Microsofts Surface Studio lässt sich mäßig gut reparieren

Bild: IfixitBild: Ifixit

Trotz kompakten Aufbau erlaubt das insbesondere für Profis gedachte Microsoft Surface Studio den einfachen Austausch der Festplatte und SSD.

Dafür müssen lediglich vier handelsübliche Torx-Schrauben gelöst und zwei Lüfter entfernt werden. Im Auslieferungszustand kommt eine Z400-SSD von SanDisk und eine 2,5-Zoll-Festplatte von Seagate zum Einsatz.

Der Fuß lässt sich danach weiter demontieren, Sinn macht das allerdings nicht: Sowohl der Hauptspeicher als auch CPU und GPU sind fest verlötet, ein Aufrüsten deshalb unmöglich.

Der SD-Kartenleser hingegen lässt sich theoretisch tauschen, da dieser auf einem eigenen Modul untergebracht ist.

Ausdrücklich positiv bewertet wird das Display: Dessen Gehäuse ist zwar verklebt, lässt sich jedoch ohne die Gefahr größerer Beschädigungen tauschen.

Unterm Strich wird die Reparierbarkeit des Surface Studios mit fünf von zehn Punkten bewertet. Auf die gleiche Wertung kommt der aktuelle iMac, wesentlich schlechter bewertete iFixit das Surface Pro 4 mit nur zwei Punkten.

Das Microsoft Surface Studio lässt sich in den USA bereits vorbestellen, die Auslieferung soll Anfang 2017 beginnen. Für Deutschland steht noch kein Termin fest. 

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
Noch keine Kommentare
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar