Microsoft: Project Scorpio mit internem Netzteil

Mit seinem Project Scorpio arbeitet Microsoft intensiv am Nachfolger der Xbox One, mit dem die native Darstellung von einer 4K-Bildqualität (3840 x 2160 Pixel) auch abseits eines Gaming-PCs geboten werden soll.

Dies sorgt für eine kochende Gerüchteküche: So wird vermutet, dass im Inneren auf einen (Ry)zen-Prozessor aus dem Hause AMD gesetzt wird; die GPU könnte bereits auf der Vega-Architektur des Herstellers basieren. Auch an einer anderen Stelle könnte die Konsole einem kleinen Gaming-PC ähneln: Microsoft wird auf ein integriertes Netzteil für die Stromversorgung setzen.

Die Zusammenstellung soll leistungsstark genug sein, damit entsprechende Streams dekodiert werden können. Dazu werden zudem die Codecs HEVC und VP9 unterstützt. Außerdem soll die Konsole leistungsstark genug sein, um Auflösungen in einer Qualität von 2160p mit einer Framerate von 60 Bildern in der Sekunde darstellen zu können, was beim Spielen zum Tragen kommen soll.

Mit einer Präsentation des Project Scorpio wird im Vorfeld der Spielemesse E3 gerechnet, zum Marktstart wurden noch keine Aussagen getroffen. Vermutlich werden sich die Redmonder jedoch das Weihnachtsgeschäft nicht entgehen lassen wollen. Ebenso spannend ist die Frage wie hoch der Kaufpreis wird: Sollten sich die Gerüchte hinsichtlich der Hardware bestätigen, dürfte die Konsole deutlich mehr kosten als das bisherige Modell.

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