UPDATE: Midi Tower im Test: Die besten kompakten Gehäuse im Vergleichstest

Fractal Design Define R5

Aufbau und Außenansicht

Die schwedische Gehäuseschmiede Fractal Design präsentiert mit dem Define R5 ein Update der ausgesprochen beliebten Define-Gehäuseserie. Optisch orientiert man sich eindeutig am Vorgänger, allerdings gibt es eine ganze Reihe an kleinen Verbesserungen, die die neue Version auf den ersten Blick zur besseren Wahl machen: Belüftungsöffnungen in Seitenteil und Gehäusedeckel sind nun ab Werk verblendet und gedämmt. Die entsprechenden Einsätze lassen sich entfernen, wenn hier doch Lüfter eingesetzt werden sollen.

Hinzu gesellt sich die Möglichkeit zur Unterbringung von Radiatoren mit einer Länge von bis zu 42 Zentimetern. Neben den üblichen Stärken der Define-Gehäuse - beispielsweise hervorragende Verarbeitung mit hoher Stabilität, umfassende Schalldämmung, Staubschutz, Modularität der Laufwerkskäfige und eine dreistufige Steuerung für bis zu drei Lüfter - gibt es eine Neuerung, auf die wir besonders gespannt sind: Neue Lüfter!

Die bisher in den vorangehenden Gehäuseserien verbauten Fractal Design Silent Series R2-Lüfter waren weder in der 12 noch in der 14 Zentimeter großen Variante den ansonsten hervorragenden Gehäusen würdig. Sie fielen immer wieder durch unschöne Eigenvibrationen und damit einhergehende unnötige Zusatzgeräusche auf. Das war in vergangenen Tests stets einer der Hauptkritikpunkte, deshalb erwarten wir den Betrieb der neuen Lüfter mit besonderer Spannung.

Eine Preislistung des Gehäuses ist derzeit noch nicht verfügbar, die UVP liegt laut Hersteller bei 105 bzw. 115 Euro für die Varianten ohne bzw.  mit seitliches Sichtfenster. Zudem wird es drei verschiedene Farbvarianten geben: Schwarz, Titan und Weiß. Die weltweite Verfügbarkeit des Define R5 wurde für Dezember angekündigt.

Das Erscheinungsbild des gedämmten Midi-Towers ist edel und schlicht, schlichter noch als beim Vorgänger: Zusätzliche Belüftungsöffnungen an Deckel und Seitenteil (zumindest bei der Ausstattungsvariante ohne Sichtfenster) sind gesondert verblendet, wodurch der Gesamteindruck noch sauberer ist. An der Vorderseite setzt Fractal Design eine Kunststofftür in gebürsteter Aluminiumoptik ein, die den kompletten Frontbereich verdeckt. Ein Einrastmechanismus sorgt für einen guten Halt der Tür.

Diese Tür gewährt Zugang zu den 5,25-Zoll-Laufwerkseinschüben, der Staubschutzfilterung und dem dreistufigen Auswahlschalter für die Lüftersteuerung.

Weitere Bedienelemente wurden an der Oberseite der Frontblende untergebracht: Zunächst jeweils zwei USB-3.0- und USB-2.0-Anschlüsse, die im Sinne des einheitlichen Erscheinungsbild über keine Farbcodierung verfügen, dafür aber beschriftet sind. Hinzu gesellen sich ein großer An/Aus-Taster mit runder, im Betrieb blau beleuchteter Umrandung, ein Reset-Taster, der etwas größer hätte ausfallen dürfen, und die obligatorischen HD-Audio-Anschlüsse (Kopfhörer und Mikrofon).

Als Standflächen dienen vier schicke, runde Füße aus verchromtem Kunststoff. Der Auflagebereich wurde mit einer weichen Gummierung versehen, die entkoppelnd wirkt und ein Verrutschen auch auf glatten Fläche effektiv unterbindet.

