Studie: Mausbewegungen verraten Frust

Fünf Wissenschaftler eines internationalen Forscherteams haben dazu Probanden unter anderem einen Intelligenztest vorgesetzt, der kaum zu lösen war.

Dieser sollte die Teilnehmer etwa durch langsam ladende Internetseiten gezielt frustrieren, während die Zeitbegrenzung des Tests weiter ablief. Danach bekamen die Probanden unabhängig von der tatsächlichen Leistung mitgeteilt, dass sie unterdurchschnittlich intelligent seie.

In einem weiteren Test ließen sich bei den nunmehr frustrierten oder gestressten Versuchspersonen veränderte Mausbewegungen ablesen: Diese waren tendenziell eckig, abrupt und überraschenderweise langsamer, die Mausbewegungen einer Vergleichsgruppe waren gerade oder leicht gekrümmt.

Die so erhaltenen Erkenntnisse sollen sich etwa nutzen lassen, um zu erkennen, wann Internetnutzer von einem Interface frustriert werden oder ob Versicherungsnehmer Fragen wahrheitsgemäß beantworten. Der BWL-Professor Dr. Martin Thomas Hibbeln sieht gleichwohl die Gefahr, Internetnutzer somit ohne Einwilligung noch weitergehender zu analysieren.

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1 Kommentar
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  • alterSack66
    Wenn ich frustriert bin kanns schon sein das ich mit der Maus werfe. Wird dann etwas unrund :D
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