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Mediaplayer - Vier Alleinunterhalter fürs Wohnzimmer im Test

Mediaplayer - Vier Alleinunterhalter fürs Wohnzimmer im Test
Von , Achim Roos

Media Player bilden die Schnittstelle zwischen PC-Hardware und Unterhaltungsgeräten: Sie spielen so gut wie alle relevanten Video- und Musikformate ab, schicken Fotos an den Fernseher und bringen sogar Internet-Dienste wie YouTube und Flickr auf die Mattscheibe.

Auf dem PC-Monitor sieht der HD-Film schon sehr gut aus, würde auf dem 40-Zoll-Flachbildfernseher im Wohnzimmer aber erst so richtig zur Geltung kommen. Leider gibt es ein Problem, denn die Mattscheibe besitzt zwar einen HDMI-Anschluß und könnte hochauflösende Videos darstellen, kann mit dem MKV-Format des Films aber rein gar nichts anfangen. Damit es mit dem Filmgenuß trotzdem klappt, bieten sich genau für diesen Einsatzzweck Media Player an, weil sie eine Brücke zwischen dem PC auf der einen und Home Entertainment-Geräten auf der anderen Seite schlagen.

Dazu sind die kleinen Kisten mit gängigen Audio- und Video-Anschlüsse ausgestattet und können deshalb problemlos mit Fernseher und Stereoanlage kommunizieren. HDMI- und Komponenten-Ausgänge, ein S/PDIF Audio-Ausgang sowie 1080p-Unterstützung sind dabei mittlerweile selbst bei Einsteigergeräten gang und gäbe.

Zur Kommunikation mit PCs stellen die Media Player USB-Anschlüsse oder Speicherkarten-Leser bereit und verfügen in den meisten Fällen über eine interne Festplatte, auf der sie die Multimediadaten speichern können. Media Player mit Netzwerkanschluss können sich darüber hinaus leicht ins Heimnetzwerk integrieren und dort als Speicher- und Abspielstation fungieren. Einige Geräte unterstützen zudem WLAN und Streaming-Dienste wie YouTube oder Shoutcast.

Media Player ähneln zumindest teilweise einem NAS, da sie Musik, Videos und Bilder zentral und unabhängig vom PC speichern. Doch es würde viel zu kurz greifen, sie als Datengrab abzutun, zumal sie mit umfangreichen Netzwerkeinstellungen ohnehin nicht viel am Hut haben und sich auch nicht als sicherer RAID-Datenspeicher eignen, wenn sie mit einer einzigen Festplatte ausgestattet sind. Ihr Name macht aber ohnehin schon deutlich, dass Medien-Wiedergabe statt Datenablage im Vordergrund steht.

Dabei muss man auf Komfort nicht verzichten, denn so wie bei einem DVD-Player oder Festplatten-Videorekorder gehört eine Fernbedienung samt ansprechendem Bildschirm-Menü zur Standardausstattung. Zudem haben sie klassischen Abspielgeräten einiges voraus, weil sie mit allen möglichen Audio-, Video-, Bild- und Containerformaten zurechtkommen. Folglich lesen sich die Datenblätter der meisten Media Player wie das „Who’s who“ der Medienformate – von MPEG-2 über DivX/XviD, VOB und WMV bis hin zu H.264, MPEG-4 AVC und VC1 ist so ziemlich alles wichtige mit dabei.

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  • pout , 22. September 2011 13:40
    "Dennoch bietet der Playon!HD Mini in seinem Inneren Platz für eine bis zu 2 TB große 3,5-Zoll-Festplatte vom Typ SATA/SATA II, die sich jederzeit nachrüsten lässt."
    Soviel ich weiß geht das beim Playon!HD Mini nicht, sondern beim Playon!HD.