McAfee-Update knipst XP-Rechner aus
Im letzten Viren-Update von McAfee befand sich kein Virus aber ein Fehlerteufel. Betroffen davon sind Windows-XP-Rechner weltweit.
Seit gestern sorgt ein faules Viren-Update von McAfee für erheblichen Ärger. Rechner mit installiertem Windows XP fahren nun selbstständig herunter. Das dumme daran: Der anschließende Bootvorgang wird nicht zu Ende geführt, sodass solche Rechner in einer endlosen Neustart-Schleife festhängen. Um den Fehler zu beseitigen, muss der Anwender einige komplizierte Tricks anwenden, denn ein erneutes Update erfordert es, dass der Windows Desktop stabil geladen wurde. McAfee verbeugt sich mit folgendem Statement vor seinen Kunden:
Aufgrund einer inkorrekten Malware-Meldung am Mittwoch, den 21. April ist McAfee bewusst geworden, dass eine Reihe von Kunden eine falsche positive Fehlermeldung erhalten. Das Problem tritt mit der Virus-Definitionsdatei (DAT) 5958 auf, die am 21. April um 15:00 Uhr (MESZ) veröffentlicht wurde.
Unsere ersten Untersuchungen zeigen, dass dieser Fehler zu moderaten bis beträchtlichen Performance-Einschränkungen auf Systemen führen kann, auf denen Windows XP Service Pack 3 läuft.
Das fehlerhafte Update wurde für Geschäftskunden von den McAfee Download-Servern entfernt, um weitere Beeinträchtigungen zu vermeiden.
McAfee-Teams arbeiten mit der höchsten Priorität daran, betroffene Kunden zu unterstützen und in Kürze eine aktualisierte Virus-Definitionsdatei anzubieten. McAfee entschuldigt sich gegenüber seinen Kunden für die Unannehmlichkeiten.
Was macht das Update wirklich? DAT-Update 5958 löscht die Windows-Systemdatei svchost.exe von der Festplatte. Daraufhin nimmt der McAfee-Schutz fälschlicherweise an, der Rechner sei von einem Virus befallen. Frühe Schätzungen gehen davon aus, das circa 30.000 bis 60.000 Computer mit diesem Problem zu kämpfen haben.
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AVG hat sich vor einem Jahr auch schon einen derartigen Patzer geleistet.
Daraufhin gabs eine Jahreslizenz o.B.
Aber Fehler im Antivirus kommen in den "besten Familien" vor.
Mein Tip in Sachen Virenscanner: http://www.drweb-online.com/deu/index.asp
Das ist schon deftig, dass McAfee hier mal schnell die svchost wegputzt, weil sie angeblich Malware ist... Im schlimmsten Fall ist Windows damit tot... mit einem Knoppix auf Cd und der "schädlichen" datei im Gepäck kann man sein Windows wiederbeleben, nur sollte auch der Virenscanner erstmal lahmgelegt werden bzw. die alte DAT-Datei zur Hand sein!
Wenn McAfee nicht ( mir unverständlicher Weise) so dicke bei Dell im Geschäft wäre, wär der LAden doch schon längst Pleite. Hatte 4 Bürorechner mit McAfee ausgestattet, und promt ging der Ärger los mit Fehlalarmen, massiven Perfomance-Verlusten und Netzwerkproblemen. Nach entfernen von McAfee und mit einem anderen AV Programm läuft nun wieder alles bestens.
Dürfte mal wieder viele Kunden abspringen lassen ...
@drno: Ja ne klar, auch wenn das blöd klingt aber Russen traue ich im Softwarebereich nicht mehr wirklich über den Weg.
Bin und bleibe bei NOD32 bei meinem Desktop PC.
Hat mich im Gegensatz zur Konkurrenz bisher nie im Stich gelassen und schont auch noch Systemressourcen.
McAfee kommt morgen vom neu erworbenen Schleppi runter...
Ist zwar W 7 drauf, aber ich traue dem Braten nicht.
Hi,
ich bin direkt mit ziemlich allen Rechnern betroffen! Habe glücklicherweise immer aktuelle Images! Das wars es wohl bei mir mit mcafee
Hi,
bin vor drei Jahren auf Apple umgestiegen. Hab seitdem Ruhe vor Viren und das selbst ohne Virenscanner. Sicherlich hat auch Apple bzw. Mac OS X seine Schwächen, aber das ist ein Bonus der schwer zu toppen ist. Möchte diesen Vorteil nicht mehr missen und kann's nur weiterempfehlen. Man muss vielleicht mehr für 'nen Mac investieren, aber die Investition lohnt sich durchaus.
Gruß e-Tron
Hab auch keine Probleme mit Viren und brauch dazu kein Apple. Vielleicht 1-2 Alarmmeldungen im Jahr... Damit kann ich leben.
Rechner läuft 24/7 (ab und zu mal neustarten) und hängt auch am Internet.
Wer Probleme mit Viren hat, sollte sein Surfverhalten ändern oder nicht alle an den Rechner lassen.
Bei Firmencomputern ist es sicher anders. Deshalb klammer ich das mal aus.
Gruß
@E - Tron: Oder kostenlos zu Linux wechseln ...
Aber selbst da habe ich bisher immer Firewall + Virenscanner installiert.
Habe ansonsten auch kaum Probleme obwohl ich wohl so ziemlich jede Art von Website schon besucht habe.
Wo es hingegen öfter Meldungen gibt ist bei Avira - kenne kaum einen anderen Scanner mit mehr Falschmeldungen, danach dürfte wohl Norton kommen was sich aber auch gerne mal selbst zerballert (was Kaspersky bei mir auch schon geschafft hat - für so was zahle ich dann auch nicht weiter aber war mir eh zu lahm trotz guten PC).
Ich durfte gestern 28 XP Rechner manuell wieder hin biegen....
Heute, wo auf unserem ePO die neue 5960.dat lag wieder alles aktivieren....
Arbeitsaufwand 8 Stunden...
Mein Beileid den Admins von Firmen mit 1000 Rechnern.
Bei uns waren es ca. 300 von ca. 6500 PCs (es lebe die Update-Verzögerungsfunktion), verteilt über das gesamte Stadtgebiet.
Hi,bin vor drei Jahren auf Apple umgestiegen. Hab seitdem Ruhe vor Viren und das selbst ohne Virenscanner. Sicherlich hat auch Apple bzw. Mac OS X seine Schwächen, aber das ist ein Bonus der schwer zu toppen ist. Möchte diesen Vorteil nicht mehr missen und kann's nur weiterempfehlen. Man muss vielleicht mehr für 'nen Mac investieren, aber die Investition lohnt sich durchaus.Gruß e-Tron
Jo. Dafuer lieber einen "Rechner" benutzen, mit dem man ausser Surfen und Rumprahlen (Wie du es hier schoen aufzeigst) nichts anfangen kann.
Ich halte den Großteil der Virenscanner eh fuer Scareware. Wenn ich sehe wie diese Dinger rumbloeken wenn die Lizenz ablaeuft oder der Stand der Datenbank ein paar Tage hinterherhaengt. fasse ich mir nur noch an den Kopf. Ich benutze in zwischen Avira Antivir personal Privat on Demand. Guard deaktiviert, Planer deaktiviert (Planer muss fuer Update eingeschaltet werden) und den Agent deaktiviert. funktioniert super. Bei bedarf einschalten und los gehts. Wer sich durch den Kram verrueckt machen laesst ist selber schuld. Darueber hinaus ist das automatische Loeschen eh eine riskante Sache, da die Heuristik mehr Fehlalarme ausspuckt als alles andere. Auf Arbeit habe ich Kaspersky. (Hier laeuft der natuerlich mit wenigen Ausnahmen staendig) Dort habe ich meine großteils negativen Erfahrungen her. Performanz ist auch ein Thema, wo ich nicht bereit bin, teuer bezahlte Hardwareressourcen fuer einen Scanner zu verschwenden, der nur in wenigen Faellen benoetigt wird.
hi bin heilfroh das das bei uns nicht der Fall war(700+ Pc´s). Wir nutzen aber auch nen anderen Scanner( Gott Sei Dank). In dem Sinn viel "Spaß" den gebeutelten Admins. mfg aus HST^^
Immerhin hat McAffee schnell reagiert und ein Pack zur Verfuegung gestellt, mit dem man sowohl die Datei wiederherstellt, als auch das DAT-File mit dem Pattern korrigiert. Ich arbeite in einem Konzern mit 150.000 Mitarbeitern und wir hatten das Problem schnell im Griff.