ASRock bietet all jenen, die auf die Nutzung der neuesten Anschlussmöglichkeiten für Laufwerke bestehen, die Wahl zwischen M.2 oder SATA-E, wobei beide über den Chipsatz des Mainboards angebunden sind. Wer über kein entsprechend kompatibles Laufwerk verfügt, kann über einen RAID-Verbund mittels Nutzung der regulären SATA-Ports vergleichbare Leistungswerte erreichen.
Über einen ASM1042AE Controller werden zwei zusätzliche USB-3.0-Anschlüsse und somit insgesamt sechs an der Rückseite des Mainboards geboten, ohne dass hierfür der zusätzliche USB-3.0-Front-Panel-Anschluss geopfert werden muss. Zusätzlich finden sich zwei weitere USB-2.0-Steckplätze neben Ausgängen für VGA, DVI-D, HDMI und DisplayPort zur Nutzung der in die CPU integrierten Grafikeinheit.
Der Gigabit-LAN-Port ist an Intels i218V PHY angebunden und verschwendet somit keine zusätzliche PCI-Express-Lane des Mainboard-Chipsatzes.
Auch bei den SATA-Ports bietet das Z97 Extreme4 zwei zusätzliche Anschlussmöglichkeiten, der hierzu nötige Zusatzcontroller kommuniziert über eine PCI-Express-Lane. Das limitiert den möglichen Durchsatz bei zwei angeschlossenen Laufwerken allerdings auf einen gemeinsam geteilten Durchsatz von 5 GByte/s. Den dritten PCI-Express-Slot auf dem Mainboard wird vermutlich niemand für die Anbindung von SSDs nutzen wollen: Dadurch werden vier der insgesamt 16 durch die CPU zur Verfügung gestellten PCI-Express-Lanes beschlagnahmt und der zweite PCI-Express-Slot wäre dementsprechend nur noch über 4 Lanes angebunden, wenn er genutzt werden soll.
Wer allerdings eine leistungsstarkes Three-Way-Crossfire-Gespann aufbauen oder einfach nur eine Reihe von Grafikkarten einsetzen möchte, um eine ganze Monitorwand mit Bildmaterial versorgen zu können, wird wohl die Anbindung per PCIe 3.0 x4 statt PCIe 2.0 x4 bevorzugen, die andernfalls über den Chipsatz zur Verfügung gestanden hätte. Andererseits werden SLI-Nutzer sich auf die Nutzung des ersten und zweiten PCI-Express-Einschubs beschränken müssen, um auch im mittleren auf eine Anbindung über acht Lanes zurückgreifen zu können.
Ein intelligentes Feature bietet das Z97 Extreme4 in Gestalt eines Umschalters zur manuellen Auswahl von zwei verschiedenen BIOS ROMs. Im Bedarfsfall ist diese manuelle Lösung der automatischen und nicht immer zuverlässig funktionierenden Auswahl des UEFI-BIOS einiger Konkurrenzmodelle vorzuziehen. Außerdem greift der Hersteller auf gesockelte ROM-Bausteine zurück, so dass im Falle eines Defekts ein relativ unproblematischer Austausch möglich ist.
ASRock zeigt sich insbesondere stolz auf die unter der Bezeichnung "Purity Sound" implementierte Audiolösung mit zusätzlichem Kopfhörerverstärker und DTS-Connect-Unterstützung.

Im Lieferumfang des Z97 Extreme4 finden sich lediglich vier SATA Kabel bei insgesamt acht zur Verfügung stehenden Anschlüssen. Ein nützliches Feature bietet allerdings das beigelegte HDD-Saver-Kabel, bei dessen Verwendung sich ein Laufwerk mittels eines speziellen Tools an- und ausschalten lässt. Hierdurch können Lebensdauer und Energieverbrauch positiv beeinflusst oder aber nicht ständig benötigte mechanische Festplatten zwischenzeitlich ausgeschaltet werden, um einen leiseren Systembetrieb zu ermöglichen. Eine starre SLI-Bridge befindet sich ebenfalls unter den Dreingaben.
- Die Neudefinition des Mainstream-Bereichs
- ASRock Z97 Extreme4
- ASRock Z97 Extreme4 Software
- ASRock Z97 Extreme4 Firmware
- Asus Z97-A
- Asus Z97-A Software
- Asus Z97-A Firmware
- Gigabyte Z97X-Gaming 5
- Gigabyte Z97X-Gaming 5 Software
- Gigabyte Z97X-Gaming 5 Firmware
- L337 Gaming Z97-Machine
- L337 Gaming Z97-Machine Software
- L337 Gaming Z97-Machine Firmware
- MSI Z97 Gaming 5
- MSI Z97 Gaming 5 Software
- MSI Z97 Gaming 5 Firmware
- Test-Hardware und Benchmark-Einstellungen
- Ergebnisse: 3DMark und PCMark
- Ergebnisse: SiSoftware Sandra
- Ergebnisse: 3D-Spiele
- Ergebnisse: Audio und Video Encoding
- Ergebnisse: Adobe Creative Suite
- Ergebnisse: Produktivitäts-Benchmarks
- Ergebnisse: Dateikomprimierung
- Stromverbrauch, Wärmeentwicklung und Effizienz
- Overclocking
- Fazit: Wer ist der Preis-Leistungs-Sieger?


Mal was anderes: warum sind die Amis eigentlich unfähig, die Xeons bei den monatlichen CPU-Listen zu berücksichtigen:
http://www.tomshardware.com/reviews/gaming-cpu-review-overclock,3106.html
Paßt wohl nicht in die hausgemachte Definition von Gaming oder warum wird die schiere Existenz nicht einmal erwähnt? Pathetic.
