MSI bietet mit einer Kombination aus matt-schwarzem PCB und roten Akzenten einen regelrechten Eyecatcher. In Sachen Hardware geht es weniger spektakulär zu und man beschränkt sich auf jene Ausstattung, die der Z97-Chipsatz ohnehin von Haus aus mitbringt. Am rückseitigen I/O-Panel finden sich vier USB-2.0-Ports. Zusätzlich verfügt das Z97 Gaming 5 über die üblichen sechs USB-3.0-Anschlüsse, wovon vier ebenfalls auf die Rückseite entfallen.

Der Gigabit-LAN-Anschluss greift auf einen über PCI-Express angebundenen Killer-Controller zurück. Der Z97-Chipsatz bietet nur acht PCIe-Lanes, die beim MSI Z97 Gaming 5 auf vier PCIe-x1-Slots, den Netzwerk-Controller und die zwei Lanes des M.2-Interface aufgeteilt werden, durch dessen Nutzung man auf zwei der regulären SATA-Ports verzichten muss.
Das Mainboard bietet keine Anschlussvorrichtung für ein SATA-Express-Kabel, wodurch allerdings auch der Engpass an PCI-Express-Lanes des Chipsatzes umgangen werden kann, der sich bei verschiedenen anderen Mainboards als problematisch erweisen kann. Fraglich ist allerdings, ob man die eine, somit verbleibende PCIe-Lane nicht anderweitig hätte nutzen können. MSI hätte beispielsweise einfach den PCIe-x1-Slot oberhalb des ersten Grafikkarteneinschubs einsparen können, um eine weitere Lane hinzuzugewinnen und ein SATA-Express-Interface zu implementieren.

Bei der Nutzung der PCIe-x16-Slots für Grafikkarten sind Einschränkungen zu beachten: Wird der unterste bzw. dritte Einschub belegt, wird er über die Hälfte der acht Lanes des mittleren Einschubs angebunden, so dass beide nur noch mit jeweils vier Bahnen angebunden sind. Da Nvidia für den SLI-Betrieb aber zwei achtfach angebundene Slots vorschreibt, ist ein derartiges Multi-GPU-Setup nur möglich, wenn auf die Nutzung des dritten PCIe-Einschubs verzichtet wird. Stattdessen hätte MSI den untersten Slot auch einfach mit einer zwischen x1 und x4 umschaltbaren Anbindung versehen können, um hier sie Möglichkeit zu schaffen, bei Bedarf langsamere Karten unterzubringen.
MSIs Z97 Gaming 5 bietet eine Reihe von Punkten zum manuellen Abgreifen von Spannungen an der Vorderseite des Mainboards sowie ein zweistelliges POST-Code Display an der Unterseite, die vor allem Übertakter ansprechen. Zusätzlich gibt es einen 3-Pin-Audio-Stromanschluss zur Verstärkung des Ausgangsstroms und einen Umschalter für die Wahl zwischen interner und externer Stromquelle, was aber eher als ein Zusatzgimmick erscheint.

