“ gegenüber 2,5“ ein Nischensegment geworden. Die Unterbringung des Systemlaufwerks im mSATA-Format führt letztlich neben noch dünneren Notebook-Designs auch dazu, dass selbst kompakteste Systeme (SFF – small form factor) davon profitieren könnten. Man denke nur an die Installation einer mSATA-SSD auf der Rückseite eines Motherboards.

Aufgrund der beschränkten Platzverhältnisse müssen Anbieter von mSATA-Laufwerken die Anzahl der verwendeten Flash-Speicher-Chips und –Kanäle entsprechend einschränken. Das kann sich wiederum auf die Performance auswirken, was aber nicht unbedingt der Fall sein muss. Bei Consumer-Systemen kommt es in erster Linie auf Durchsatz und kürzere Latenzzeiten an, was das Samsung-Laufwerk auf dem mSATA-Formfaktor definitiv ermöglicht.

Für uns ist mSATA für ein noch höheres Maß an Integration der nächste logische Schritt. Für ein vergleichsweise großes 2,5“ Kunststoff-Gehäuse um eine Flash-SSD ist oft schlicht kein Platz, wenn man lediglich SSD-Cache oder Mainstream-Kapazitäten für ein mobiles Gerät benötigt.

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Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

Alle 14 Kommentare anzeigen.
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  • konni , 4. Juli 2011 12:24
    Ab wann sind die Samsung SSDs im mSATA-Format verfügbar?
  • bluray , 5. Juli 2011 00:18
    Solange es nicht einfach mit einem Image von A nach B machbar ist, eine HDD auf eine SSD abzubilden (ja, habe gerade 2 Tage damit verbracht, meinem Netbook eine SSD zu spendieren und das OS zu migieren, NADA!!!) sind SSDs kein Thema für mich!

    Ich will einfach ein Imagetool verwenden, Ein Clone meiner HDD auf die SSD machen und dann von dieser booten! Aber derzeit gibt es nix Brauchbares und die Repairfunktion der Win7-DVD brachte auch nix! Tolle neue SSD-Welt! Ich bin bedient!
  • timi@guest , 5. Juli 2011 08:31
    Mit Acronis lässt sich sehr wohl ein Image, ja sogar ein Clone von der HDD auf die SDD erstellen. Mache ich öfters und hat bisher immer funktioniert. Clonen, alte Disk raus, SDD rein, booten, fertig.
  • kmueho , 5. Juli 2011 11:33
    timi: "Clonen, alte Disk raus, SDD rein, booten, fertig."

    Ganz sooo einfach sollte man es sich nicht machen. SSDs laufen deutlich besser im AHCI-Modus des Sata-Controllers. Wenn das Betriebssystem vorher im IDE-Mode installiert wurde, ist nach Umschalten auch AHCI wahrscheinlich nix mehr mit Booten.

    Desweiteren sollte man darauf achten, dass der Trim-Befehl in Win7 aktiviert wird. Dazu sind einige Einstellungen in der Registry erforderlich. Falls Win7 direkt auf einer SSD installiert wird, braucht man das nicht machen. Dann macht das das Setup-Programm.

  • Anonymous , 5. Juli 2011 13:33
    In Laptops wohl angebracht, wegen integration und Platzersparnis.
    Aber alles hat hat seinen Preis die Datenübertragung bleibt dabei auf der Strecke!
  • bluray , 5. Juli 2011 13:54
    Zitat :
    Mit Acronis lässt sich sehr wohl ein Image, ja sogar ein Clone von der HDD auf die SDD erstellen. Mache ich öfters und hat bisher immer funktioniert. Clonen, alte Disk raus, SDD rein, booten, fertig.


    Prima, wenn das bei Dir klappt, aber erstens: Intel Atoms Chipsätze unterstützen schon mal kein TRIM (Lästig, aber kann man zur Not mit leben!), zweitens habe ich alles vorher beseitigt, was in irgendeiner Weise Probleme verursacht. (Man kann im OS AHCI per RegKey (de-)aktivieren, wie es halt eben das BIOS bereitstellt. Beim Nokia Booklet ists bspw. Essig mit Einstellen jenes Modus, also muss man wohl oder übel mit IDE-Kompatibilität rumfahren)

    Drittens:
    Zitat :
    Clonen, alte Disk raus, SDD rein, booten, fertig.