PS: Realtek 892 beim ASUS? - Würde mich mal interessieren, wie der (anscheinend gepimpt) so im Vergleich ist. - Bisschen ausreißen tut der aus der 1150er Riege schon.
Von 99 bis 91 verdreifacht sich das Rauschen, das ist eine krasse Angabe. 96dB ist CD-Qualität.
Die 889ner von Realtek stehen da besser da. da kommt man in der Theorie schon auf 107 - 108dB Rauschabstand.
Ja, allerdings waren die 96dB der CD auch am Anfang in Theorie. Die meisten Wandler waren nicht ganz so gut. Kann aber kein Mensch hören. Damals wie heute.
So ist eben auch ein 24Bit-Wandler auf einer Seite analog, und da gibt es schon Schwierigkeiten, die theoretischen 96dB analog zu gestalten. Daher wohl "theoretisch", denn real kommen da nirgends 107dB S/N raus.
Mitte der 90? An den Eckwerten ist es so heiß umkämpft, dass ein Hersteller laut schreit, wenn er um 2dB besser ist. Ist er aber nicht, darum schreit keiner.
Wenn eine 16Bit-Karte rauscht wie ein Wasserfall, dann ist sie kaputt oder schlecht eingebunden.
Mitte der 90? An den Eckwerten ist es so heiß umkämpft, dass ein Hersteller laut schreit, wenn er um 2dB besser ist. Ist er aber nicht, darum schreit keiner.
Wenn eine 16Bit-Karte rauscht wie ein Wasserfall, dann ist sie kaputt oder schlecht eingebunden.
Nö. Sie ist einfach nur alt.
Hatte hörbare DRAM-ZyKlen in der Wiedergabe, aber nicht in der Aufnahme.
Den 889er hab ich schon sehr lieb gewonnen. - Über Kopfhörer ist keinerlei Rauschen zu vernehmen bei meinem Board, und die Sounds kommen ganz gut rüber (ich sage nur die Reaper-Hörner aus Mass Effect 3
Finde es auch etwas merkwürdig, dass Asus hier gespart hat und in der Reihe ausreist.
Bei den 1150er und 898ern mit zusätzlicher Abschirmung und auswechselbarem OP-AMP
erwarte ich schon mehr als eine Serienstreuung.
Meine alte AWE32 ISA hatte leider damals auch etwas gerauscht und die Festplattenzugriffe hörbar werden lassen, aber sonst war der Sound ja ganz dolle.
Ich sage nur Ti-Fighter.
Dabei ist mir neulich erst aufgefallen das ihr bei Mainboards die DPC-Latency leider nicht mit Testet.
Gerade jetzt wo Intel sagt das sie beim Z97 im gegensatz zum Z87 eniges Verbessert haben um eine Niedrigere DPC-Latency zu gewährleisten.
Die Jungs bei Anandtech testen das auch.
Wäre schön wenn ihr das bei euren nächsten Mainboard Tests auch mit einfließen lassen könntet.
Gerade im Hinblick auf die nächsten Monate mit den neuen X99 Chipsätzen für den Haswell-E wäre das schon eine feine sache dort die DPC Latency zu sehen vor dem Kauf :-)
Ich habe in den letzten 5 Jahren keine Batterie mehr angefasst, wie oft mußt du sowas machen? wenn es öfter als quartalsweise ist, solltest Du etwas an deinem Umgang mit den Kisten ändern
Scherz beiseite, ich seh dein Problem nicht... man muß ja echt nicht oft da ran...
Die Batterie-Halter so zu platzieren, daß man jederzeit, ohne vorher die GraKa raus nehmen zu müssen, ran kommt, wäre nicht nur bequemer, sondern durchdachteres Board-Design.
Es gibt Leute, die alles zur Hälfte richtig machen und solche, die es von Beginn an komplett richtig machen. Die Frage, wer von beiden Mäuse-Sorten näher am Job / User ist, erübrigt sich.
Erinnert mich an die Autobauer: die Fahrlicht-Birne wechseln ist hin und wieder notwendig. Durchdacht gemacht, sind das wenige Handgriffe in ca. 2 Minuten, so gemacht, wie diese Boards, muß man dafür in die Werkstatt - besonders prickelnd, wenn es Sonntag Nacht passiert. Murphy läßt grüßen.
Für Tips zum Thema GraKas, mit 2GB GDDR / 4 GB GDDR wäre ich Euch auch dankbar.
Und für einen Hinweis, ob unter Win7Pro64Bit mehr als 16GB RAM Sinn machen (Grafik-Arbeiten, CAD/3D).
Erinnert mich an die Autobauer: die Fahrlicht-Birne wechseln ist hin und wieder notwendig. Durchdacht gemacht, sind das wenige Handgriffe in ca. 2 Minuten, so gemacht, wie diese Boards, muß man dafür in die Werkstatt - besonders prickelnd, wenn es Sonntag Nacht passiert. Murphy läßt grüßen.
Ich hatte in den 25 Jahren, die ich mit PCs rumfrickel, schon viel gesehen. Aber noch nie, dass das Wechseln der CMOS-Batterie irgendetwas gebracht hat. Im Prinzip ist das eine Uhrenbatterie, nur 100x so groß und sie muss keine Zeiger oder LCD betreiben. CMOS ist statisch so gut wie stromfrei. Geschätzte Lebensdauer: min. 30Jahre.