Das Marketing-Team von ECS verwendet geschickt eine bereits von vergangenen Generationen an Spielern verwendete Terminologie und veröffentlicht Gaming-orientierte Produktlinien unter der Zusatzbezeichnung "L337 Gaming". Der Testkandidat, das Z97-Machine, stellt das presiwerte Einstiegsmodell der Reihe dar.
Zusatz-Controller von Drittanbietern, die über den Standard hinausgehen, gibt es bei diesem Mainboard nicht, dafür konzentriert sich ECS darauf, den Z97-Chipsatz so gut wie möglich umzusetzen: Eine Grafikkarte wird per PCI-Express 3.0 x16 angebunden, beim Einsatz von zwei Karten werden die Lanes auf zwei mit jeweils acht Lanes pro Slot aufgeteilt. Es gibt einen M.2-Steckplatz ohne zusätzliches SATA-Express-Interface und USB 3.0 in Form von vier Anschlüssen am I/O-Panel sowie einen zusätzlichen Front-Panel-Anschluss auf der Platine.
Zusätzlich werden an der Rückseite des Z97-Machine vier USB-2.0-Ports und ein Gigabit-LAN Anschluss geboten, der an Intels i218V Controller gekoppelt ist.
Es überrascht nicht, dass die Nutzung eines M.2-Laufwerks dafür sorgt, dass zwei der insgesamt sechs SATA-Anschlüsse auf dem Mainboard stumm geschaltet werden, wodurch in diesem Anwendungsszenario nur noch vier Ports mit einer Anbindung von 6 GByte/s zur freien Nutzung verbleiben.
ECS verzichtet bewusst auf den obersten PCIe x1-Einschub, der ohnehin nicht mehr nutzbar ist, sobald eine Dual-Slot-Grafikkarte zum Einsatz kommt - und das ist nun einmal eher die Regel als die Ausnahme. Schön, dass endlich ein Hersteller den Unsinn dieses Einschubs erkannt hat. Allerdings ist unklar, wo die drei der insgesamt acht durch den Chipsatz bereitgestellten PCIe-Lanes denn nun überhaupt hin sind.
Auf einen meist nur mit unzulänglicher Geschwindigkeit angebundenen dritten PCI-Express-Slot wird ebenfalls verzichtet. Stattdessen wäre allerdings ein zusätzlicher x1-Einschub eine gute Wahl gewesen. Dafür hat ECS an dessen Stelle eine Möglichkeit zum direkten Abgreifen der Spannungen sowie ein Port-80-Display zur Fehleranzeige untergebracht.
Ansonsten wäre eventuell noch eine vergleichsweise Knappheit an internen USB-2.0-Anschlüssen zu erwähnen: Abgesehen von den üblichen Front-Panel-Anschlüssen von beinahe jedem Gehäuses mit jeweils zwei USB-3.0- sowie USB-2.0-Ports finden gibt es hier keine weiteren Anschlussmöglichkeiten.

Wer ein einfaches und dennoch performantes Gaming-System aufbauen möchte, erhält mit dem Z97-Machine ein sehr gutes Mainboard. Allenfalls irritiert das Fehlen einer SLI-Bridge ein wenig, aber wir werden bezüglich dieser Kleinigkeit noch einmal an ECS herantreten.
- Die Neudefinition des Mainstream-Bereichs
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Mal was anderes: warum sind die Amis eigentlich unfähig, die Xeons bei den monatlichen CPU-Listen zu berücksichtigen:
http://www.tomshardware.com/reviews/gaming-cpu-review-overclock,3106.html
Paßt wohl nicht in die hausgemachte Definition von Gaming oder warum wird die schiere Existenz nicht einmal erwähnt? Pathetic.
PS: Realtek 892 beim ASUS? - Würde mich mal interessieren, wie der (anscheinend gepimpt) so im Vergleich ist. - Bisschen ausreißen tut der aus der 1150er Riege schon.
Von 99 bis 91 verdreifacht sich das Rauschen, das ist eine krasse Angabe. 96dB ist CD-Qualität.
Die 889ner von Realtek stehen da besser da. da kommt man in der Theorie schon auf 107 - 108dB Rauschabstand.
Ja, allerdings waren die 96dB der CD auch am Anfang in Theorie. Die meisten Wandler waren nicht ganz so gut. Kann aber kein Mensch hören. Damals wie heute.
So ist eben auch ein 24Bit-Wandler auf einer Seite analog, und da gibt es schon Schwierigkeiten, die theoretischen 96dB analog zu gestalten. Daher wohl "theoretisch", denn real kommen da nirgends 107dB S/N raus.
