Microsoft reduziert Personal in der Smartphone-Sparte

Microsoft hat zwar Unsummen investiert um mit Windows auch auf Smartphones Fuß zu fassen und schließlich sogar die Mobiltelefon-Sparte von Nokia übernommen, doch bisher waren alle Anstrengungen vergebliche Liebesmüh. Im vierten Quartal 2015 konnten die Redmonder gerade mal 4,5 Millionen Lumia-Smartphones absetzen, der Netto-Umsatz brach um rund die Hälfte ein. Die seit November erhältlichen Flaggschiffe Lumia 950 und 950XL haben allem Anschein nach nicht für den erhofften Auftrieb gesorgt.

Nachdem Microsoft bereits 2300 vormalige Nokia-Mitarbeiter nach einer einmaligen Abschreibung in Höhe von 7,6 Milliarden Dollar entlassen hat, steht die Sparte nun erneut vor einer Verkleinerung. Insbesondere im Bereich Marketing soll Personal abgebaut werden.

Möglicherweise wird der Konzern in diesem Jahr seine Smartphone-Sparte umstrukturieren. Microsoft-CEO Sataya Nadella hatte bereits angedeutet, dass sich künftig auf einige wenige Vorzeigemodelle konzentriert werden soll, die - ähnlich wie die Surface-Tablets - die Idee von Mobilität, die der Softwareschmiede vorschwebt, repräsentieren sollen. Einem Gerücht zufolge sollte das Lumia 650 das letzte Smartphone der Lumia-Serie werden - allerdings hat sich schon der vorher orakelte Vorstellungstermin nicht bewahrheitet. Dennoch ist davon auszugehen, dass der Hersteller aufgrund der schlechten Zahlen etwas unternehmen wird - Neuigkeiten zu diesem Thema könnten auf der BUILD-Entwicklerkonferenz verkündet werden, die am 30. März beginnt.

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