Micron Ende des Jahres mit eigenem 3D-Xpoint-Speicher

Mit der 3D-Xpoint-Technologie hat Intel zusammen mit Micron eine Speichertechnologie entwickelt, die deutlich schneller ist als klassischer Flash-Speicher und es auf dem Papier selbst mit klassischen DRAM-Chips aufnehmen kann.

Intel wird die Technologie unter der Bezeichnung Optane bereits im zweiten Quartal bei Desktop-PCs und Notebooks nutzen. Allerdings setzt der Hersteller auf vergleichsweise kleine Speicherkapazitäten, die als eine Art Cache-Speicher häufig genutzte Prozesse beschleunigen sollen.

Allerdings wird Intel den 3D-Xpoint-Speicher nicht exklusiv anbieten, denn der Entwicklungspartner Micron gab gegenüber PC World zu Protokoll, bereits an der zweiten und dritten Generation zu arbeiten. Entsprechende Speicherlösungen sollen Ende des Jahres unter der Bezeichnung QuantX auf den Markt kommen.

Dabei geht Micron zunächst jedoch andere Wege als Intel, denn der Speicherhersteller will mit seinen Quantx-Modulen sowohl den Arbeits- als auch den Datenspeicher bei leistungsfähigen Rechnern - etwa im Serverbereich - komplett ersetzen.

Dabei will Micron den Speicher nicht direkt vermarkten, sondern diesen anderen Speicherfabrikanten für ihre Lösungen zur Verfügung stellen. Auf diesem Weg könnte der Speicherspezialist zu einer größeren Verbreitung der Technologie - und langfristig sinkenden Preisen beitragen.

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
Noch keine Kommentare
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar