Vergleichstest Intel Z97 Express: Fünf Mainboards für Enthusiasten

An Mainboards der oberen Mittelklasse werden von unseren Lesern sehr hohe Ansprüche bezüglich Overclocking Tauglichkeit, Stabilität sowie Ausstattung gestellt. Im folgenden Test untersuchen wir fünf Z97-Mainboards im Bereich um die 120 Euro.

Die Leser von Tom’s Hardware sind kluge Köpfchen. Allein der Besuch unserer Seite spricht dafür, dass es sich beim Besucher entweder um einen Sachkundigen mit hoher Technologie-Affinität oder aber um jemanden handelt, der bereit ist, dazuzulernen. Benutzen Mainboard-Hersteller den Terminus "Mainstream", dann reden sie in aller Regel von Produkten, die aus unserer Sicht eher dem Einsteiger-Bereich zuzuordnen sind.

Vor einigen Wochen verschickten wir eine Reihe von Herstelleranfragen mit der Bitte um Zusendung von Testboards auf Basis von Intels Mainstream-Chipsatz Z97 Express. In den Anfragen selbst mussten wir die angefragten Modelle allerdings als Mainboards für Enthusiasten beschreiben: Im Gegensatz zur Selbstdarstellung der Hersteller dürften Hauptplatinen im Preisbereich um 120 Euro allerdings eben tatsächlich als reine Mainstream-Produkte wahrgenommen werden.

Der hier betrachtete Preisbereich wies im Laufe der vergangenen Monate zudem eine zunehmend aggressivere Sub-Segmentierung auf, durch die die einzelnen Hersteller sich voneinander abzugrenzen versuchen. Es bedarf bei der Anfrage eines Test-Samples somit einer zusätzlichen Präzisierung dessen, was benötigt wird: Ein reinrassiges Overclocking-Mainboard? Ein sich vornehmlich an Gamer richtendes Modell? Gibt es überhaupt so etwas wie ein speziell auf die Bedürfnisse von Spielern zugeschnittenes Mainboard? Zweifellos scheint die derzeitige Veröffentlichungsflut an AAA-Spieletiteln immerhin dafür gesorgt zu haben, dass die mit dem Produktdesign beschäftigten Entwicklungsabteilungen bei der Produktplanung eine  signifikant höhere Messlatte anlegen, als das bei den Vorgängergenerationen der Fall war.

Das, wonach wir im Namen unserer Leser Ausschau halten, ist letztlich nicht weniger als die vielzitierte eierlegende Wollmilchsau. Das ideale Mainboard im betrachteten Preisbereich bietet mehrere PCI-Express-Steckplätze für Multi-GPU-Setups, eine hochwertige Audiolösung, ein hohes Maß an Flexibilität sowie ausgezeichnete Stabilität im Overclocking-Einsatz. Wie auch immer man eine derartige Melange aus Eigenschaften nennen möchte – sie richtet sich automatisch immer auch an Gamer. Die Idee, sich im Hinblick auf den zu absolvierenden Test-Parcours nur auf einen einzigen Teilbereich zu beschränken, den die PR-Abteilungen als besonderes Merkmal eines Produktes hervorheben, scheint somit unsinnig.

Was lässt sich nun bereits vorab über Intels aktuellen Mainstream-Chipsatz Z97 Express sagen? Nun: Er ist durchaus gelungen. Das lässt sich deshalb einfach so behaupten, da er sich im Prinzip schon seit ungefähr einem Jahr auf dem Markt befindet. Mehrere Hersteller haben uns bestätigt, dass es sich beim Z97 Express zumindest aus Sicht der Funktionalität vor allem um ein neues Stepping des bereits bekannten Z87-Chipsatzes handelt. Die einzige Neuerung besteht in der Unterstützung für Intels "ME 9.1 Firmware", wie der obenstehenden schematischen Auflistung der Eigenschaften zu entnehmen ist.

Allerdings offeriert die aktuelle Mainboard-Generation insgesamt doch mehr als einen nur in sehr geringem Umfang überarbeiteten Intel-Chipsatz: Als Kaufanreiz bieten sie nicht nur eine Reihe an neuen Ausstattungsmerkmalen, sondern ebenfalls eine höhere Wahrscheinlichkeit, Prozessoren aus Intels kommender Generation ohne die Notwendigkeit eines zusätzlichen BIOS-Updates zu unterstützen.

