Meizu MX4 wird erstes Ubuntu-Smartphone

Mit seinen leistungsstarken und dennoch vergleichsweise preiswerten Smartphones konnte Meizu in der jüngeren Vergangenheit schon einige Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die ist dem chinesischen Hersteller auch bei seinem neusten Wurf sicher. Denn schon der Komponenten-Mix, aus dem das MX4 zusammengesetzt wird, ist vielversprechend: Das Full-HD-Display besitzt eine Diagonale von 5,4", der dahinter verbaute Mediatek-Prozessor, ein MT 6595, bringt vier 2,2 GHz schnelle Cortex-A17-Kerne sowie vier 1,7 GHz schnelle Cortex-A7-Kerne mit, die nach big.LITTLE-Architektur zusammengesetzt und von einem 2 GB großen Arbeitsspeicher unterstützt werden. Kamerasensoren von Sony sorgen für Auflösungen von zwei (Front) bzw. 20,7 Megapixeln (Rückseite). Die kleinste Version des MX4 besitzt einen 16 GB großen Datenspeicher, daneben werden die Größen 32 und 64 GB angeboten. Abgerundet wird die Hardware des rund 350 Euro teuren Smartphones von einem WLAN-Funkchip, der nach nach ac-Standard funkt und einem 150 Mb/s schnellen LTE-Modem.

Die eigentliche Besonderheit des Meizu MX4 sind jedoch nicht die technischen Innereien, sondern das Betriebssystem. Das Smartphone wird nicht nur mit Flyme 4, einem eigenständig entwickelten Android-Fork angeboten, sondern soll in einer weiteren Version mit Ubuntu Touch OS angeboten werden, der für Smartphones und Tablets bestimmten Ubuntu-Version, die bisher lediglich auf älteren Nexus-Geräten (dem Nexus 4 und dem Nexus 7) ausprobiert werden konnte. Eine entsprechende Kooperation wurde schon zum MWC bekannt gegeben. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit kündigt Meizu auf seinem italienischen Blog offiziell an. Und anders als bisherige Meizu-Smartphones wird das MX 4 auch in Europa erhältlich sein und kann ab dem 25. September vorbestellt werden.

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