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Mobile Hot-Spots für die Hosentasche

Mobile Hot-Spots für die Hosentasche
Von , Patrick Afschar

Internet über UMTS ist schnell, gut verfügbar und bezahlbar. Dennoch macht das Hantieren mit UMTS-Sticks keinen Spaß, erst recht nicht, wenn mehrere Geräte mobil ins Internet sollen. Abhilfe schaffen mobile W-LAN-UMTS-Router.

Die Anzahl WLAN-fähiger Endgeräte nimmt sowohl in Privathaushalten als auch in Unternehmen stetig zu. Waren vor wenigen Jahren im Prinzip nur Notebooks vertreten, handelt es sich heute um Geräte wie Handys, Tablets, MP3-Player oder ganze Entertainment-Systeme, die sich kabellos mit dem Netzwerk verbinden lassen. Den Internetzugang teilen sich diese Clients für gewöhnlich über einen WLAN-Router, wie sie heute jeder DSL-Provider für kleines Geld im Angebot hat. Doch wie sieht es unterwegs aus? Moderne Netbooks und Tablet-PCs wie etwa das Apple iPad verfügen zwar mittlerweile schon häufig über einen SIM-Karten-Einschub und ein UMTS-Modul für das mobile Internet. Auch per UMTS-Stick lässt sich der mobile Internetzugang realisieren. Doch sobald mehrere Geräte gleichzeitig online gehen sollen oder bei Gadgets wie MP3-Player, die nicht über einen USB-Slot verfügen, wird es schwierig. Die Lösung heißt mobiler WLAN-UMTS-Hot-Spot oder wie es die Firma Novatel nennt: MiFi.


Bei diesen Geräten handelt es sich um kompakte, Akku-betriebene Router, die für eine begrenzte Anzahl an Clients ein kabelloses Netzwerk zur Verfügung stellen und diese über eine Mobilfunkverbindung ins Internet bringen. Der Einfachheit halber nennen wir diese Geräte im weiteren Verlauf mobile Hot-Spots. Die Vorteile eines mobilen Hot-Spots liegen auf der Hand: Dank eigener Stromversorgung wird der Akku des Clients nicht zusätzlich belastet. Mehrere Personen gelangen über nur eine UMTS-Verbindung ins Internet. Auf den Geräten lassen sich außerdem Daten ablegen, die allen WLAN-Usern zugänglich sind.

Das Angebot an mobilen Hot-Spots ist derzeit noch sehr überschaubar. In unserem Test sind alle Geräte vertreten, die derzeit regulär für den deutschen Markt angeboten werden. Dabei handelt es sich um den D-Link DIR-457, auch myPocket Router genannt, den Huawei E5 von o2 und den Novatel MiFi 2352 von Vodafone. Obwohl die beiden letzt genannten Modelle über Netzbetreiber vertrieben werden, sind sie auch ohne Subvention und ohne irgendwelche Net- oder SIM-Locks zu haben. Der Huawei E5 wird auch von Trekstor unter der Bezeichnung Mobile WLAN HotSpot angeboten. Es gibt auch Modelle, die nur über ausländische Mobilfunkbetreiber bezogen werden können. Diese sind zwar zum Teil deutlich günstiger als die hier getesteten Geräte. Dies erklärt sich jedoch meist mit einem Netlock, sodass die Geräte nur mit bestimmten SIM-Karten benutzt werden können. Das beliebteste Gerät aus dem Ausland ist der Huawei E5830, ein nahezu identischer Vorgänger des im Test vertretenen Huawei E5, der in UK für gerade mal 49 Pfund über die Theke wandert. Allerdings liefert der Provider 3 UK nur an englische Adressen aus, und das Gerät ist natürlich auf das Netz von 3 UK gelockt. In einschlägigen Foren gibt es jedoch zahlreiche Tipps und Anleitungen für ein kostenpflichtiges oder auch kostenfreien entsperren.

