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Benchmarks: Ultra Preset

Medal of Honor Warfighter im Performance-Check
Von , Don Woligroski

Wird die Voreinstellung Ultra gewählt, kommt neben der höchsten Detailstufe noch 4x MSAA Anti-Aliasing mit ins Spiel.

Selbstverständlich wird niemand auf die Idee kommen, mit einer dieser Karten wirklich bei 1280x1024 zu spielen. Im Sinne der Vergleichbarkeit wollten wir aber sehen, wie viel anspruchsvoller das Ultra-Preset als die Voreinstellung Medium ist. Die Radeon HD 7770 und die GeForce GTX 650 Ti bleiben durchweg über 30 FPS, aber man merkt, dass ihre Reserven so langsam aufgebraucht sind. Mal sehen, was sie zu höheren Auflösungen sagen.

Bei 1680x1050 fallen AMDs Radeon HD 7770 und Nvidias GeForce GTX 650 Ti ab und an unter 30 FPS. Wir würden sie aber trotzdem als brauchbare Kandidaten bezeichnen. Die Radeon HD 7850 1 GB und die GeForce GTX 660 sind aber dennoch die attraktiveren Karten, denn sie liefern stets über 40 FPS.

AMDs Radeon HD 7850 stolpert hier vor allem über ihre mit nur 1 GB relativ geringe Speichergröße. Sind hohe Anti-Aliasing-Stufen und Schattenqualität aktiviert, wird der Speicher knapp. Die Radeon HD 7770 und die GeForce GTX 650 Ti würden wir spätestens ab diesem Punkt zudem als unspielbar einstufen.

Dieses Mal haben wir noch die Radeon HD 7850 1 GB im CrossFire-Doppel und ein Paar GeForce GTX 660 im SLI-Verbund mit ins Feld aufgenommen. Nvidias schnellste Karte mit einer GPU kann mit AMDs Radeon HD 7970 mithalten, während die HD 7850 1 GB eine etwas höhere durchschnittliche Bildrate als die Single-GPU-Karten erzielt. Wieder wird der geringe Speicherausbau zum Bremsklotz und äußert sich in deutlichen Performance-Einbrüchen. Die GeForce GTX 660 macht als SLI-Duo die bessere Figur und liefert die höchste Performance unseres Testfeldes.

Gerade bei hohen Auflösungen ist Grafikspeicher durch nichts zu ersetzen – außer durch noch mehr Grafikspeicher. Deshalb fällt die Radeon HD 7850 1 GB auch im CrossFire-Doppel soweit zurück, dass sie praktisch für flüssiges Spielen nicht mehr zu gebrauchen ist. Sie muss sich sogar einer einzelnen GeForce GTX 660 geschlagen geben. Um wieder auf spielbare Bildraten zu kommen, müsste man bei der HD 7850 1 GB also auf höhere AA-Einstellungen verzichten und die Schattendetails reduzieren.

Doch nur weil die GeForce GTX 660 mit ihren 2 GB zwei Radeon HD 7850 schlägt, heißt das noch lange nicht, dass sie ihrerseits flüssige Performance liefert. Will man durchschnittlich mehr als 40 FPS und gleichzeitig garantieren, dass die Bildrate nicht unter 30 FPS fällt, muss es schon eine GeForce GTX 670, 680 oder Radeon HD 7970 sein.

Zwei GeForce GTX 660 als SLI-Gespann liefern gute durchschnittliche Bildraten, doch ab und an konnten wir ausgeprägte Performance-Einbrüche beobachten. Leider haben wir wiederholt die Erfahrung gemacht, dass Gespanne aus mehreren Karten zeitweise uneinheitliche Performance liefern, und die beiden GTX 660 sind da keine Ausnahme.

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