MIPS-Architektur findet namhafte Unterstützer

Die MIPS-Architektur fristet derzeit ein eher beschauliches Dasein. Der eigentliche Entwickler, der zuletzt unter MIPS Technologies firmierte, wurde 2013 von dem Grafikspezialisten Imagination Technologies übernommen, der den Prozessoren wieder neues Leben einhauchen will.

Seither hat es auch schon eine ganze Reihe von Entwicklungen gegeben. So gibt es ein eigenes, dem Raspberry Pi vergleichbares Entwickler-Board, eine Plattform für Wearables und jüngst wurde sogar ein Referenz-Tablet für Firefox OS vorgestellt.

Doch der große Durchbruch auf dem Markt blieb bisher aus, selbst das Konsortium aus Unterstützern konnte bisher nicht einen einzigen großen Namen vorzeigen. Doch das hat sich nun geändert.

Die prpl-Stiftung, die sich um das Etablieren einheitlicher Standards bei der Architektur kümmert, hat bekanntgegeben, das Broadcom, der zu Intel gehörende Hersteller Lantiq und Qualcomm der Stiftung beigetreten sind, die allesamt die Bedeutung der offenen Standards für ihre Entscheidung anführen.

Alle drei Hersteller kündigen an, entscheidend der Plattform mitarbeiten zu wollen, die sie vor allem in Systemen und Geräten im Internet der Dinge nutzen wollen. Die künftige Weiterentwicklung dürfte sich damit erheblich beschleunigen.

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