Im Rahmen des Lieferumfangs findet sich eine flexible SLI-Bridge sowie ein 4-zu-3-Pin Audio-Power-Adapter, dafür aber nur zwei SATA-Kabel, was eindeutig zu knapp bemessen ist.
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Mal was anderes: warum sind die Amis eigentlich unfähig, die Xeons bei den monatlichen CPU-Listen zu berücksichtigen:
http://www.tomshardware.com/reviews/gaming-cpu-review-overclock,3106.html
Paßt wohl nicht in die hausgemachte Definition von Gaming oder warum wird die schiere Existenz nicht einmal erwähnt? Pathetic.
PS: Realtek 892 beim ASUS? - Würde mich mal interessieren, wie der (anscheinend gepimpt) so im Vergleich ist. - Bisschen ausreißen tut der aus der 1150er Riege schon.
Von 99 bis 91 verdreifacht sich das Rauschen, das ist eine krasse Angabe. 96dB ist CD-Qualität.
Die 889ner von Realtek stehen da besser da. da kommt man in der Theorie schon auf 107 - 108dB Rauschabstand.
Ja, allerdings waren die 96dB der CD auch am Anfang in Theorie. Die meisten Wandler waren nicht ganz so gut. Kann aber kein Mensch hören. Damals wie heute.
So ist eben auch ein 24Bit-Wandler auf einer Seite analog, und da gibt es schon Schwierigkeiten, die theoretischen 96dB analog zu gestalten. Daher wohl "theoretisch", denn real kommen da nirgends 107dB S/N raus.
Mitte der 90? An den Eckwerten ist es so heiß umkämpft, dass ein Hersteller laut schreit, wenn er um 2dB besser ist. Ist er aber nicht, darum schreit keiner.
Wenn eine 16Bit-Karte rauscht wie ein Wasserfall, dann ist sie kaputt oder schlecht eingebunden.
Mitte der 90? An den Eckwerten ist es so heiß umkämpft, dass ein Hersteller laut schreit, wenn er um 2dB besser ist. Ist er aber nicht, darum schreit keiner.
Wenn eine 16Bit-Karte rauscht wie ein Wasserfall, dann ist sie kaputt oder schlecht eingebunden.
Nö. Sie ist einfach nur alt.
Hatte hörbare DRAM-ZyKlen in der Wiedergabe, aber nicht in der Aufnahme.
Den 889er hab ich schon sehr lieb gewonnen. - Über Kopfhörer ist keinerlei Rauschen zu vernehmen bei meinem Board, und die Sounds kommen ganz gut rüber (ich sage nur die Reaper-Hörner aus Mass Effect 3
Finde es auch etwas merkwürdig, dass Asus hier gespart hat und in der Reihe ausreist.
Bei den 1150er und 898ern mit zusätzlicher Abschirmung und auswechselbarem OP-AMP
erwarte ich schon mehr als eine Serienstreuung.
Meine alte AWE32 ISA hatte leider damals auch etwas gerauscht und die Festplattenzugriffe hörbar werden lassen, aber sonst war der Sound ja ganz dolle.
Ich sage nur Ti-Fighter.
Dabei ist mir neulich erst aufgefallen das ihr bei Mainboards die DPC-Latency leider nicht mit Testet.
Gerade jetzt wo Intel sagt das sie beim Z97 im gegensatz zum Z87 eniges Verbessert haben um eine Niedrigere DPC-Latency zu gewährleisten.
Die Jungs bei Anandtech testen das auch.
Wäre schön wenn ihr das bei euren nächsten Mainboard Tests auch mit einfließen lassen könntet.
Gerade im Hinblick auf die nächsten Monate mit den neuen X99 Chipsätzen für den Haswell-E wäre das schon eine feine sache dort die DPC Latency zu sehen vor dem Kauf :-)
Ich habe in den letzten 5 Jahren keine Batterie mehr angefasst, wie oft mußt du sowas machen? wenn es öfter als quartalsweise ist, solltest Du etwas an deinem Umgang mit den Kisten ändern
Scherz beiseite, ich seh dein Problem nicht... man muß ja echt nicht oft da ran...
Die Batterie-Halter so zu platzieren, daß man jederzeit, ohne vorher die GraKa raus nehmen zu müssen, ran kommt, wäre nicht nur bequemer, sondern durchdachteres Board-Design.
Es gibt Leute, die alles zur Hälfte richtig machen und solche, die es von Beginn an komplett richtig machen. Die Frage, wer von beiden Mäuse-Sorten näher am Job / User ist, erübrigt sich.
Erinnert mich an die Autobauer: die Fahrlicht-Birne wechseln ist hin und wieder notwendig. Durchdacht gemacht, sind das wenige Handgriffe in ca. 2 Minuten, so gemacht, wie diese Boards, muß man dafür in die Werkstatt - besonders prickelnd, wenn es Sonntag Nacht passiert. Murphy läßt grüßen.
Für Tips zum Thema GraKas, mit 2GB GDDR / 4 GB GDDR wäre ich Euch auch dankbar.
Und für einen Hinweis, ob unter Win7Pro64Bit mehr als 16GB RAM Sinn machen (Grafik-Arbeiten, CAD/3D).
Erinnert mich an die Autobauer: die Fahrlicht-Birne wechseln ist hin und wieder notwendig. Durchdacht gemacht, sind das wenige Handgriffe in ca. 2 Minuten, so gemacht, wie diese Boards, muß man dafür in die Werkstatt - besonders prickelnd, wenn es Sonntag Nacht passiert. Murphy läßt grüßen.
Ich hatte in den 25 Jahren, die ich mit PCs rumfrickel, schon viel gesehen. Aber noch nie, dass das Wechseln der CMOS-Batterie irgendetwas gebracht hat. Im Prinzip ist das eine Uhrenbatterie, nur 100x so groß und sie muss keine Zeiger oder LCD betreiben. CMOS ist statisch so gut wie stromfrei. Geschätzte Lebensdauer: min. 30Jahre.