Ausstattung Z97 Mainstream Mainboard Ausstattung 
Produkt:
ASRock Z97AsusGigabyte Z97XL337 GamingMSI Z97
Extreme4Z97-AGaming 5Z97-MachineGaming 5
PCB Revision:1.021.03111.1
Chipsatz:Intel Z97 ExpressIntel Z97 ExpressIntel Z97 ExpressIntel Z97 ExpressIntel Z97 Express
Spannungswandler:12 Phasen8 Phasen8 Phasen6 Phasen8 Phasen
BIOS:P1.03604F205.06.2005V1.1B1
(20.05.2014)(15.04.2014)(26.03.2014)(16.04.2014)(24.04.2014)
100.0 MHz BCLK:99.94 (-0.06%)99.98 (-0.02%)99.98 (-0.02%)100.12 (+0.12%)100.01 (+0.01%)
Anschlüsse I/O Panel:
P/S 2:11211
USB 3.0:64444
USB 2.0:22424
Netzwerk:11111
CLR_CMOS Button:NoneNoneNoneNoneNone
Digital Audio Out:OpticalOpticalOpticalOpticalNone
Digital Audio In:NoneNoneNoneNoneNone
Analog Audio:55556
Video Out:VGA, DVI-D, HDMI, DisplayPortDisplayPort, HDMI, VGA, DVI-DVGA, DVI-D, HDMIVGA, DVI-D, HDMIVGA, DVI-D, HDMI
Andere Anschlüsse:NoneNoneNoneNoneNone
Interne Interface:
PCIe 3.0 x16:3 (x16/x0/x0, x8/x8/x0, x8/x4/x4)2 (x16/x0 oder x8/x8)2 (x16/x0 oder x8/x8)2 (x16/x0 oder x8/x8)3 (x16/x0/x0, x8/x8/x0, x8/x4/x4)
PCIe 2.0 x16:nicht verfügbar1 (x2)1 (x4)nicht verfügbarnicht verfügbar
PCIe 2.0 x1:323 (shared w/slot above)34
USB 3.0:1 (2-ports)1 (2-ports)1 (2-ports)1 (2-ports)1 (2-ports)
USB 2.0:2 (4-ports)3 (6-ports)2 (4-ports)1 (2-ports)2 (4-ports)
SATA 6.0 Gb/s:8 (geteilt mit M.2, SATA-E)6 (geteilt mit SATA-E)6 (geteilt mit M.2, SATA-E)46 (geteilt mit M.2)
SATA Express:1 (nutzt 2x SATA)1 (nutzt 2x SATA)1 (nutzt 2x SATA)nicht verfügbarnicht verfügbar
4-Pin Lüfter:25545
3-Pin Lüfter:4nicht verfügbarnicht verfügbar2nicht verfügbar
FP-Audio:11111
S/PDIF I/O:nicht verfügbarnur Ausgangnur Ausgangnur Ausgangnicht verfügbar
Interne Taster:CLR_CMOSMemOK, Powernicht verfügbarPower, Resetnicht verfügbar
Interne Umschalter:Dual ROM SelectorEPU, TPU, EZ XMPnicht verfügbarnicht verfügbarAudio Power Source
Diagnoseanzeige:numerischnicht verfügbarnicht verfügbarnumerischnumerisch
Andere Anschlüsse:M.2 (Sub 1x SATA, SATA-E), Serial COM portM.2 (Sub 2x PCIe x1), 2x PCI, TB_Header, Serial COMM.2 (Sub 1x SATA, SATA-E), PCI, Serial COM portM.2 (Dedicated SATA)Serial COM port
Laufwerksanschlüsse:
Chipsatz SATA:6x SATA 6Gb/s6x SATA 6Gb/s6x SATA 6Gb/s4x SATA 6Gb/s6x SATA 6Gb/s
(inkl. M.2, SATA-E)(inkl. SATA-E)(Inkl. M.2, SATA-E)1x M.2(Inkl. M.2)
Chipsatz RAID Level:0, 1, 5, 100, 1, 5, 100, 1, 5, 100, 1, 5, 100, 1, 5, 10
zusätzliche SATA Anschlüsse:ASM1061 PCIenicht verfügbarnicht verfügbarnicht verfügbarnicht verfügbar
2x SATA 6Gb/s
USB 3.0:ASM1042AE PCIeintegriert in Z97integriert in Z97integriert in Z97integriert in Z97
Netzwerk:
Primärer LAN Anschluss:WGI218V PHYWGI218V PHYKiller E2201 PCIeWGI218V PHYKiller E2205 PCIe
Sekundärer LAN Anschluss:nicht verfügbarnicht verfügbarnicht verfügbarnicht verfügbarnicht verfügbar
WiFi:nicht verfügbarnicht verfügbarnicht verfügbarnicht verfügbarnicht verfügbar
Bluetooth:nicht verfügbarnicht verfügbarnicht verfügbarnicht verfügbarnicht verfügbar
Audio:
HD Audio Codec:ALC1150ALC892ALC1150ALC1150ALC1150
DDL/DTS Connect:DTS ConnectDTS ConnectNoneNoneNone
Garantiezeit:36 Monate36 Monate36 Monate36 Monate36 Monate

