Meltdown & Spectre: China war wohl vor anderen Staaten informiert

Intels Prozessoren leiden unter Sicherheitslücken, die unter den Namen Meltdown und Spectre öffentlich geworden sind. Noch bevor diese publik wurden, hat der Chiphersteller eine Reihe enger Kunden vorgewarnt. Neben Amazon, ARM und Microsoft sollen auch Lenovo und Alibaba - einer der weltgrößten PC-Hersteller sowie der Betreiber der weltweit größten E-Commerce-Plattform - zu dem Kreis gehört haben, die weit vor Bekanntwerden der Schwachstelle informiert wurden. Staatliche Sicherheitsbehörden wurden allem Anschein nach nicht unterrichtet.

Damit könnte der chinesische Staat vor allen Staaten anderen von Meltdown und Spectre erfahren haben, denn in dem kommunistischen Regierungssystem Chinas ist der staatliche Einfluss auf die einzelnen Unternehmen wesentlich größer als in den Demokratien der westlichen Hemisphäre. Und selbst die US-amerikanischen Behörden sollen vorab nicht benachrichtigt worden sein. Die Geheimdienste aus dem Reich der Mitte könnten damit einen entscheidenden Vorteil besessen und möglicherweise auch ausgenutzt haben.

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5 Kommentare
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  • frankschindler
    China und Russland haben doch eigene x86 Prozessoren entwickelt. Bei Russland war die Begründung sie vermuten Hintertürchen in denn Systemen. Wann war denn das.
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  • ShieTar
    "war wohl" ... "könnte" ... "möglicherweise" ...

    Warum wird ein dermassen an den Haaren herbeigezogener Propaganda-Text hier völlig kommentarlos widergegeben? Der Informationsgehalt der Meldung ist Null. Die Behauptung das der chinesische Staat seine Wirtschaft stärker kontrolliert als der amerikanische ziemlich lachhaft: Intel darf laut amerikanischem Gesetz ja nicht einmal zugeben wenn Informationen an die amerikanischen Geheimdienste übergeben wurden. Und wer bei der NSA arbeitet, darf der Presse gegenüber auch nicht erzählen, was er wann gewußt hat.
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  • derGhostrider
    Vor allem sind diese Sicherheitslücken denkbar ungeeignet: Man kann Speicherinhalte mit maximal 5 kB/s auslesen.

    Das heißt: Man schafft in 1 Millionen Sekunden (fast 12 Tage!) kaum 5 GB.

    Ziemlich überflüssig...
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