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CPU-Benchmarks

Medal of Honor Warfighter im Performance-Check
Von , Don Woligroski

Als nächstes wollen wir uns ein Bild davon machen, welchen Einfluss die CPU bei einer realitätsnahen Kombination aus Auflösung, Detailstufe und Grafikkarte auf die Performance hat. Dabei sollte man im Hinterkopf behalten, dass wir uns hier ausschließlich die Singleplayer-Kampagne ansehen – und die fordert den Hauptprozessor wie erwähnt weniger als die Multiplayer-Komponente, die auch potentere CPUs schon mal ins Schwitzen bringen kann. Solange man die Ergebnisse aber in diesem Kontext betrachtet, sind sie aber sowohl aussagekräftig als auch relevant.

Zumindest die Solo-Kampagne von Medal of Honor Warfighter ist, was die Prozessorleistung anbelangt, relativ anspruchslos, und die Hauptlast hat die Grafikkarte zu stemmen. Selbst eine Dual-Core-CPU mit Hyper-Threading, beispielsweise ein Core i3, liefert ähnliche Performance wie Intels Core i7-3960X, der um ein Vielfaches teurer ist.

Steckt hingegen nur ein Dual-Core-Pentium oder ein Athlon II X2 240 im Mainboard, wirkt sich das schon deutlicher auf die minimale Bildrate aus, da der Prozessor die Grafikkarte in anspruchsvollen Szenen nicht schnell genug mit Daten versorgen kann. Nur der Athlon II, der bei uns den Einstieg markiert, bremst sowohl bei der durchschnittlichen und der minimalen Framerate.

Eine kleine Überraschung hat sich zudem noch in unser Performance-Diagramm eingeschlichen: Obwohl AMDs neuer FX-Prozessor mit Piledriver-Architektur kürzlich in unserem Artikel AMDs FX-8350 im Test: Mit Piledriver wird alles besser? in CPU-lastigen Aufgaben weder mit den Sandy-Bridge- noch den Ivy-Bridge-CPUs mithalten konnte, geht der FX-8350 leicht in Führung, und zwar bei Minimal- und Durchschnittswerten.

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