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Single-Player: Genauso GPU-lastig wie Battlefield 3

Medal of Honor Warfighter im Performance-Check
Von , Don Woligroski

Medal of Honor Warfighter basiert auf der gleichen Frostbite-2-Grafikengine, die mit Battlefield 3 ihr Debüt gab, und hier wie dort wird die Performance in der Solo-Kampagne vor allem von der verbauten Grafikkarte diktiert. In den allerniedrigsten Einstellungen braucht man für ein flüssiges Spielerlebnis mindestens eine GeForce GT 630 GDDR5 oder eine Radeon HD 6670 DDR3 – und dabei ist gerade nur von der bescheidenen Auflösung 1280x1024 die Rede. Möchte man mit mittlerer Detailstufe bei der inzwischen bei Gamern üblichen Auflösung von 1920x1080 spielen, muss es schon eine Radeon HD 7750 oder eine GeForce GT 650 sein – mindestens. Bei voller Detailstufe im Ultra-Preset in Kombination mit 4x MSAA sollte man dann schon eine Karte mit mindestens 2 GB Grafikspeicher einplanen, die als GPU mindestens AMDs Radeon HD 7850 oder Nvidias GeForce GTX 660 mitbringt. Für den Edel-Gamer, der bei 2560x1600 oder auf drei Monitoren spielen will, kommt als Mindestanforderung sogar nur eine Radeon HD 7970 oder die GeForce GTX 670 infrage.

Wie schon in Battlefield 3 beobachtet, wirkt sich die CPU-Performance in der Einzelspielerkampagne nur wenig aus. Selbst ein 3 GHz schneller Pentium G860 liefert die gleichen Frameraten wie ein auf 4,2 GHz übertakteter Core i7-3960X. Nur die minimalen Bildraten fallen beim Pentium niedriger aus. Selbst ein alter Athlon II X2 240 mit 2,8 GHz kann noch als solide Basis angesehen werden, und paart man diese preiswerte CPU mit einer Grafikkarte aus dem Mainstream-Segment, dann hat man auch eine ausgewogene Kombination.

Beim Spiel selbst handelt es sich um einen weiteren gut gemachten Ego-Shooter, der in der Gegenwart spielt. Damit kann sich die Gruppe der 30- bis 40-jährigen vermutlich besser identifizieren als mit Geschichten aus dem zweiten Weltkrieg oder Vietnam. Lobenswert ist der Versuch des Entwicklerstudios, die menschliche Seite der Elitekämpfer zu zeigen, deren Arbeit (notwendigerweise) in aller Regel keine öffentliche Anerkennung findet.

Andererseits kommt es in der Präsentation auch immer wieder zu Brüchen. Sicher, die Missionen sind durchweg interessant und machen Spaß, scheinen aber ab und an wenig mit einander zu tun zu haben. So schleicht sich der Eindruck ein, dass jemand um die bereits fertigen Missionen herum eine Handlung spinnen musste. Doch wem Battlefield 3 und Call of Duty: Black Ops gefallen haben, der wird auch an Medal of Honor Warfighter Gefallen finden.


Alle 5 Kommentare anzeigen.
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  • Gaensebluemchen , 16. November 2012 07:24
    Hallo :) 
    Well...
    Interesting start, dann wird's lesbar ;) 

    Mehrspielerkarte könnte mißverstanden werden (S 1, unten), ich hab jedenfalls doch erstmal gestutzt, aber ist ja noch früh.
    Und eine 650er SLI seh ich nicht, Wahlenverzechsler, nehm ich an.
  • benkraft , 16. November 2012 10:51
    Ja, der Teaser wollte irgendwie nicht so recht, sorry
    Beim SLI handelt es sich natürlich um zwei GeForce GTX 660 - danke für den Hinweis.
    Aus der Mehrspielerkarte habe ich zur besseren Verständlichkeit den Mehrspielermodus gemacht.
  • Toxi1965 , 16. November 2012 10:56
    Also das intressiert mich jetzt doch warum der FX-8350 jetzt was schneller ist als der Intel i7-3960X ....grübel , Ok , das sit nicht die Welt ...aber das hätte jetzt keiner erwartet ...grübel
  • Faboan , 16. November 2012 15:24
    womit soll die cou auch belastet werden?
    es gibt schlicht keine KI in dem spiel.
    anders kann ich mir nicht erklären wieso weder der feind noch mein teamkamerad es schaffen sich auf einer distanz von 3 metern zu treffen xD
    hätte ich nichts getan und mich nur versteckt...die szene wäre nie zuende gewesen.

    die gegner haben nicht auf einen geschossen,nein...man wurde "getroffen" sobald man vom weg abkam oder irgendwo zulange campte (dann kam ne granate geflogen)

    kann das wer bestätigen?

    ich mein gut,..habs eh nur wegen der story gespielt aber mal echt jetzt...damit hab ich nun nicht gerechnet.vom gameplay her das schlechteste MOH überhaupt.

    grafisch fand ichs jetzt auch nicht sooo hübsch aber recht ok.
  • 7664stefan , 16. November 2012 23:08
    Danke für den Beweis, dass ein GTX 660 SLI für 400 Euro deutlich mehr leistet als die teurere GTX680. Das war auch auch schon im Launchartikel die Erwartung insbesondere in puncto Wirtschaftlichkeit. :)