Die Gesamtverarbeitung hinterlässt wie bei Fractal Design üblich einen sehr guten Eindruck, was nicht zuletzt an dem gefühlten Stabilitätsvorteil durch die vergleichsweise schweren Dämmmatten liegt: Sie erhöhen das Gewicht der Fronttür sowie der Seitenteile erheblich, hinterlassen aber gleichzeitig auch den Eindruck einer gewissen Massivität - das spiegelt sich auch in einem im Vergleich zum Großteil der Konkurrenz höheren Gewicht von 10,2 kg wieder.

Kühlung, Staubschutz, Schalldämmung

Belüftung

Fractal Design bestückt das Define R5 mit zwei neuen 14-cm-Lüftern: Einer belegt den oberen Montageplatz an der Front, der andere ist wie zu erwarten am Heck angebracht.

Der Hecklüfter lässt sich in seinen Montageschienen sogar in der Höhe verstellen, wodurch etwaige Kompatibilitätsprobleme zu unter dem Gehäusedeckel angebrachten Radiatoren beseitigt werden können. Die neuen Lüfter mit der Modellbezeichnung GP14 drehen bei vollen 12 Volt mit 1000 U/min. Die einzelnen Adern ihrer Anschlusskabel wurden mit einer schwarzen Gummierung versehen, der Anschluss erfolgt über den üblichen dreipoligen Lüfterstecker.

Das Fractal Design Define R5 bietet eine integrierte Lüftersteuerung für bis zu drei Lüfter. Schade, dass Fractal Design nicht auch noch den zweiten Montageplatz an der Gehäusefront direkt mit einem der neuen Exemplare bestückt hat. Unter Verwendung der Lüftersteuerung wird die Betriebsspannung der beiden angeschlossenen Lüfter auf sieben bzw. fünf Volt begrenzt, was in einer reduzierten Drehzahl von 700 bzw. 500 U/min resultiert. Bei unserem Testgehäuse lagen die Drehzahlen allesamt etwas unter den Angaben.

Die Stromversorgung der Lüftersteuerung erfolgt übrigens über einen SATA-Stromstecker. Dadurch lässt sich unter Umständen beim Zusammenbau des Systems ein kompletter Kabelstrang vom Netzteil einsparen: Vierpolige Molex-Stecker fanden zuletzt nur noch selten Verendung, wenngleich die deutlich robuster und haltbarer sind als das neuere Pendant.

Alle Lüfteraufnahmen können Modelle mit 12 oder 14 Zentimeter Rahmenbreite beherbergen. Neben dem optional an der Front montierbaren Zusatzlüfter gibt es die Möglichkeit, drei weitere Exemplare unter dem Gehäusedeckel, bis zu zwei am Boden (der vordere passt nur, wenn der untere Festplattenkäfig entfernt wird) und einen Lüfter am Seitenteil anzubringen.

Die Montageplätze in der linken Seitenwand sowie unter dem Gehäusedeckel werden erreicht, indem einzelne Elemente der Schalldämmung herausgenommen werden.


Staubschutz und Schalldämmung

Die Staubschutzfilter des Define R5 lassen sich ausgesprochen komfortabel entfernen. Sowohl zur Entnahme des Front, als auch des Bodenfilters muss zunächst die Gehäusetür geöffnet werden. Der vom Herstellerlogo geschmückte Staubschutzfilter an der Vorderseite kann durch Lösen eines Einrastmechanismus an der Oberkante leicht entnommen werden.

Sehr gut ist zudem die Erreichbarkeit des großflächigen Bodenfilters: Dieser kann nach vorn herausgezogen werden und motiviert somit deutlich eher zur regelmäßigen Reinigung, als ein zur Hinterseite hin entnehmbarer und somit teilweise nur schwer erreichbarer Filter.

Das einzige, was wir im Sinne einer vollständigen Staubschutzfilterung vermissen, sind zusätzliche Filterelemente für den Gehäusedeckel und das Seitenteil. Hat man die Dämmelemente entfernt und möchte in diesen Bereichen Lüfter verbauen, ist eine Filterung nicht möglich.

Aufgrund der Kompatibilität zu breiten Radiatoren fallen die Öffnungen am Gehäusedeckel zudem breiter aus als für den Einsatz von 12- oder 14-cm-Lüftern nötig: Eine günstige Zusatzlösung in Form eines oder mehrerer Filter mit magnetischem Rahmen hätte das Auftreten des Define R5 an dieser Stelle perfektionieren können.

