Mediatek Helio P20: Mittelklasse-SoC in 16-nm-Fertigung

Mediatek hat sich vom Fabrikanten einfacher SoCs zu einem Chip-Entwickler gemausert, der in allen Segmenten präsent sein will.

Im High-End-Bereich können die Prozessoren zwar noch nicht mit Apples A10 oder Qualcomms Snapdragon 820/821 mithalten, in der Mittelklasse liefert schlägt sich die Helio-Serie jedoch durchaus respektabel. Um den Konkurrenten an dieser Stelle auch künftig gewachsen zu sein, präsentiert Mediatek mit dem Helio P15 den leicht verbesserten Nachfolger des Helio P10.

Die grundlegende Architektur wird bei dem neuen SoC beibehalten: Nach wie vor wird es aus acht Cortex-A53-Kernen zusammengesetzt, die nun mit 2,2 GHz werkeln. Auch bei der GPU gibt es eine kleine Detailverbesserung: Der Hersteller setzt weiterhin auf eine Mali T-860 mit zwei Grafik-Clustern, die nun aber mit maximal 800 MHz takten. Beim Arbeitsspeicher wird der LPDDR3-933-Standard unterstützt. Große Leistungssprünge kann man da natürlich nicht erwarten - Mediatek spricht unterm Strich von einem Leistungszugewinn von 10 Prozent.

Mit dem Helio P20 sind die Entwicklungen an einem weiteren, etwas leistungsstärkeren Mittelklasse-SoC allem Anschein nach bereits abgeschlossen. Auch hier wird auf acht Cortex-A53-Kerne gesetzt, die allerdings mit 2,3 GHz takten. Bei der GPU setzt Mediatek auf eine maximal 900 MHz schnelle Mali T-880 MP2. Das Ganze wird in einer Strukturbreite von 16 Nanometern von TSMC gefertigt und von LPDDR4-1600-RAM unterstützt.

Wann mit ersten Smartphones mit den neuen Chips gerechnet werden kann, wurde nicht bekannt.

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