[Update] Medion Akoya P5360 E: PC mit RX 460 bei Aldi

[UPDATE 14.11.2016] Aldi (Nord) wird den P5360 E eine Woche später - ab 24. November - in seinen Filialen anbieten.

Aldi (Süd) glaubt weiterhin an Desktop-PCs und bietet ab 17. November zwischen Bananen und Schoko-Weihnachtsmännern ein neues Modell aus der Fertigung von Medion an.

Der Akoya Medion P5360 E integriert mit dem i5-6402P einen Intel-Prozessor der aktuellen Skylake-Serie, dem ein acht Gigabyte großer DDR4-Arbeitsspeicher zur Seite steht.

Die Grafikkarte stammt aus dem Hause AMD, wobei mit der RX 460 das kleinste Modell der neuen Radeon-RX-Serie mit einem nur zwei Gigabyte großen Grafikspeicher verbaut wird. Hier hätte sich so mancher Interessent sicherlich schon eine RX 470 gewünscht, die gerade beim Gaming doch spürbar mehr Performance bietet.

Beim Datenspeicher greift der Hersteller zu einer der günstigeren Konfigurationen: Im Inneren der schwarzen Kiste stecken eine 128 Gigabyte große SSD sowie eine 1-TByte-Festplatte. Zudem gibt es den Medion-typischen Hotswap-Wechselrahmen, über den im Betrieb Festplatten bzw. SSDs im 2,5- und 3,5-Zoll-Format angebunden werden können.

Genauso konventionell wie der DVD-Brenner ist auch die Schnittstellenausstattung: Im WLAN ist man zwar nach dem ac-Standard flott unterwegs, doch auf USB 3.1 hofft man so vergeblich wie einen USB-Anschluss mit dem neuen Typ-C-Interface, das nicht nur bei Mobilgeräten der Ober- sondern auch der Mittelklasse immer populärer wird.

Zudem ist die Anzahl der USB-Ports nicht gerade groß. An Front und Rückseite werden jeweils zwei USB-3.0-Steckplätze geboten, am Heck kommen noch zwei weitere USB-2.0-Anschlüsse hinzu. Für den Anschluss von Bildschirmen stehen eine HDMI- und eine DVI-D-Buchse zur Verfügung.

Als Betriebssystem wird Windows 10 Home installiert, außerdem gibt es eine Sammlung von Media-Software aus dem Hause Cyberlink sowie ein Windows-10-App-Paket. Office und McAfee gibt es lediglich als Testversionen.

Der Medion Akoya P5360 E soll 599 Euro kosten.

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6 Kommentare
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  • samserious
    Das liest sich beinahe, als sei der verbaute DVD Brenner ein Nachteil.
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  • drno
    Jetzt, wo den "neuen" Skybrüll bald - hoffentlich, meint Medion - denn auch jederrr A-Discount-Käufer hat, ist dieser Prozzi - so wie gemeinhin üblich - endlich am Ende seines vermarktbaren Lebenszyklus angekommen. Aldi ist immer der Letzte, der das Neueste hat.

    Immerhin gibts diemal noch ne kleine Grafix dazu, ne billige kleine SSD und noch ein relativ kleines Datenlager. Das Ganze auf nem gelockten µ-ATX Board von MSI, so wie wir es kennen.

    Für die Office Demo Vermüllung und dat AV Anti Trojaner Dingens hats für den Install obendrauf noch Geld gegeben, oder das OS war wieder zumindest umsonstig - Microschrott bewirbt sein OS ohnehin wie Katzenfutter, das Gehäuse ist aus ner billigen Stanze, das PSU enger tailliert als ein Lagerfeld Hemd, das BIOS gelockt, und falls hier wieder innovative Begehrlichkeiten aufkommen - nach dem Kauf sich das Ding noch richtig herzubasteln, das kannst nicht nur in der Regel vergessen.

    Das Teil kostet 600 Ocken, selbst Aldi hat die eigentlich für solche Vögel übliche 500 Ocken Grenze überschritten, einerseits versucht man, durch die Auswahl der Bauteile wieder hochwertige Komponenten vorzuzeigen (soll ich hier gaukeln schreiben) anderseits hat der """stabile""" = weichgedruckte €-Ocken gegen den einiges an Kaufkraft gelassen, so daß der Weichkneten Konsument jetzt die in den letzten Jahren eingetretenen 20 % Kursverlust für die Lenovo Resterampe obendrauf legen muß. Auch darum ist man nicht beim IGP geblieben, die 'Gamer-Karte' ist das Alibi-Bauteil für den Preis.
    Der ist mit 600 voll ausgelutscht, wer 800 auf Tasche hat, der hat schon höhere Ansprüche, die man aber durch das Schnäppchen auch noch abzufischen hofft.

    Denn diese Kisten produzieren die ex IBM-Chinesen von Lenovo = der Neue, International löppt der US und nicht der Euro Dollar als Verrechnungseinheit.

    Wer sich heute noch enen Desktop PC kauft, braucht ihn meist beruflich.

    Und für diese Klientele um 600 ist den Systemhäusern als auch banalen Kistenschiebern die Spanne im Markt sowieso verdorben, so daß effektiver Verzicht auf Service und Qualität hier für den Endkunden die eingangs wichtigste Rolle spielen werden und müssen.

    Also ebayer und Aldianer, liebe Leute, freut Euch auf den "Hype", den der Weihnachtsgeld Abgreifer in der Regel anreißt - stellt euren alten Schrott - für den typischen Gebrauchtkäufer - also unterhalb der Aldi 600 Klasse in die Bucht an neue Glückliche.

    Und seid oder werdet endlich vernüftig, kauft Euch nen richtigen Rechner, auch wenn der nen pummeligen Hunni Zuschlag kosten sollte.

    Es lohnt sich. Allen anderen sei gesagt:

    Bist nicht artig, kriegst oder behältst zum Rotzmützenfest nen Aldi PC °X!X°
    Schönen Tag noch - wünscht drno!
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  • melaww
    Merke, erst einloggen, dann schreiben, sonst ist der ganze Text im Nirvana. Seufz. Dann eben Kurzfassung:

    Für einen Fertig-PC mit der für Aldi üblich guten Garantie ist die Kiste eigentlich nicht verkehrt.
    Das darf man ja nicht vergessen, wenn man die Summe sieht, und weiß, was man dafür selbst zusammenbauen könnte.
    Fertig-PC-Käufer wollen einfach ein Ding was tut, die scheren sich nicht um Dinge wie Qualität der Elkos oder Bios-Locks.

    Auch Full-HD-Gaming ist in jedem Fall drin, natürlich nicht auf vollen Details bei aktuellen Titeln.

    Und wenn ers in 1-2 Jahren nicht mehr tut kommt mehr RAM und eine gute gebrauchte Grafikkarte rein, plus ein günstiger Prozessorkühler anstatt der boxed-Turbine. Hab schon mehr als einen Aldi-PC aufgerüstet und selbstverständlich geht das.
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