Apple aktualisiert Mac Pro mit 12-Kern-CPUs
Hardware muss nicht immer billiger werden. Apple zeigt das bei seinen Mac-Pro-Rechnern.
Apple stellt eine neue Mac-Pro-Serie vor, die nunmehr 12 Prozessorkerne besitzt und eine um 50 Prozent gesteigerte Performance verspricht. Zum Einsatz kommen dabei nicht klassische CPUs der Intel Core-Familie sondern die teuren Xeon-Prozessoren, die für Workstations und Server konzipiert wurden. Dazu gesellt sich eine ATi-Grafikkarte der neuen Generation und Solid-State-Drives mit 512 GB Fassungsvermögen.
Die Prozessoren sind mit 3,33 GHz getaktet und besitzen bis zu 12 MB L3-Cache. In der Standardversion kommt eine Radeon HD 5770 mit 1 GB Speicher zum Einsatz. Alternativ kann der Käufer auch eine Radeon HD 5870 mit 1 GB Speicher bestellen.
Änderungen gibt es auch bei den Anschlüssen: Der neue Mac Pro wird mit zwei Mini DisplayPorts und einem Dual-Link-DVI-Port ausgeliefert. Der zusätzliche Mini-DisplayPort- Ausgang ermöglicht es, zwei LED Cinema Displays ohne zusätzliche Grafikkarte oder Adapter anzuschließen. Immerhin unterstützt der Dual-Link-DVI-Port ältere DVI-basierende Displays mit einer Auflösung von bis zu 2.560 × 1.600 Pixel.
Apple hat auch seine iMac-Serie mit den neuesten Intel Core i3, Core i5 and Core i7 aufgefrischt. Die Dual-Core-Chips sind mit 3,6 GHz getaktet, währned die Quad-Core-Modelle bei 2,93 GHz laufen. Als diskrete Grafikkarte verbaut Apple die ATi Radeon HD 5750.
Der neue Mac Pro soll im Laufe des August zu Preisen ab 2.399 Euro in den Handel kommen. Nachfolgend die Liste mit allen Konfigurationsvarianten und Preisen:
Der neue Quad-Core Mac Pro für 2.399 Euro inkl. MwSt. (2.015,79 Euro exkl. MwSt.) verfügt über:
- einen 2,8 GHz Quad-Core Intel Xeon W3530 Prozessor mit 8 MB fully-shared L3 Cache;
- 3 GB 1066 MHz DDR3 ECC SDRAM, erweiterbar auf bis zu 16 GB;
- einen ATI Radeon HD 5770 Grafikchip mit 1 GB GDDR5;
- zwei Mini DisplayPorts und einen DVI (Dual-Link) Port (Adapter optional erhältlich);
- eine 1 TB Serial ATA 3Gb/s Festplatte (7200 rpm)
- ein 18x SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW) Laufwerk mit Double Layer Support;
- vier PCI Express 2.0 Anschlüsse;
- fünf USB 2.0- und vier FireWire 800-Anschlüsse;
- AirPort Extreme 802.11n;
- Bluetooth 2.1+EDR; sowie
- Apple Keyboard mit numerischer Tastatur und Magic Mouse.
Der neue 8-Core Mac Pro für 3.399 Euro inkl. MwSt. (2.856,30 Euro exkl. MwSt.) verfügt über:
- zwei 2,4 GHz Quad-Core Intel Xeon E5620 Prozessoren mit 12 MB fully-shared L3 Cache pro Prozessor;
- 6 GB 1066 MHz DDR3 ECC SDRAM, erweiterbar auf bis zu 32 GB;
- einen ATI Radeon HD 5770 Grafikchip mit 1 GB GDDR5;
- zwei Mini DisplayPorts und einen DVI (Dual-Link) Port (Adapter optional erhältlich);
- eine 1 TB Serial ATA 3Gb/s Festplatte (7200 rpm)
- ein 18x SuperDrive (DVD±R DL/DVD±RW/CD-RW) Laufwerk mit Double Layer Support;
- vier PCI Express 2.0 Anschlüsse;
- fünf USB 2.0- und vier FireWire 800-Anschlüsse;
- AirPort Extreme 802.11n;
- Bluetooth 2.1+EDR; sowie
- Apple Keyboard mit numerischer Tastatur und Magic Mouse.
Build-to-Order Optionen umfassen:
- einen 3,2 GHz Quad-Core Intel Xeon W3565 Prozessor für den Quad-Core Mac Pro;
- einen 3,33 GHz 6-Core Intel Xeon W3680 Prozessor für den Quad-Core Mac Pro;
- zwei 2,66 GHz 6-Core Intel Xeon X5650 Prozessoren (12 Prozessorkerne) für den 8-Core Mac Pro;
- zwei 2,93 GHz 6-Core Intel Xeon X5670 Prozessoren (12 Prozessorkerne) für den 8-Core Mac Pro;
- zwei ATI Radeon HD 5770 Grafikkarten mit 1 GB GDDR5;
- eine ATI Radeon HD 5870 Grafikkarte mit 1 GB GDDR5;
- bis zu 16 GB DDR3 ECC SDRAM Arbeitsspeicher für den Quad-Core Mac Pro;
- bis zu 32 GB DDR3 ECC SDRAM Arbeitsspeicher für den 8-Core Mac Pro;
- bis zu vier 512 GB Solid State Laufwerke; oder
- bis zu vier 1 TB oder 2TB Serial ATA Festplatten (7200 rpm);
- Mac Pro RAID-Karte;
- Zwei-Kanal oder Vier-Kanal 4Gb Fibrechannel-Karten; sowie
- bis zu zwei 18x SuperDrive Laufwerke mit Double Layer Support
- Khronos Group gibt grünes Licht für OpenGL 4.1
- ATi veröffentlicht Catalyst-10.7-Treiber
- Nvidia stellt auf Siggraph neue Quadro-Karten vor
- Dell Inspiron M101z: Neues AMD-Subnotebook
- Notebookcheck: HP EliteBook 2540p und Acer Aspire 1830T
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12 Kerne für mehr als 3400 €... nur für die Profis unter uns interessant...