SATA Express (SATA-E) war eines der am sehnlichsten erwarteten neuen Features der aktuellen Generation von Gaming-Mainstream-Mainboards, scheint sich aber letztlich als eine kleine Enttäuschung zu entpuppen. Da hier lediglich zwei reguläre SATA-Ports über zwei PCI-Express-Lanes angebunden werden, handelt es sich im Endeffekt nur um eine auf einen Anschluss per Kabel setzende Alternative zu Intels M.2.

Dabei kommt es zu einer ganzen Reihe von Problemen: SATA-E und M.2 können nicht simultan genutzt werden; beide nutzen jeweils zwei PCI-Express Lanes von einem Chipsatz, der insgesamt lediglich acht bereitstellen kann; beide machen zwei SATA-Ports auf dem Mainboard unbrauchbar, wobei der Z97 Express Chipsatz insgesamt ohnehin nur sechs Anschlüsse bereitstellt und schließlich liegt die insgesamt zur Verfügung stehende Bandbreite zwischen Chipsatz und CPU bei knapp bemessenen zwei GByte/s.

Christopher Ryan von unseren amerikanischen Kollegen ist der Auffassung, dass im Gegensatz zur Popularität von M.2 in Notebooks in einem Desktop-PC besser auf RAID-Verbünde unter Nutzung der herkömmlichen Anschlusskabel gesetzt werden sollte. Zudem sei durch direkt per PCI-Express angebundene SSDs bereits das erreicht worden, was SATA-E gern erreicht hätte - und das Argument der größeren Flexibilität beim Einsatz externer Laufwerke werde letztlich durch die eingeschränkte Bandbreite des DMI-Link wieder zunichte gemacht. Nimmt man nun noch hinzu, dass die im nächsten Jahr erscheinenden SATA-E Laufwerke allem Anschein nach nicht mehr kompatibel zu den derzeitigen Controllern von Drittanbietern sein werden, verkommt das Ganze - jedenfalls nach derzeitigen Kenntnisstand - eher zum Marketing-Gag.

Die Diskussion über die "neuen Technologien" kann somit erst einmal auf Eis gelegt werden. Wenden wir uns also den neuen Designs der aktuellen Mainboards zu.

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25 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Bis zum Stromverbrauch hat sich mir die Sinnhaftigkeit dieses Tests nicht erschlossen. :D Im Fazit dann ein wenig Imagepolitur für ASRock, bei der Software und Supprt nicht berücksichtigt wurden. Es sei gegönnt. Bei den geringen Performance- und Preisunterschieden würde ich beim Vertrauten bleiben.
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  • Auf Seite 26 isn Fehler. Oder eure CPU taugt nix :D 2,6 GHz ist ja jetzt nicht grad viel.
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  • Ich hab den Test im Original schon gelesen und bin überrascht, dass das hierzulande nicht erhältliche Board weiter vertreten ist.

    Mal was anderes: warum sind die Amis eigentlich unfähig, die Xeons bei den monatlichen CPU-Listen zu berücksichtigen:
    http://www.tomshardware.com/reviews/gaming-cpu-review-overclock,3106.html

    Paßt wohl nicht in die hausgemachte Definition von Gaming oder warum wird die schiere Existenz nicht einmal erwähnt? Pathetic.
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  • "Enthusiasten" kommen heute aber wirklich günstig weg mit ihren Brettern.