Die Schalldämmung ist als vollständig zu bezeichnen: Fractal Design hat nicht nur die Fronttür und die Seitenteile mit schallabsorbierenden Materialien ausgestattet, sondern auch den Gehäusedeckel. Wie angekündigt, können sich einzelne Elemente aus dem Deckel und Seitenteil einschließlich Dämmmaterial entnehmen lassen. Dazu müssen vom Gehäuseinneren aus die Haltenasen, die für die Befestigung sorgen, zusammengepresst werden.

So lassen sich je nach Vorhaben bis zu drei Elemente aus der Oberseite und eins aus dem Seitenteil entnehmen. Dabei ist etwas Vorsicht geboten und Sorge dafür zu tragen, dass die Haltenasen auch wirklich zum Entfernen zusammengepresst werden; andernfalls können sie brechen.

Wasserkühlung

Im Bereich Wasserkühlung hat Fractal Design beim Define R5 wirklich ganze Arbeit geleistet. Durch den insgesamt sehr modularen Aufbau lassen sich hier Radiatoren mit einer Größe von bis zu 42 cm unterbringen. Entsprechend der Größe des anzubringenden Radiators können zunächst einmal Elemente der Schalldämmung aus dem Gehäusedeckel wie oben beschrieben entnommen werden. Die Radiatoren können seitlich versetzt verschraubt werden, was das Risiko minimiert, dass es zwischen Radiator und Bauteilen auf dem Mainboard zu irgendeiner Art von unerwünschtem Kontakt kommt.

Mit ein paar Einschränkungen lässt sich an dieser Stelle so ziemlich alles in den Größenklassen 12, 14, 24, 28, 36 oder 42 Zentimeter unterbringen. Bei Radiatoren ab 36 Zentimeter Größe muss auf den Käfig zur Montage von 5,25-Zoll-Laufwerken verzichtet werden. Da selbiger nur verschraubt ist, stellt ein Entfernen kein Problem dar. Zudem sollen 14, 28 und 42 Zentimeter große Radiatoren einschließlich der verwendeten Lüfter nicht dicker als 5,5 Zentimeter sein: Bei der Verwendung von Standardlüftern bedeutet das, dass die Radiatordicke somit in der Regel auf drei Zentimeter beschränkt ist.

Kann man auf einen, mehrere oder gar alle Laufwerkskäfige im Define R5 verzichten, so lassen sich Radiatoren ohne Einschränkung hinsichtlich der maximalen Dicke an der Front anbringen. Je nachdem, wie groß der eingesetzte Wärmetauscher ist, müssen auch die Käfige zur Montage von 3,5 und 5,25 Zoll großen Laufwerken entfernt werden. Dann passen hier aber ebenfalls 12, 14, 24, 28 oder sogar 36 Zentimeter große Exemplare.

Wem das immer noch nicht genug ist, der kann auch ein 12 oder 14 Zentimeter großes Exemplar am Heck oder am Boden anbringen. Wird der unterste Laufwerkskäfig entfernt, passt sogar eine 24-cm-Variante.

Innenleben und Zusammenbau

Netzteilmontage und Kabelverlegung

Die Seitenteile des Define R5 sind wie üblich mit Rändelschrauben befestigt. Diese müssen zumindest auf der rechten Seite nicht vollständig herausgedreht werden, um die Seitenteile abnehmen zu können, und bleiben anschließend am Seitenteil. Dadurch wird ein versehentliches Verlegen vermieden.

Auf der linken Seite gibt es dieses Feature nicht, dafür kann man aber auch eigentlich auf die Schrauben verzichten: Die Seitenwand wird zusätzlich von einem Schnellspannmechanismus gehalten. Soll sie abgenommen werden, muss zunächst ein Hebel an der Rückseite verschoben werden.

Der Einrastmechanismus hält das Seitenteil selbst ohne Schrauben problemlos an Ort und Stelle - für Vielöffner ist das unter Umständen ein echter Vorteil. Billige Haltenasen sind hier glücklicherweise nicht vorhanden; Fractal Design setzt beim Define R5 auf ordentlich umgekantete Führungsschienen an der Innenseite der Seitenteile.

