Ausgemusterte Smartphone-Module sollen Cluster befeuern

Smartphone-Prozessoren bieten inzwischen eine beachtliche Leistung. Dies wird auch für CPU-Module gelten, die in modularen Smartphones wie Googles Project Ara oder dem Puzzlephone von Cicular Devices eingesetzt werden.

Letztere präsentieren mit dem Puzzlecluster nun eine Idee, mit dem Nutzer ihre zu langsam gewordenen Prozessor-Module als einen in seiner Leistung skalierbarer Cluster nutzen können.

Der Puzzlecluster enthält eine Stromversorgung und externe Anschlüsse. Bis zu fünf CPU-Module sollen sich in einen einzelnen Puzzlecluster-Rahmen einbauen lassen, die wiederum zusammengeschlossen werden können.

Nutzen lassen soll sich der entstehende Computer etwa für Forschungsaufgaben und Datenanalyse, als Renderfarm oder auch zur häuslichen Bereitstellung von Cloud-Diensten.

Pfiffiges Detail: Akku-Module des Puzzlephone dienen als unterbrechungsfreie Stromversorgung - da diese nur einen kurzen Zeitraum überbrücken müssen, reichen für diesen Anwendungsfall auch angeschlagene Akkus.

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2 Kommentare
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  • quixx
    Dann weiss ja jeder, was er später mit seinen fünf IPhones macht.
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  • Tesetilaro
    öhm, geht nur mit solchen modularen teilen - da iPhone mag ja vieles sein, aber sicher nicht modular aufgebaut :-P

    b2t - ich find die idee nicht blöd, ich behaupte seit jahren, wir können irgendwann rechnergehäuse kaufen und module aus "rechenkern (CPU+GPU) + ram und flash" auf einer platine einfach zu hauf in die kiste reinstecken - quasi nur ein board mit ganz vielen PCIe slots wo wir dann karten stecken - dedr erste slot ist quasi als master defininiert und kümmert sich um die verteilung der aufgaben - der rest läuft als slave mit - bzw - das ganz mit einigen virtuellen maschinen - im profi bereich gibt es ja zich clusterlösungen - kann schon sein, das sowas gespinne ist - aber träumen darf man ja noch *g*
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