Aber welcher Profi will eine Spielergrafikkarte? Gehört hier nicht eher eine FirePro rein?
Alter Schwede, das Ding hat Dampf. Auch wenn ich begeisterter Apple-user bin, aber man kann es uebertreiben :-) die Leistung brauchen wirklich nur einige Profis fuer ganz spezielle Aufgaben. In meinem Berufsfeld tun es ein MacBook und recht normale Server.
Sabber...
...zum Gamen ist das aber absolut nichts..aber mir gefällt das Gehäuse...
mich interessiet was da für ein NT verbaut ist^^ ..
Fühle mich gerade extrem verdummt:
), darf mir als professionelle Graka aber von NVidia nur die GT 120(!!!) (auch gerne als Tripple-Lösung) reinmachen.

Stelle mir spaßeshalber so ein Mac-Pro zusammen (10 000 €+, wenn schon denn schon...
Und was die Ati HD 5870/5770 in einem solcher disparaten Erscheinung zu suchen haben, statt ordentlicher Firepros oder Quadros, bringt mich gerade um den Verstand.
Ich verstehen Apple manchmal wirklich nicht mehr...
Aber das Gehäuse ist wirklich schön!
Das ist wie mit den Rasierern erst 1 Klinge dann 5. 1 Prozi dann 12.
Irgendwan reicht die Leistung. Das wäre ne Kiste für in 5 Jahren vlt.
Muss erst mal einer gefunden werden der in der Mainstream Klasse diese Leistung braucht und bis dahin werden die anungslosen user geblendet "Ihr braucht 12 Kerne"!
Wers brauch.
Habe irgendwo einen Vergleich eines Mac Pro dem alten und einem ähnlichen PC gelesen, der alte Mac Pro hat mit 2x 4x2,66 ghz also 8x 2,66ghz und einer läppschen 4850 nur knapp 400 W gesogen ...
ich suche mal..
Ich finde die Mac-Pro's vor allem coole "Machbarkeitsstudien" .... aber die GraKas versteh ich auch nicht! ... komisch!
Machbarkeitsstudien? Wieso das denn? Das ist ja alles normale Hardware die es auch in anderen Geräten, von anderen Herstellen gibt, nimm z.B. die Z800 von HP. Das ist im Endeffekt das gleiche Gerät, mit gleicher Hardware und du kannst es mindestens genau so weit aufblasen, wenn nicht sogar weiter, als diesen Mac-Pro Krempel.
Und bei einer Z800 hat der Kunde halt native Windows Unterstützung, ohne Bootcamp oder Parallels oder was es da alles gibt.
Gut, wenn jemad wirklich nur Grafik machen will, geht das mit dem Mac schon. Aber für alles andere kann man genau so gut auch nen anderen Rechner nehmen
Nur zur Info, die Version für 3400 Euro hat nur zwei relativ langsam getaktete 2,4Ghz-Vierkern-CPUs. Sowas kommt im Eigenbau auf knapp 1500 Euro.
Einen 12er Xeon-Rechner habe ich dieses Jahr bereits zusammengebaut, kam so auf 3500 Euro. Schätzungsweise wird Apple nicht ganz das doppelte verlangen.
Haben die eigentlich inzwischen die allgemeine 64Bit- und SMP-Schwäche gebändigt? Erfahrungsgemäß skaliert MacOx grauenhaft mit mehreren Kernen, bei 12 Kernen hat man vermutlich 20-30 weniger Leistung als ne vergleichbare Linux/Windows-Architektur.
@ all die der Meinung sind, die Leistung braucht keiner:
das hier ist kein Mainstream, zumindest nicht die große Version. Und wer das Geld dafür hat, kauft sowas normalerweise nicht zum Spielen, sondern für berufliche Zwecke. Und ich denke da nur mal an Tonstudios und 3D Artists, hier lechtzt die Software nach soviel Leistung, das ist teilweise schon abartig, aber wenn man ansehnliche Resultate in annehmbarer Zeit bekommen will, kommt man nicht um solche dicken Kisten umher.
Moin, ihr Gehäusesabberer
, schämt euch: Das Gehäuse des Mac Pro wird ja auch erst 4 dieses Jahr und ist auch nur eine Optimierung des noch älteren Vorgängergehäuses vom Power Mac G5. Und so schön es auch ist, die obere Brennerschublade ist unhandlicher Käse.
Übrigens gibt es keine, wie in der Überschrift behauptet, 12-Kerne-CPUs. Es wird in der Beschreibung dan von 2 Hexacores gesprochen. Da wäre es doch besser von 12 CPU-Kernen zu sprechen. Einfach CPU und Kerne tauschen und schon stimmts wieder....

PS: ich bevorzuge auch die Z800. Das wäre meine Wunschausstattung am Platz. Da bräuchte ich auch keine gute Grafikkarte sondern nur CPU und RAM für meine Virtualisierten Umgebungen.
PSS: Und schreibt jetzt bitte nicht von hexacore mit Hypertrading. Den darauf wollte der Titel ja nicht hinaus.