Das Netzteil wird zur Unterseite hin durch größere Auflagegummis entkoppelt. Netzteile passen bis zu einer Länge von 32,5 Zentimetern. Wird ein davor liegender 12 oder 14-cm-Bodenlüfter eingesetzt, schrumpft das Platzangebot auf 19 bzw. 17 Zentimeter zusammen.

Das Angebot an Möglichkeiten zum Kabelmanagement ist ausgesprochen gut; die Kabeldurchlässe im Mainboard-Tray verfügen zudem über Gummierungen. Für den Einsatz von Hauptplatinen im μATX-Format hätte es noch eine weitere Öffnung auf Höhe der Unterkante der kleineren Mainboards geben können, um hier die Front-Panel-Anschlüsse weniger sichtbar zu den Headern auf dem Board verlegen zu können.


Ansonsten sind aber ausreichend Öffnungen vorhanden - einschließlich zweier Durchlässe über der Oberkante des Mainboards, wo sich in der Regel die Anschlüsse für einen oder zwei achtpolige EPS-Stecker und wenigstens ein Lüfteranschluss befinden.


Sehr gut umgesetzt wurden die Möglichkeiten zum Kabelmanagement: Hier stehen je nach Position 2,1 bis 3,5 Zentimeter zur Verfügung. Ein geschickter Schachzug ist gerade der zur Gegenseite hin ausgebeulte Bereich auf Höhe des Netzteils: Hier stehen besagte 3,5 Zentimeter zur Verfügung. Dadurch lässt sich selbst der ungenutzte Kabelwust nicht modularer Kleinkraftwerke ordentlich verstauen. Ein Plus an Platz und drei Klettverschlüsse zum gebündelten Verzurren der Kabel gibt es auch unmittelbar neben den Laufwerkskäfigen.

Optische Laufwerke und Festplatten

Bei der Montagelösung für optische Laufwerke gibt sich Fractal Design weiterhin puristisch: Die Befestigung erfolgt durch Verschrauben, hierzu werden Rändelschrauben verwendet. Die Blenden vor den 5,25 Zoll großen Einschubschächten sind dank eines Schnellspannmechanismus leicht entfernbar; zwei Laufwerke dieses Formats finden hier Platz.

Der Käfig für die optischen Laufwerke ist ebenso modular wie die beiden darunter liegenden Festplattenkäfige: Alle drei sind verschraubt und lassen sich somit entnehmen.

Der mittlere Festplattenkäfig kann darüber hinaus bei Bedarf um 90 Grad gedreht werden, so dass die Laufwerke nicht mehr seitlich, sondern nach hinten hin herausgezogen werden.

Neben einer vollständigen Entnahme aller oder einzelner Käfige ist es auch möglich, einen oder zwei Festplattenkäfige an der Oberseite des Gehäuses anzubringen oder aber auch alle Käfige zu entfernen und einen der Festplattenkäfige direkt vor dem Netzteil zu platzieren. Das kann dann sinnvoll sein, wenn ein Radiator an der Front genutzt, aber trotzdem nicht auf die Möglichkeit zur Unterbringung von Festplatten verzichtet werden soll.

Für 3,5 oder 2,5 Zoll große Laufwerke stehen insgesamt acht Einschübe zur Verfügung: Ein kleinerer Käfig fasst drei, ein etwas größerer fünf entsprechende Festplatten oder SSDs.

Die Laufwerke werden wie bei Fractal Design üblich von unten auf weißen Halterahmen verschraubt. Für 3,5 Zoll große Modelle werden zu diesem Zweck zusätzliche Entkopplungsgummis eingesetzt.

Wem das immer noch nicht reicht, der kann auch zwei SSDs auf zusätzlichen Halterahmen an der Rückseite des Mainboard-Trays positionieren.


Mainboard, CPU-Kühler und Grafikkarte

Die Abstandshalter zur Mainboard-Montage müssen zunächst von Hand eingedreht werden. Eine den Prozess vereinfachende Eindrehhilfe ist Bestandteil des Lieferumfangs des Define R5.

