Vergleichstest: Drei USB-Sticks für Smartphones und Tablets

USB-Sticks direkt am Smartphone oder Tablet anschließen und so deren Speicherplatz erweitern: Das funktioniert mit USB-OTG-Sticks so einfach wie am PC oder Notebook. Wir haben drei aktuelle USB-OTG-Sticks getestet.

WLAN, Bluetooth, Speicherkarte, Cloud Speicher oder E-Mail – es gibt viele Möglichkeiten, wie Smartphones oder Tablets Daten mit Desktop-PCs und Notebooks austauschen können. In der Liste dürfen eigentlich auch USB-Sticks nicht fehlen, doch aktuelle Smartphones oder Tablets besitzen allenfalls einen Micro-USB-Port, an den gewöhnliche USB-Sticks jedoch nicht angeschlossen werden können - das Steckerformat ist einfach ein anders.

Eine direkte Übertragung klappt trotzdem, wenn man ein kleines Hilfsmittel in Form eines USB OTG Kabeladapters heranzieht. OTG steht für den USB Standard On-The-Go.

USB OTG erlaubt es, ein Endgerät wie ein Smartphone oder Tablet als USB-Host zu nutzen, um einen USB-Stick direkt dort anzuschließen.Ein dafür geeigneter USB OTG Kabeladapter besitzt am einen Ende einen Micro-USB-Port (männlich) für den Anschluss an das Mobilgerät und am anderen Ende einen USB-Port vom Typ A (weiblich), an den der USB-Stick passt.

Ein USB-Stick mit zwei Anschlüssen

Statt mit einem USB-OTG-Kabeladapter und einem USB-Stick zwei verschiedene Geräte mit sich herumzutragen, kann man auch zu einem Produkt greifen, das beide Komponenten miteinander kombiniert. Gemeint ist ein USB-OTG-Stick. Ein solcher Speicherstift funktioniert wie ein gewöhnlicher USB-Stick, besitzt aber zwei Stecker: Einen Standard-USB-Stecker und einen Micro-USB-Stecker. Damit lässt sich der USB-OTG-Stick direkt an das Smartphone oder Tablet anschließen, kann andererseits aber auch wie gewohnt mit PC und Notebook verbunden werden.

Wir haben uns drei USB-OTG-Sticks ins Testlabor geholt und ausprobiert, wie sie sich im Praxiseinsatz schlagen. Mit dabei sind der Kingston DataTraveler microDuo, das SanDisk Ultra Dual USB Drive und der Transcend JetFlash 380S - allesamt extrem kompakte Sticks mit weniger als vier Zentimeter Länge. Weil es bei diesen Produkten in erster Linie um die Konnektivität geht, spielt die Schnittstellengeschwindigkeit nur eine untergeordnete Rolle. Alle drei Testkandidaten unterstützen daher auch nur USB 2.0.

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3 Kommentare
    Dein Kommentar
  • diem_
    Danke für den Input.
    Wobei ich persönlich eher zu einem USB-OTG-Adapter greifen würde, die es ab 1€ gibt. Damit ist man noch flexibler, da man beliebige USB-Gegenstücke anschließen kann.

    Vielleicht habe ich es überlesen: Kann man per OTG überhaupt Speicher ankoppeln, wenn bereits eine SD-Karte im Gerät ist? Nicht nur wegen der Anzahl an Speichern, sondern auch wegen der Adressierbarkeit externen Speichers (z.B. 32GB SD intern = maximale Herstellerangabe; zusätzliche 8/16/32 GB über OTG möglich?).
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  • Tesetilaro
    Das mit der Speicheranbindung sollte kein Problem sein, ich hab mir grad mal nen 8 GB 380S von einem Kollegen geborgt der Ihn hat :D

    An mein S2 angesteckt, daß schon eine 32 GB Karte drin hat. Der OTG wird als zusätzliche "SD-Karte" OTG erkannt und man kann bequem drauf zugreifen ;)
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  • diem_
    Spitze.
    Danke dir. :-)
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