    Jaaaa.... so ähnlich hatte ich mir das auch vorgestellt, aber so einfach geht es dann doch nicht immer!
  • Daaavid , 7. Juli 2011 11:17
    Hi,
    ich bin neu hier und interessiere mich stark für mSATA da ich diese schon bei lenovo gesehen habe.
    Es verbindet die Möglichkeit einer schnellen Systemfestplatte, mit der möglichkeit noch zusätzlich einer großen 2,5" Festplatte.

    Meine Fragen wären, wann Samsungs mSata SSDs erscheinen und wo sie preislich anzusiedeln sind?
    Außerdem war mir so das dieser mini PCI-e auch das Sata-Signal unterstützen muss, oder kann ich eine solche mSata SSD an jeden mini PCI-e Slot anstecken?
  • Anonymous , 7. Juli 2011 12:44
    Zitat :
    Hi,
    ich bin neu hier und interessiere mich stark für mSATA da ich diese schon bei lenovo gesehen habe.
    Es verbindet die Möglichkeit einer schnellen Systemfestplatte, mit der möglichkeit noch zusätzlich einer großen 2,5" Festplatte.

    Meine Fragen wären, wann Samsungs mSata SSDs erscheinen und wo sie preislich anzusiedeln sind?
    Außerdem war mir so das dieser mini PCI-e auch das Sata-Signal unterstützen muss, oder kann ich eine solche mSata SSD an jeden mini PCI-e Slot anstecken?


    Warum mSATA wenn SATA vorhanden ist, mSATA bringt Dir keinen Vorteil!
  • Daaavid , 7. Juli 2011 14:38
    Naja doch,
    die Zugriffszeiten sind ja deutlich schneller als bei einer normalen HDD.
    Mir schwebte die combi einer großen und günstigen 2,5" HDD und einer kleinen schnellen mSata SSD vor.
  • Anonymous , 7. Juli 2011 16:13
    Intel mSata SSD 310 http://ndevil.com/intel-msata-ssd-310-ist-winzig-und-super-schnell-3015530/
    SATA 6 ist ist trotzdem schneller als mSATA.

    In Laptops wohl angebracht, wegen integration und Platzersparnis.
    Aber alles hat hat seinen Preis die Datenübertragung bleibt dabei auf der Strecke!
  • konni , 7. Juli 2011 19:04
    Bei den aktuellen Lenovo Thinkpads (T420, X220, etc.) hat man dann den Vorteil, dass man sowohl SSD wie auch HDD verbauen kann.
    So kann ich beispielsweise eine 80 GB SSD mit einer 320 GB HDD kombinieren und Musik, Bilder, etc. auf die HDD auslagern.

    @Daaavid
    Du brauchst auf jeden Fall einen PCIe-Slot, der auch SATA-Kontakte hat - eben einen richtigen PCIe/mSATA-Slot. Außer dem Samsung und den aktuellen Lenovo Thinkpads sind mir aber noch keine Modelle bekannt, die mit mSATA ausgestattet sind.

    Die AirBooks von Apple haben zwar auch mSATA, aber nicht Pin-kompatibel zu dem JEDEC-Standard.

    Ich werde demnächst das Lenovo X220 mit Intel 310 SSD bestellen.
  • Nutzer@guest , 1. August 2011 21:19
    @tomshardware: Könnten Sie bitte mal bei Samsung nachfragen, ab wann und wo die 128gb mSATA Versionen erhältlich sein werden? Die Nachfrage ist da, nur wo ist das Angebot?
    Vielen Dank.
  • Timeline27@guest , 28. Februar 2012 10:32
    Kann man eine mSATA in einem normalen Laptop (der keinen PCI/mSATA Slot hat) per Adapter mSATA/SATA nachrüsten?
    Ich würde gerne in meinem Laptop eine mSATA Karte einbauen ohne auf das DVD Laufwerk und die bisherige magnetische Festplatte zu verzicheten. Also die eierlegende Wollmilchsau haben. Leider hat das Laptop (Acer Aspire Timeline 4820TG) keinen mSATA Slot. Platz für die Karte wäre ja, nur kein Anschluss, aber mit dem Adapter dürfte es doch gehen oder?
  • quak@guest , 9. März 2012 17:52
    Hallo,
    kann mir vielleicht jemand sagen, wo der unterschied zwischen mSATA und micro-SATA liegt?
    Geht eigentlich darum, dass ich mir ein Samsung 900X1b zulegen möchte, mir die 64GB SSD aber viel zu klein ist.Habe samsung angeschrieben und die meinten dass nur micro SSD eingebaut werden können...
    Heißt dass dass nur SSD mit micro-SATA passen?
    Gibt es schon micro-SSD 128GB auf dem markt?