Vorbildlich ist die große Öffnung im Mainboard-Tray, die den Wechsel von mittels einer Backplate verschraubten Kühlern im eingebauten Zustand ermöglicht. Die Öffnung erstreckt sich über nahezu die gesamte Mainboardbreite, so dass hier keine der gängigen Hauptplatinen für AMD- oder Intel-Systeme für Probleme sorgt.

Die Modularität und ein großzügiges Innenraumangebot schlagen sich auch positiv auf die Prozessorkühler- und Grafikkartenkompatibilität nieder. CPU-Kühler kommen bis zu einer maximalen Bauhöhe von 17,3 Zentimeter im Define R5 unter. Grafikkarten und sonstige PCI-Steckkarten dürfen 32 Zentimeter nicht überschreiten. Wird einer der Festplattenkäfige entfernt, wächst das Platzangebot auf 45 Zentimeter an.

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44 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Tesetilaro
    sehr schöner Überblick und wie ich finde, ein gelungener Start...

    Frage an den Experten, kann es sein, daß sich das bQ innen ein wenig ans Ghost anlehnt - sprich wie eine Revision 2 aussieht - ich sehe hier nämlich etliche kleine Details die besser gelöst wurden, so wie ichs mir beim Ghost gewünscht hätte *g*

    Aussen natürlich andere Story *g*
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  • alterSack66
    In nen anderen Test stand CPU-Kühler bis 17,5 cm und Grafikkarten bis 295 mm.
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  • Derfnam
    Gibt es irgendeine Popelseite, die nicht mit diesem optischen Wrack bestückt worden ist? Lob an den Tester, dass es sich nicht wie ein firmeneigener Waschzettel liest, Tadel, weil die Überschrift grob irreführend daherkommt.
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  • Myrkvidr
    @alterSack: Beim be quiet? Höchtens, wenn du das Dämmelement in der Seit komplett rausnimmst, dann sollten sich einige Millimeter hinzugewinnen lassen. Ansonsten läfst du je nach verwendetem Kühler Gefahr, dass er mit den nach innen hineinragenden Haltenasen kollidiert (z.B. bei Dual Towern).

    @Derfnam: Die Überschriftkritik geb ich gern weiter, die hat der Chef nochmal kurz vor Release geändert xD xD xD Die sagt aber tatsächlich das aus, was der Test hier werden soll - wird durch Updates erweitert, bis der Titel irgendwann automatisch passend ist ;) Montag kommt schon ein Update, mindestens zwei neue.
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  • drno
    Danke für die beiden Tests. Gern gelesen! Ein ++ dafür vor mir. So solls sein - da weiß jeder gleich, was er mit den beiden vorgestellten Staubfängern anfangen kann. Ich leider gar nichts, wobei ich dem Silberstein Raben noch wegen der Belüftungsidee einen halben Sympatiepunkt geben kann. Was also kaufen?
    Ich kenne da einen ausgezeichneten taiwanesischen Gehäuse-Hersteller mit stabilen Vollualu-Konstruktionen und bester Verarbeitung....., abnehmbaren Deckeln und passablen Spaltmaßen....und vielem mehr. :-) Und für 120 Ocken hat der ebenfalls was anzubieten.
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  • Derfnam
    Aha. Hat gst also Autovervollständigen akti4t^^?
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  • alterSack66
    Ich klau jetzt einfach mal
    Quote:
    CPU-Kühler in be quiet!s Midi-Tower dürfen eine Höhe von 175 mm nicht überschreiten. Bleiben die Festplattenkäfige verbaut, so ist die Länge der Grafikkarte auf 295 mm begrenzt. Ohne Käfig sind bis zu 415 mm Platz. Hinter dem Mainboardtray ist mit 30 mm ausreichend Raum für das Verlegen von Kabeln
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  • FormatC
    Quote:
    Gibt es irgendeine Popelseite, die nicht mit diesem optischen Wrack bestückt worden ist?
    Dieses "optische Wrack" stammt von Michael Brandis aus Nürnberg, einem der besten der Branche. Geschmäcker sind verschieden und es ist definitiv keine Gamer-Kiste für die wandelndem Pickelplantagen. Ich finde es in natura nicht übel, wobei mir die silberne Variante besser gefällt. :D