Mitte der 90? An den Eckwerten ist es so heiß umkämpft, dass ein Hersteller laut schreit, wenn er um 2dB besser ist. Ist er aber nicht, darum schreit keiner.
Wenn eine 16Bit-Karte rauscht wie ein Wasserfall, dann ist sie kaputt oder schlecht eingebunden.
Mitte der 90? An den Eckwerten ist es so heiß umkämpft, dass ein Hersteller laut schreit, wenn er um 2dB besser ist. Ist er aber nicht, darum schreit keiner.
Wenn eine 16Bit-Karte rauscht wie ein Wasserfall, dann ist sie kaputt oder schlecht eingebunden.
Nö. Sie ist einfach nur alt.
Hatte hörbare DRAM-ZyKlen in der Wiedergabe, aber nicht in der Aufnahme.
Den 889er hab ich schon sehr lieb gewonnen. - Über Kopfhörer ist keinerlei Rauschen zu vernehmen bei meinem Board, und die Sounds kommen ganz gut rüber (ich sage nur die Reaper-Hörner aus Mass Effect 3
Finde es auch etwas merkwürdig, dass Asus hier gespart hat und in der Reihe ausreist.
Bei den 1150er und 898ern mit zusätzlicher Abschirmung und auswechselbarem OP-AMP
erwarte ich schon mehr als eine Serienstreuung.
Meine alte AWE32 ISA hatte leider damals auch etwas gerauscht und die Festplattenzugriffe hörbar werden lassen, aber sonst war der Sound ja ganz dolle.
Ich sage nur Ti-Fighter.
Dabei ist mir neulich erst aufgefallen das ihr bei Mainboards die DPC-Latency leider nicht mit Testet.
Gerade jetzt wo Intel sagt das sie beim Z97 im gegensatz zum Z87 eniges Verbessert haben um eine Niedrigere DPC-Latency zu gewährleisten.
Die Jungs bei Anandtech testen das auch.
Wäre schön wenn ihr das bei euren nächsten Mainboard Tests auch mit einfließen lassen könntet.
Gerade im Hinblick auf die nächsten Monate mit den neuen X99 Chipsätzen für den Haswell-E wäre das schon eine feine sache dort die DPC Latency zu sehen vor dem Kauf :-)
Ich habe in den letzten 5 Jahren keine Batterie mehr angefasst, wie oft mußt du sowas machen? wenn es öfter als quartalsweise ist, solltest Du etwas an deinem Umgang mit den Kisten ändern
Scherz beiseite, ich seh dein Problem nicht... man muß ja echt nicht oft da ran...
Die Batterie-Halter so zu platzieren, daß man jederzeit, ohne vorher die GraKa raus nehmen zu müssen, ran kommt, wäre nicht nur bequemer, sondern durchdachteres Board-Design.
Es gibt Leute, die alles zur Hälfte richtig machen und solche, die es von Beginn an komplett richtig machen. Die Frage, wer von beiden Mäuse-Sorten näher am Job / User ist, erübrigt sich.
Erinnert mich an die Autobauer: die Fahrlicht-Birne wechseln ist hin und wieder notwendig. Durchdacht gemacht, sind das wenige Handgriffe in ca. 2 Minuten, so gemacht, wie diese Boards, muß man dafür in die Werkstatt - besonders prickelnd, wenn es Sonntag Nacht passiert. Murphy läßt grüßen.
Für Tips zum Thema GraKas, mit 2GB GDDR / 4 GB GDDR wäre ich Euch auch dankbar.
Und für einen Hinweis, ob unter Win7Pro64Bit mehr als 16GB RAM Sinn machen (Grafik-Arbeiten, CAD/3D).
Erinnert mich an die Autobauer: die Fahrlicht-Birne wechseln ist hin und wieder notwendig. Durchdacht gemacht, sind das wenige Handgriffe in ca. 2 Minuten, so gemacht, wie diese Boards, muß man dafür in die Werkstatt - besonders prickelnd, wenn es Sonntag Nacht passiert. Murphy läßt grüßen.
Ich hatte in den 25 Jahren, die ich mit PCs rumfrickel, schon viel gesehen. Aber noch nie, dass das Wechseln der CMOS-Batterie irgendetwas gebracht hat. Im Prinzip ist das eine Uhrenbatterie, nur 100x so groß und sie muss keine Zeiger oder LCD betreiben. CMOS ist statisch so gut wie stromfrei. Geschätzte Lebensdauer: min. 30Jahre.