CryptoNight: Algorithmus für AMDs Threadripper 1950X

Für das Generieren von Kryptowährungen eignen sich entweder speziell entwickelte ASICs oder aber - etwa im Fall der Währung Ethereum - Grafikkarten, die daher aktuell in nur geringen Umfängen zu den Händlern geliefert werden und entsprechend teuer sind. Nun hat HardOCP einen neuen Weg des Minings vorgestellt, der zumindest mit dem CryptoNight-Algorithmus funktioniert, der etwa bei Monero genutzt wird: Es wird auf die CPU gesetzt, wobei AMDs Threadripper 1950X zum Einsatz kam.

Wenn allein der Prozessor zum Hashen genutzt wurde, lag die Geschwindigkeit bei 1483 Hash/s, wobei der Stromverbrauch mit 246 Watt angegeben wurde. Mit der Erweiterung des Systems um eine Nvidia Geforce GTX 1080 stieg die Hash-Geschwindigkeit auf 2005 Hash/s, der Strombedarf kletterte auf 335 Watt. Dies würde bedeuten, dass sich der Prozessor (bei einem Kaufpreis von rund 920 Euro) beim aktuellen Kurs der Währung und einem Betrieb rund um die Uhr in weniger als einem Jahr rentieren würde.

Allerdings lässt der Threadripper ausschließlich mit dem CryptoNight-Algorithmus effizient fürs Crypto-Mining verwenden, der pro Thread nach einem L3-Cache von zwei Megabyte verlangt. Mit ihren 32 Megabyte großen L3-Caches empfehlen sich an dieser Stelle insbesondere der Threadripper 1920X sowie 1950X. Allerdings werden die GPUs hinsichtlich der Rentabilität noch längst nicht übertroffen - schon nur weil es an Motherboards mangelt, die eine große Zahl von Prozessoren aufnehmen können.

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