    Hier mal eine IR-Messung von mir mit komplett herunter geregelten Lüftern (Front jeweils 560 rpm, Rückseite 1100 rpm) und einem FX 8370E@4.2 GHz und einer R9 290X OC nach 20 Minuten Stresstest (Linpack + Furmark):



    Das Seitenteil ist bei dieser Messung geschlossen, ich habe es aber durch IR-.transparentes PE ersetzt. Die Temperaturentwicklung im Inneren ist identisch zum Original. Die Werte im Silent-Mode können sich durchaus sehen lassen und DAS wiederum habe ich mit Fractal & Co. so nicht geschafft :D
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  • Derfnam
    Also gestattest du weiterhin, dass ich die Optik häßlich finde? Hab ich ja nochmal Glück gehabt...
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  • FormatC
    Es gibt auch Kerle, die pinke Dildos schick finden. So gesehen kann man das tolerieren :D
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  • Myrkvidr
    Ey! Keine Witz über die Farbe meines Gemächts bitte!^^

    Also ich find es persönlich auch sehr schick, gerade orange (aber die Farbe mag ich sowieso sehr). Und es wirkt imho in natura auch schön ausgewogen. Für mich selbst würde ich noch die Lüfter tauschen, aber die Modelle, die mir da vorschweben, wird es kostenbedingt nie vorab verbaut in einem Gehäuse geben.

    @alterSack: Also das irritiert mich jetzt völlig. Ich mess morgen nochmal nach - entweder der andere Tester ja die Dämmmaterialien nich abgezogen oder ich war zu verpeilt... Was durchaus möglich ist und hin und wieder eintritt, vor allem wenn der Test mal wieder massig eigentlich für Schlaf reservierte Zeit einnimmt. Ach, der Tag ist einfach nie lang genug..
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  • alterSack66
    Ich find die Optik nicht mal so schlecht. Die Lüftungsschlitze oben hätte man sich aber glaub sparen können.
    Quote:
    CPU-Kühler: bis max. 170mm Höhe • Grafikkarten: bis max. 290mm
    sagt Geizhals. Vielleicht gibts das Gehäuse in verschiedenen Größen :D
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  • FormatC
    65059 said:
    Frage an den Experten, kann es sein, daß sich das bQ innen ein wenig ans Ghost anlehnt - sprich wie eine Revision 2 aussieht - ich sehe hier nämlich etliche kleine Details die besser gelöst wurden, so wie ichs mir beim Ghost gewünscht hätte *g* Aussen natürlich andere Story *g*
    Sagen wir es mal so.... Beide Gehäuse werden beim selben OEM hergestellt, basieren quasi auf dem gleichen Body und es wurde im Inneren durch be quiet! so einiges geändert, woran ein gewisser älterer Herr nicht ganz unbeteiligt ist und sich deshalb aus dem Test komplett raushält. :D

    Ich habe es übrigens mal probiert: ein 175 mm Kühler geht rein, was aber auch vom Sockel abhängt.

    Das Ghost ist jedenfalls plump und potthässlich - aus meiner ganz subjektiven Sicht, die aber keinen beeinflussen sollte ;)
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  • Derfnam
    Der alteSack66 hat da seine Lokführerfinger im Spiel gehabt? Dann sollt' er auch wissen, was da reinpaßt, newahr. Das erklärt jedenfalls die Schienenfüße :D
    Liegt sicher daran, dass ich die Kiste vorher bei mindestens 3 anderen Seiten getestet gelesen habe. Aufn 1. Blick ganz okay, aber je mehr Bilder ich sah, desto öder die Kiste. Vor allem die von dem CM Cosmos (wenn die das nicht selber wo geklaut haben) geklauten Schienen find ich grausig.
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  • Myrkvidr
    Was hab ich denn da in meinem schlafvernebelten Kopf für einen Blödsinn gemessen bei der Kühlerhöhe??? Maaaaaa, wird gefixt, ich häng morgen mal den großen True Spirit rein und messe neu.
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  • FormatC
    Quote:
    Der alteSack66 hat da seine Lokführerfinger im Spiel gehabt
    Der nun bestimmt nicht :D

