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Enge im Überfluss: Mainboardeinbau

Gaming und Mini-ITX? Chieftec FI-01W trifft Ivy Bridge und Cape Verde (Praxis)
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Platteneinbau für Langfinger

Der Einbau des Mainboards stellt keine Hürde dar, solange man den Laufwerkskäfig noch nicht eingesetzt hat. Ich möchte auch gern an die ATX-Blende erinnern, die es vorher einzusetzen gilt. Dies alles ist für die meisten Leser natürlich selbstverständlich, aber ich meine ja nur (und spreche aus eigener Erfahrung)...

Das Board selbst wird mit 4 Schrauben an den vormontierten Abstandshaltern befestigt. Die Blende passte sehr genau in die dafür vorgesehene Öffnung, was leider nicht immer so selbstverständlich ist, wie es sich jetzt hier liest.

Kleines Mainboard mit großen PlänenKleines Mainboard mit großen Plänen

Einziger Nachteil bei dieser maximalen Bestückung: Alle Teile liegen zusammengepfercht wie in einer Sardinenbüchse. Über den Adapter für die SATA-Anschlüsse des optischen Laufwerks schrieb ich ja schon, der Luftikus des CPU-Kühlers muss einfach etwas weichen. Die Halteklammern sind jedoch biegsam genug und bieten die benötigten Reserven.

Die finger können sich wieder entspannen: fertigDie finger können sich wieder entspannen: fertig

Wichtig sind eigentlich nur zwei Dinge: Die Anschlüsse für den JFP1 (HDD-LED, Power-Button usw.) sind etwas fummelig zu lösen, deshalb ist es ratsam, diese noch im ausgebauten Zustand anzustecken. Ansonsten hilft auch eine Pinzette. Der Rest ist Ansichtssache, und beim Verstecken der Netzteilkabel musste ich einen Kompromiss aus Optik und Haltbarkeit der Anschlüsse eingehen (z.B. SATA-Adapter, HDD). Es ist wirklich wenig Platz im Gehäuse. Nur Enge, die gibt's dafür im Überfluss. Man sollte sicherheitshalber zwei Tassen Baldrian-Tee trinken, bevor man sich ins Kabelverlegen stürzt.

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