Meltdown & Spectre: Intel warnt vor Updates, AMD immer noch mit Problemen

Die Kritik an Intel reißt nicht ab: Die Sicherheitsupdates für die Meltdown- und Spectre-Sicherheitslücken sorgen nicht nur dafür, dass diese geschlossen werden, sondern verursachen bei den Chips weiter Probleme. Selbst bei Serverprozessoren kann es zu unerwarteten Neustarts kommen. Die Probleme treten insbesondere bei Prozessoren auf, die auf der Haswell- oder der Broadwell-Architektur basieren. Nun empfiehlt Intel seinen Nutzern von der Installation des Updates abzusehen.

Dabei scheinen die Probleme zumindest teilweise hausgemacht: Linus Torvald, der Erfinder des Linux-Betriebssystems, hat seine Wut über den Hersteller öffentlich gemacht: Er erklärt, dass der Code des Patches Dinge macht, die keinen Sinn ergeben. So werden allem Anschein nach Funktionen hinzugefügt, die für die Lösung des Sicherheitsproblems nicht notwendig sind. Dem Hersteller gehe es seiner Auffassung nach darum, das Problem komplexer erscheinen zu lassen als es tatsächlich ist.

Doch auch Nutzer älterer AMD-Prozessoren sollten nach wie vor Vorsicht bei der Installation von Updates walten lassen. Microsoft bietet seit einigen Tagen erneut einen Patch an, mit dem die Sicherheitslücken geschlossen werden sollen. Doch wie schon bei der ersten Variante, die nach dem Bekanntwerden der Probleme wieder zurückgezogen wurde, starten zumindest nicht alle Rechner mit einem AMD-(Athlon-)Prozessor so wie sie sollen.

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1 Kommentar
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  • geist4711
    Doch wie schon bei der ersten Variante, die nach dem Bekanntwerden der Probleme wieder zurückgezogen wurde, starten zumindest nicht alle Rechner mit einem AMD-(Athlon-)Prozessor nicht mehr richtig.

    watt bitte? bitte den satz überarbeiten :-)
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