    Die eingeklinkten Standfüße gibt es im Industriedesign übrigens schon ewig. Ich fand die Idee ganz mutig, zumal man auf Grund des Toolings und des geplanten unteren Luftkanals so eine Lösung brauchte. Das, was die Reviewer nämlich alle NICHT getestet haben, aber im Vorfeld auch Grund der Überlegungen war, ist das anscheinend völlig unbekannte Phänomen des sogenannten Körperschalls. Die zwei Schalen der Füsse sind aus einem Glasfiberverbundmaterial (und eingesetzten Stahlteilen zur Vermeidung einer übergroßen Flexibilität) - aber immer noch ausreichend federnd genug, um auch das zu beherrschen. :)
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  • Myrkvidr
    7962 said:
    Das, was die Reviewer nämlich alle NICHT getestet haben, aber im Vorfeld auch Grund der Überlegungen war, ist das anscheinend völlig unbekannte Phänomen des sogenannten Körperschalls. Die zwei Schalen der Füsse sind aus einem Glasfiberverbundmaterial (und eingesetzten Stahlteilen zur Vermeidung einer übergroßen Flexibilität) - aber immer noch ausreichend federnd genug, um auch das zu beherrschen. :)


    Dieser Reviewer hier hat es zumindest am Rande auf Seite 2 implizit erwähnt ;)
    Eine gesonderte Messung zu dem Thema wäre aber wirklich mal ne Idee - allein um zu zeigen, was diverse Dünnblechgehäuse mit Hartplastikstandfüßen so an Erdbeben erzeugen können.
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  • FormatC
    Die Seitenbleche und das meiste im Body sind aus 0.7 mm dickem Stahl, also das, was die meisten Mitbewerber dann einschließlich Lackschicht als 0,8 mm bewerben. Dicker geht eh nicht, weil man sonst beim Kaltverformen zu viel Spannung in die Teile bekommt. Im Übrigen bekommt man aktuell in Asien eh kaum andere Bleche. Ich habe einige angeblich dickere Teile anderer Gehäuse nämlich mal nachgemessen - es ist genau die selbste Stärke: 0,8 mm inkl. Beschichtung auf beiden Seiten. Eine gute Schieblehre ist da unerlässlich, um nicht auf Marketingsprech reinzufallen.

    Ich habe den Körperschall auch immer untersucht. Das lässt sich notfalls sogar mit einer alten, dynamischen Telefonhörkapsel lösen, die man aufschraubt und auf die Magneten etwas gerades Weißblech anheftet. Dann auf den Boden legen und Aha rufen :)
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  • Tesetilaro
    @formatC - deswegen sagt ich ja "revision 2" vom Ghost - mir kamen einige Details allzubekannt vor - grad im vergleich zum Ghost, den DS2 und dem R4 - die ich alle inzwischen mal in der hand hatte... auch zur referenz das bitfenix merc - wo man deutlich sieht wo die abstriche gemacht wurden... das fängt schon bei der einsparung von gescheiten bohrungen für die vorderen lüfter beim merc an *g*

    wie dem auch sei - innen gut nutzbare und gut gestaltete Gehäuse sind das Mittel der Wahl - was man vom äußeren hält ist pure geschmackssache und da gehe ich nach dem motto "black is beautyful" und je schlichter und langweiliger, umso besser für mich :-/
    Okay, wenn mir einen nen superleisen beleuchteten lüfter schenken würde, wäre ich ggf. versucht ihn einzubauen *g*
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  • Faboan
    super sache, mehr davon!
    prinzipiell gefällt mir der bequiet sehr gut.er könnte für meine begriffe allerdings etwas größer ausfallen.wäre noch schön zu wissen wie die beiden sich dann tatsächlich von der lautstärke her verhalten/ob die dämmung auch wirklich was taugt.(oder hab ich entsprechende zahlen überlesen?)
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