Einheitliche Steckverbindung für Handys verabschiedet

Micro-USB soll künftig als Standardverbindung für Handys und Smartphones dienen. Zum Laden, aber auch für den Datenabgleich.

Von der Open Mobile Terminal Platform (OMTP) stammt das Dokument, das eine Empfehlung für die brancheneinheitliche Schnittstelle für Mobilgeräte ausspricht — für Micro USB. Auch das USB Implementers Forum empfiehlt Micro-USB als einheitliche Norm. Damit sollen User ihre Mobiltelefone laden, aber auch mit anderen Geräten verbinden können.

Wie die OMTP ausführt, wechseln allein Anwender in England durchschnittlich zweimal pro Jahr ihre Mobilgeräte. Millionen Meter — nach nur 6 Monaten — ungenutzer Datenkabel und Aufladegeräte seien deshalb in Umlauf. Zudem ist mittlerweile die Zahl an unterschiedlicher Mobil-Peripherie mit proprietären Schnittstellen, etwa Headsets, Mikrofone oder Sets fürs Auto, in schwindelerregende Höhen gestiegen. Dies sei laut OMTP der Grund für unnötige Kosten und schränke zudem die Freiheit des Kunden ein.

Wann die ersten Geräte mit Micro-USB-Anschluß als Standard-Verbindung auf den Markt kommen, ist noch unklar. So gut wie sicher ist aber daß der Standard kommt. Immerhin stehen hinter der OMTP so namhafte Unternehmen wie Hutchinson 3G, T-Mobile, Orange, Vodafone sowie die Hardware-Lieferanten Nokia, Sandisk und Ericsson.

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