Marktforscher: Nanospeicher kommen

Nach einem Bericht der Beraterfirma Nanomarkets sind Nanospeicher keine Zukunftsmusik mehr sondern werden sich einen signifikanten Anteil am Gesamtspeichermarkt bis zum Ende des laufenden Jahrzehnts sichern. Als treibende Kräfte hinter dem Wachstum sollen sich insbesondere mobile sowie pervasive Anwendungen erweisen.

Nanotechnologie hat sich in den vergangenen Monaten zu eine häufig zitierten Begriff im Finanz- und IT-Sektor entwickelt. Während Meldungen über Durchbrüche in der Branche noch äusserst selten sind, glauben Analysten bei Nanomarkets, dass Nanospeicher bereits greifbar sind und 2006 für Umsätze in Höhe 3,1 Milliarden Dollar sorgen werden.

Laut Nanomarkets warend 28 Prozent aller Industrievertreter in einer Umfrage der Meinung, dass sich Nanospeicher in der Branche bereits 2005 oder 2006 bemerkbar machen werden. Eines der ersten kommerziell verfügbaren Nano-Produkte wird ein von Motorola gefertigtes MRAM-Modul sein, das noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll.

Nanomarkets glaubt, dass die Basis für den Erfolg von Nanospeichern die Verwirklichung von neuen Anwendungen in mobiler Kommunikation und tragbarer Geräten in der Unterhaltunsgelektronik sein wird. Darunter seien vor allem Handys, Sensoren, Smartcards und "Wegwerfprodukte" zu finden. Als aussichtsreichste Technologien wurden MRAM, Molekularspeciher, Nanotube-basiertes RAM (NRAM), MEMS-basierte sowie holographische Speicher genannt.

Am chancenreichsten sei MRAM, das bis 2011 einen jährlichen Umstaz von 12,9 Milliarden Dollar erreichen soll. 2006 werde MRAM rund 32,0 Prozent des Nanospeichermarktes ausmachen, 2011 sollen es 19,7 Prozent sei, so Nanomarkets.

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