    PS: Realtek 892 beim ASUS? - Würde mich mal interessieren, wie der (anscheinend gepimpt) so im Vergleich ist. - Bisschen ausreißen tut der aus der 1150er Riege schon.
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  • Der 892 ist schlecht. Der hat gertade mal nen Rauschabstand von 9xdB. Die 889ner von Realtek stehen da besser da. da kommt man in der Theorie schon auf 107 - 108dB Rauschabstand. (Wenn das Mainboard und die "verdrahtung" das erlaubt kann man da schon ordentlich mit Musik hoeren) Und ein DMA-Kanal mehr wenn ich das auf die Schnelle richtig gelesen habe. Man muss aber sagen, das ich jederzeit eine echte X-FI vorziehen wuerde, spezielll beim Raumklang in Spielen.
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  • 22191 said:
    Der 892 ist schlecht. Der hat gertade mal nen Rauschabstand von 9xdB.

    Von 99 bis 91 verdreifacht sich das Rauschen, das ist eine krasse Angabe. 96dB ist CD-Qualität.

    22191 said:
    Die 889ner von Realtek stehen da besser da. da kommt man in der Theorie schon auf 107 - 108dB Rauschabstand.


    Ja, allerdings waren die 96dB der CD auch am Anfang in Theorie. Die meisten Wandler waren nicht ganz so gut. Kann aber kein Mensch hören. Damals wie heute.

    So ist eben auch ein 24Bit-Wandler auf einer Seite analog, und da gibt es schon Schwierigkeiten, die theoretischen 96dB analog zu gestalten. Daher wohl "theoretisch", denn real kommen da nirgends 107dB S/N raus.
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  • Hatte mir den genauen Wert nicht gemerkt gehabt, lag in der Mitte der 90 irgendwo. Meine EWS 64 XL kommt auch auf 92dB Rauschabstand. Rauscht aber wien Wasserfall an den analogen Ausgaengen. Von den Spezifikationen her ist der 889er auf jeden Fall der Bessere.
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  • 22191 said:
    Hatte mir den genauen Wert nicht gemerkt gehabt, lag in der Mitte der 90 irgendwo. Meine EWS 64 XL kommt auch auf 92dB Rauschabstand. Rauscht aber wien Wasserfall an den analogen Ausgaengen.


    Mitte der 90? An den Eckwerten ist es so heiß umkämpft, dass ein Hersteller laut schreit, wenn er um 2dB besser ist. Ist er aber nicht, darum schreit keiner.

    Wenn eine 16Bit-Karte rauscht wie ein Wasserfall, dann ist sie kaputt oder schlecht eingebunden.
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  • 35816 said:
    22191 said:
    Hatte mir den genauen Wert nicht gemerkt gehabt, lag in der Mitte der 90 irgendwo. Meine EWS 64 XL kommt auch auf 92dB Rauschabstand. Rauscht aber wien Wasserfall an den analogen Ausgaengen.
    Mitte der 90? An den Eckwerten ist es so heiß umkämpft, dass ein Hersteller laut schreit, wenn er um 2dB besser ist. Ist er aber nicht, darum schreit keiner. Wenn eine 16Bit-Karte rauscht wie ein Wasserfall, dann ist sie kaputt oder schlecht eingebunden.


    Nö. Sie ist einfach nur alt.
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  • Komisch, meine Miss-Melodie, das Jumpergrab, lief bis zum ISA-Bus aussterben. Ich habe sie lange aufgehoben, falls ich mal einen Jumper brauche. Auf der waren gut 20 "gelagert".

    Hatte hörbare DRAM-ZyKlen in der Wiedergabe, aber nicht in der Aufnahme.
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  • @fffcmad

    Den 889er hab ich schon sehr lieb gewonnen. - Über Kopfhörer ist keinerlei Rauschen zu vernehmen bei meinem Board, und die Sounds kommen ganz gut rüber (ich sage nur die Reaper-Hörner aus Mass Effect 3 :D...sehr imposant).
    Finde es auch etwas merkwürdig, dass Asus hier gespart hat und in der Reihe ausreist.

    Bei den 1150er und 898ern mit zusätzlicher Abschirmung und auswechselbarem OP-AMP
    erwarte ich schon mehr als eine Serienstreuung.

    Meine alte AWE32 ISA hatte leider damals auch etwas gerauscht und die Festplattenzugriffe hörbar werden lassen, aber sonst war der Sound ja ganz dolle.
    Ich sage nur Ti-Fighter. :)
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  • Hallo Team, ich lese immer sehr gerne eure ausführlichen Tests.

    Dabei ist mir neulich erst aufgefallen das ihr bei Mainboards die DPC-Latency leider nicht mit Testet.

    Gerade jetzt wo Intel sagt das sie beim Z97 im gegensatz zum Z87 eniges Verbessert haben um eine Niedrigere DPC-Latency zu gewährleisten.

    Die Jungs bei Anandtech testen das auch.

    Wäre schön wenn ihr das bei euren nächsten Mainboard Tests auch mit einfließen lassen könntet.

    Gerade im Hinblick auf die nächsten Monate mit den neuen X99 Chipsätzen für den Haswell-E wäre das schon eine feine sache dort die DPC Latency zu sehen vor dem Kauf :-)
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  • Es gibt etwas, das ich an nahezu allen MoBos kritisiere und nicht verstehe, warum von den vielen MoBo-Designern noch keiner daurauf aufmerksam wurde - es ist völlig beknackt, die CMOS-Batterie durch die eingebaute GraKa so zu verrammeln, das man ohne GraKa-Ausbau nicht mehr dran kommt. Geht das irgendwann mal einem auf?
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  • öhm, höh?

    Ich habe in den letzten 5 Jahren keine Batterie mehr angefasst, wie oft mußt du sowas machen? wenn es öfter als quartalsweise ist, solltest Du etwas an deinem Umgang mit den Kisten ändern :P
    Scherz beiseite, ich seh dein Problem nicht... man muß ja echt nicht oft da ran...
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  • Es geht weniger um die Frage, wie oft, sondern um's Prinzip (abgesehen davon, muß da jeder irgendwann ran, weil keine Batterie ewig lebt). Wenn ich etwas mache, dann richtig, oder ich laß es.

    Die Batterie-Halter so zu platzieren, daß man jederzeit, ohne vorher die GraKa raus nehmen zu müssen, ran kommt, wäre nicht nur bequemer, sondern durchdachteres Board-Design.

    Es gibt Leute, die alles zur Hälfte richtig machen und solche, die es von Beginn an komplett richtig machen. Die Frage, wer von beiden Mäuse-Sorten näher am Job / User ist, erübrigt sich.

    Erinnert mich an die Autobauer: die Fahrlicht-Birne wechseln ist hin und wieder notwendig. Durchdacht gemacht, sind das wenige Handgriffe in ca. 2 Minuten, so gemacht, wie diese Boards, muß man dafür in die Werkstatt - besonders prickelnd, wenn es Sonntag Nacht passiert. Murphy läßt grüßen.
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  • Aber vielleicht kann mir, als Frischling hier, jemand helfen und sagen, wo ich rasch und komprimiert Infos zu guten MoBos mit Z97 für intensive Grafik-Arbeit finde. Ab und an mal richtig zocken, wäre auch gut, aber nicht oberste Priorität.

    Für Tips zum Thema GraKas, mit 2GB GDDR / 4 GB GDDR wäre ich Euch auch dankbar.

    Und für einen Hinweis, ob unter Win7Pro64Bit mehr als 16GB RAM Sinn machen (Grafik-Arbeiten, CAD/3D).
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  • CAD und 3D braucht eine potente CPU, Grafikkarten ab AMD Firepro etc oder Nvidias Quadro. Da man dann auch ECC RAM nehmen sollte und eine XEON-CPU: Googeln.
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  • 77508 said:
    Erinnert mich an die Autobauer: die Fahrlicht-Birne wechseln ist hin und wieder notwendig. Durchdacht gemacht, sind das wenige Handgriffe in ca. 2 Minuten, so gemacht, wie diese Boards, muß man dafür in die Werkstatt - besonders prickelnd, wenn es Sonntag Nacht passiert. Murphy läßt grüßen.


    Ich hatte in den 25 Jahren, die ich mit PCs rumfrickel, schon viel gesehen. Aber noch nie, dass das Wechseln der CMOS-Batterie irgendetwas gebracht hat. Im Prinzip ist das eine Uhrenbatterie, nur 100x so groß und sie muss keine Zeiger oder LCD betreiben. CMOS ist statisch so gut wie stromfrei. Geschätzte Lebensdauer: min. 30Jahre.
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  • Und haelt trotzdem nur 3 - 5 Jahre... Vorrausgesetzt man ist brav und nimmt einen ATX-Rechner nicht komplett vom Strom.
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  • Klar, meine Schwiegermutter mit ihrem 13 Jahre alten Medion tauscht die Batterie immer heimlich.
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