Windows 10: Bald fünf Versionen je nach Leistung des PCs?

Aktuell ist die Wahl bei Microsofts Windows-Betriebssystem einfach: Es stehen die Versionen Home und Professional zur Verfügung, die für den Einsatz in Schulen gedachte Version Windows 10 S ist im Prinzip eine Abwandlung der Pro-Variante, bei der eine Reihe von Funktionen gesperrt werden und Anwendungen ausschließlich über den Microsoft Store bezogen werden können. Zudem wird das Schul-Windows ausschließlich vorinstalliert auf Notebooks zur Verfügung gestellt.

Künftig könnte die Auswahl jedoch deutlich größer werden, wie Guru3D berichtet. Die Softwareschmiede will allem Anschein nach unterschiedliche Versionen des Betriebssystems anbieten, die sich nach der Leistungsfähigkeit des jeweiligen Rechners richtet. Angeboten sollen fünf Varianten, die als Entry, Value, Core, Core+ und Advanced bezeichnet werden.

Die ersten beiden scheinen dabei lediglich Intel-Prozessoren (Atom, Celeron und Pentium) zu unterstützen und sollen sich beim Arbeitsspeicher mit vier Gigabyte begnügen. Auch der Datenspeicher in Form einer SSD oder aber auch einer Festplatte muss nicht sonderlich groß ausfallen. Bei Windows Entry genügt eine Speicherkapazität von 32 Gigabyte. Die Bildschirmgröße wird in den Microsoft-Vorgaben wohl auf maximal 11,6 Zoll bei 2in1-Tablets, 14,1 Zoll bei Notebooks und 17 Zoll bei AiO-Systemen begrenzt. Bei Advanced muss der Datenspeicher 64 Gigabyte groß sein, die Installation ist jedoch nur auf Notebooks mit einem maximal 14,1 Zoll großen Display vorgesehen.

Im Gegensatz dazu wird bei Windows 10 Advanced ein Prozessor mit wenigstens sechs CPU-Kernen vorausgesetzt, der von Intel (Core i7 oder i9) oder AMD (FX, Ryzen 7, Threadripper) stammen kann. Die Konfigurationen sollten über einen 16 Gigabyte großen Arbeitsspeicher verfügen, außerdem wird allem Anschein nach ein 4K-Bildschirm vorausgesetzt.

Der große Rest der Systeme scheint den beiden Core-Versionen zugeordnet zu werden und muss einen Arbeitsspeicher von mehr als vier Gigabyte vorweisen, außerdem wird von einer Bildschirmauflösung von 1080p und mehr ausgegangen. Unklar ist darüber hinaus, ob es dem Nutzer überlassen bleibt, welche Variante tatsächlich installiert wird - etwa ob Windows 10 Core auch auf einem Highend-System genutzt werden kann.

Dagegen soll das Preismodell bereits feststehen. Für den kleinsten Funktionsumfang werden 25 Dollar fällig, "Value" soll für 35 Dollar angeboten werden. Die beiden Core-Versionen schlagen demnach mit 65 bzw. 86 Dollar zu Buche und die für Highend-Systeme bestimmte Advanced-Ausgabe soll 101 Dollar kosten.

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2 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • johberanek
    Sorry, aber das stimmt so nicht ganz. Das sind lediglich OEM licence modelle, die mit dem enduser nichts zu tun haben. Das ist eher zu lesen als "für rechner mit 4K oder mehr gilt für oem license das advanced pricing. Ebenso bei 6 kernen oder mehr. Ebenso bei ..." etc.
    und für die kleinen zahlen sie in zukunft halt nurmehr entry license fees pro stück, und nichtmehr quer durch die bank die gleiche lizenzgebühr unabhängig von der hardware.
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  • snooze
    Eine Tabelle wäre hier wohl geschickter gewesen...
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