Microsoft präsentiert dank Cloud-Geschäft gute Zahlen

Im abgelaufenen vierten Quartal des Geschäftsjahres machte Microsoft einen Gewinn von 3,1 Milliarden US-Dollar - in etwa so viel Verlust machte der Konzern ein Jahr zuvor, damals schrieb das Unternehmen über sieben Milliarden Dollar der Nokia-Übernahme ab.

Der Umsatz verringerte sich aufgrund des Ausstiegs aus dem Smartphone-Geschäft um sieben Prozent auf 20,6 Milliarden US-Dollar.

Betrachtet man die einzelnen Geschäftsbereiche, zeigen sich Erfolge von Microsofts Cloud-Strategie: Der Umsatz in der Sparte erhöhte sich von 6,4 auf 6,7 Milliarden US-Dollar, wobei sich die durch Azure generierten Einnahmen verdoppelt haben sollen. Der Umsatz mit Suchmaschinen-Anzeigen erhöhte sich um 54 Prozent.

Während sich der Umsatz von Office leicht erhöhte, nahm dieser im schrumpfenden PC-Markt wenig überraschend ab. Windows OEM-Lizenzen konnten um 27 Prozent höhere Einnahmen generieren, bei den Pro-Versionen waren es zwei Prozent. Ein eventueller Umsatzeinbruch durch das kostenlose Upgrade auf Windows 10 dürfte sich vermutlich erst im nächsten Jahr zeigen. 

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