21:9-Ultra-Widescreen-Monitore im Vergleichstest

Bei unserem letzten Test von Ultrawide-Monitoren war die favorisierte Größe der Hersteller noch 29 Zoll – und die Geräte besaßen alle flache Panels. Heute testen wir vier 34-Zoll-Monitore von AOC, Dell, LG und Samsung, die teilweise gewölbt sind.

Der Trend zu immer größeren Bildschirmdiagonalen ist nach wie vor aktuell - und gleichzeitig verschiebt sich das Seitenverhältnis immer weiter Richtung Breitbild. Mit 21:9 oder UltraWide scheint allerdings das Maximum im Breitenwachstum vorerst erreicht zu sein - zumindest hat sich seit unserem letzten Test von 21:9-Monitoren in Sachen Seitenverhältnis nichts getan.

Dafür sind alle Geräte des aktuellen Tests mit 34 Zoll deutlich größer als die 29-Zöller aus dem vergangenen Test. Zwei der Monitore besitzen zudem ein gewölbtes Display, neudeutsch "curved". Dank der Biegung soll der Bildeindruck für das menschliche Auge natürlicher sein, da der Abstand zum Bildschirm in allen Bereichen etwa gleich bleibt.

Bei einem normal flachen Display ist der Sehabstand in den Randbereichen deutlich größer als in der Mitte. Das bringt auch perspektivische Nachteile, denn bei geringem Sitzabstand erscheinen gerade Linien zu den Rändern hin schon verzerrt. Die Vorteile eines gewölbten Panels kommen vor allem bei besonders großen Flächen zum Tragen. Daher testen wir Monitore mit satten 34 Zoll in der Diagonalen und überprüfen, ob die Curved-Modelle den – teils happigen – Aufpreis wert sind.

Im Test vertreten sind vier Monitore, die  außer der Größe von 34 Zoll auf den ersten Blick nicht viele Gemeinsamkeiten haben. Auflösung, Panel-Technologie, Zielgruppe, gewölbt oder plan – selten herrschte so große Uneinigkeit unter unseren Probanden. Gut für alle, die an einem UltraWide-Monitor mit großer Anzeigefläche interessiert sind. Denn wo eine große Auswahl vorhanden ist, findet sich leichter das passende Gerät.

Die beiden Monitore mit klassisch flachem Display sind der AOC U3477PQU für aktuelle Lagerpreise ab rund 670 Euro und der LG 34UM67-P, der derzeit zu Preisen ab um die 500 Euro gehandelt wird. Mit gewölbten Displays gehen hingegen der Dell U3415W (Straßenpreis ab ca. 750 Euro) und der Samsung S34E790C LED (Straßenpreis ab ca. 890 Euro) an den Start.

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4 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • fffcmad
    Gewinnspiel?

    *duck* :D
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  • Diluvian
    Bitte so viele Gewinnspiele veranstallten wie der reziprok meiner Gewinnchance.
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  • SSense
    Ich hatte erst letzte Woche selber ein 21:9 Curved hier der meinen 21:9 nicht-curved vllt ersetzen sollte. Ich habe aber 29". Da kam Curved überhaupt nicht rüber, deswegen schicke ich ihn zurück. Lustiger zeitlicher Zufall, der Test unmittelbar danach.
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  • besterino
    Ich hatte vor Kurzem auch einen Curved-Monitor zum Test, allerdings klassisch 16:9 in 27 Zoll und nur FullHD. Curved kommt mir nicht wieder auf den Schreibtisch (FullHD bei 27 Zoll auch nicht, aber das ist ein anderes Thema). Ich halte dieses "Natürlicher für's Auge"-Gesummse für groben (Marketing/Design-)Unfug - soll mir doch bitte einmal jemand einen einzigen Fall in der realen Welt da draußen zeigen, wo unser Auge mit einer "perfekt auf den Betrachter und seiner Position abgestimmten Wölbung" in Berührung kommt. Unser Auge fokussiert doch eben genau dort, wo es hinschaut und ist es absolut gewohnt, bei einer Augenbewegung in vormals periphere Bereiche eben neu zu fokussieren.Im längeren Büroalltag hatte ich jedenfalls mit dem Curved-Monitor immer mal wieder das Gefühl, das mit der Perspektive irgend etwas nicht stimmt: Gerade Linien erscheinen für mein Auge u.a. teilweise krumm - sehr nervig. Von einem angeblich ja "ermüdungsfreieren Arbeiten" habe jedenfalls ich übrigens auch nichts bemerkt.
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