Microsofts Fitnessarmband wird Notifikationen anzeigen

Microsoft arbeitet derzeit mit hoher Wahrscheinlichkeit an einer eigenen Smartwatch, die mit allen relevanten mobilen Betriebssystemen kompatibel ist: iOS, Android und natürlich Windows Phone. Desweiteren wird das Smartband ein kleines integriertes Display besitzen.

Nach dem Leak, der von unseren US-amerikanischen Kollegen aufgegriffen wurde, kann außerdem davon ausgegangen werden, dass das mobile Gadget von Microsoft etwas kleiner sein wird als das Fuelband von Nike (oben gezeigt). In dem kleinen Armband sollen insgesamt 11 verschiedene Sensoren zu finden sein, die unter anderem Bewegung, Blutdruck und Puls messen sollen. Die zuständigen Chips sollen von Atmel und Texas Instruments stammen. Desweiteren soll die genutzte API (Schnittstelle für Entwickler) sehr offen sein.

Laut einer weiteren Quelle soll das Fitnessarmband auch Benachrichtungen vom Smartphone anzeigen können. Vorher war nur klar, dass Informationen vom Band zum entsprechenden Mobilgerät gesendet werden. Apps, mit denen das smarte Armband kommuniziert, sind unter anderem Bing Health & Fitness auf Windows Phone oder 3rd-Party-Apps, die die APIs benutzen können. Der in Deutschland weit verbreitete Dienst Runtastic könnte zum Beispiel die App ensprechend anpassen, um die Daten auszulesen.

Für Microsoft scheint bei der Entwicklung der Hardware die Cross-Platform-Kompatiblität einen großen Stellenwert zu besitzen. Derzeit sind Samsungs Gear-Uhren nur von Samsung-Smartphones nutzbar. Die offenbar kommende iWatch wird nach Apples Firmenphiliosphie nur von iOS-Geräten unterstützt werden. Und Android Wear, das neue, speziell für Wearables entwickelte Betriebssystem von Google, soll ebenfalls auf neuere Android-Telefone begrenzt sein. Das Gadget über alle Plattformen nutzbar zu machen, könnte unter Umständen eine brilliante Idee sein.

Microsofts Smartband soll noch dieses Jahr auf den Markt kommen, wahrscheinlich im vierten Quartal (eine Quelle spricht vom Launch im Oktober). Das mobile Gadget soll für 200 Dollar verkauft werden, den europäischen Markt wird das Smartband für rund 200 Euro erreichen.

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1 Kommentar
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  • zeromaster
    Die "ultimative" Smartwatch wäre so einfach. Das hier ist ja nur ein spezielles Armband. Ich wollte eine normale Uhr mit transparentem Display, dieses muss nicht viel mehr können als anzeigen wer gerade anruft, msg. anzeigen und ev. vorgefertigte Rückantworten zu senden auf Wunsch, ev. Kompass/Karte und das wars. Wenn es mehr soll Sprachsteuerung integrieren. Das ganze aber quasi nur gestreamt vom Smartphone per App und Bluetooth gekoppelt, damit universell und für "alle Ewigkeit" kompatibel.
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