Intel Skylake X: Kerne werden mit Mesh-Netz verbunden

Intel hat Details zur Vernetzung der CPU-Kerne in den Skylake-Prozessoren verraten: Allem Anschein nach setzt der Hersteller auf ein Mesh-Netzwerk, eine Technologie, die bereits seit einigen Jahren bei den Xeon-Phi-Chips der Knights-Landing-Generation verwendet und die nun bei Skylake-X- und Xeon-v5-Prozessoren eingeführt wird. Bei den Mesh-Verknüpfungen wird auf jedem Überschneidungspunkt ein Switch installiert.

Der große Vorteil bei dieser Form von Verbindung soll darin bestehen, dass eine große Anzahl von Kernen auf einem Die miteinander verknüpft werden kann, ohne dass die Latenzen dabei zu sehr steigen. Zuvor wurden die einzelnen Kerne ringförmig miteinander verbunden, wobei der Datenaustausch in beide Richtungen stattfinden konnte. Damit stehen weitmehr Brücken zur Verfügung, mit denen mehrere Gruppen von Kernen erreicht werden können, wobei jeder CPU-Kern direkt mit einem weiteren sowie einem Cache-Speicher verknüpft ist, um direkte Übertragungen zu ermöglichen.

Mit diesem neuen System musste der DDR4-Controller auf die rechte und die linke Seite des Dies verteilt werden, zuvor wurde er an der Unterseite des Rings aus CPU-Kernen untergebracht. Auf diesem Weg soll der Zugriff der einzelnen Kerne auf den Arbeitsspeicher erleichtert und die Verwaltung des RAMs verbessert werden. Wie hoch das Leistungsplus ausfällt bleibt jedoch abzuwarten, Intel gibt hier zu keine Einschätzung ab.

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1 Kommentar
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  • Plitz
    Also hat Skylake-X nicht wirklich etwas mit Skylake an sich zu tun? Also ist die Namensgebung doch ziemlich Banane? Also bleibt weiterhin die Tatsache, dass Kabylake neuer (besser) ist als Skylake, aber Skylake-X besser als Kabylake-X total Banane? Plödes Intel!
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