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  • Anonymous , 18. August 2010 09:39
    Wer mal eben einen Hot spot brauch, dann ist das sehr praktisch. Der Huawei E5 hat mir am besten gefallen ist allerdings auch der teuerste.
    Eine gute und praktische Sache.
  • aconst , 18. August 2010 10:18
    Ich habe selber während meiner Dienstreisen so einen mobilen Hot-Spot sehr oft vermisst. Eine sehr gute Idee.
  • GokuSS4 , 18. August 2010 15:26
    Einfach ne gebrauchte Fritzbox und gut ist :) 
  • Mergenthaler , 18. August 2010 15:50
    braucht die nicht Saft aus der Dose?
  • Anonymous , 18. August 2010 16:17
    iPhone und gut ist.
  • dontcryjustfly , 18. August 2010 18:32
    Mein HTC HD2 kann auch als W-Lan Hot Spot für mehrere Geräte genutzt werden...dazu braucht man nicht noch ein extra Gerät in der Tasche ^^
  • aconst , 18. August 2010 22:19
    Meistens auf Dienstreisen könnte ich eine lokale UMTS SIM Karte bekommen aber hatte kein Handy/Modem dabei.

    Mein Handy musste ich weiter nutzen um weiter erreichbar zu bleiben und im Hotel war die Verbindung oft sehr schlecht. Mit einem Deutschen Handy in Ausland ist es nicht besonderes empfehlenswert Daten-Verbindungen zuzulassen. Die Rechnung wird richtig böse aussehen.

    Eine Fritzbox ist definitiv zu Groß, weil man noch andere Sachen im Gepäck hat und so ein Monster-Reisekoffer will man nicht unbedingt bei sich schleppen. Strom kann man über den mini-USB Anschluss direkt von Laptop ziehen.
    Damit können einige Personen deren Emails lesen und man muss nicht mehr warten bis sein Kollege fertig ist um sein UMTS-USB-Stick zu nehmen oder versuchen die Emails auf einem anderen Rechner zu bearbeiten.
    Wie gesagt, eine elegante Lösung
  • metal_alf , 19. August 2010 15:37
    doll-by-dollWer mal eben einen Hot spot brauch dann ist das sehr prektisch. Der Huawei E5 hat mir am besten gefallen ist allerdings auch der teuerste.Eine gute und praktische Sache.


    Der E5 ist der billigste! Also wenn man der Tabelle im Fazit glaubt!
  • duty , 26. August 2010 20:19
    ich finde diese Geräte recht überflüssig ,
    die sollen mal wieder gute UMTS Router auf dem Markt bringen die auch das Neue System LTE können, statt so was
  • Filz , 26. August 2010 21:49
    Kann man nicht auch einfach mit dem PC der die UMTS-Karte hat ein Ad-Hoc-Wlan erstellen und in den Einstellungen "Andere PCs dürfen über diesen Cliet eine Internetverbindung nutzen" aktivieren?
    jetzt greift man mit den anderen Geräten auf dieses Wlan zu und hat den selben Effekt?
  • duty , 26. August 2010 23:46
    wie ich schon sagte diese Geräte sind überflüssig ,
    klar geht das wenn man die PCs alle noch über Lan verbindet,

    was man bracht ist ein UMTs Router der eingebautes Wlan hat , dazu ist man scheinbar nach ca. 6 Jahren UMTS nicht in der Lage .

    Wlan zu mit nehmen, meine Güte es gibt seit Jahren Wlan Stick damit kann man alles machen.
  • duty , 26. August 2010 23:49
    PS wird mal wieder völlig am Kunden vorbei entwickelt und angeboten, Sachen die keiner gebrauchen kann .
  • Anonymous , 29. Oktober 2010 13:43
    @duty : von wegen am Kunden vorbei entwickelt.

    Diese MIFI Hotspots benötigt man, wenn man ein Netbook ohne UMTS, iPAD ohne UMTS, oder einen iPOD Touch hat und einfach mobil in das Internet möchte.

    Als Alternative wären sonst hier zu nennen: Netbook mit integriertem UMTS,
    iPAD mit integriertem UMTS und ein iphone... das wären dann 500 Euro Aufpreis und 3 Simkarten mit laufenden Gebühren.

    Damit sollte der Vorteil des mobilen MIFI Hotspots erklärt sein
  • Gast12381 , 27. Februar 2012 00:12
    Manch einer hier hat anscheinend nicht verstanden, was diese Geräte machen ("alte Fritzbox und gut is" :) ). Dem Posting von anonymous ist nichts hinzuzufügen.