30 plus X: Sechs 32- bis 35-zöllige Riesen-Monitore im Vergleichstest

Jenseits der 30 Zoll wird’s richtig groß. Meist kommen derartige Monitore im Superbreitbild-Format 21:9. Dass es auch klassischer geht, zeigt zumindest ein Bildschirm im Roundup. Wir haben sechs Riesen für unterschiedliche Zwecke unter die Lupe genommen.

Monitore mit 24 oder 27 Zoll Bildschirmdiagonale sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Erstere gibt es mittlerweile schon für wenig mehr als 100 Euro; sie finden sich daher auf vielen Schreibtischen und dienen den unterschiedlichsten Einsatzzwecken. Ob Office, Multimedia oder Gamer – dieser Größenbereich hat für jeden Anspruch das Richtige parat.

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BenQ XR351BenQ XR351

Teurer, aber ebenso breit gefächert ist das Angebot bei 27-Zoll-Monitoren. Gerade Grafiker und Designer schwören auf die größere Anzeigefläche. Soll es noch größer werden, wird das Angebot allerdings deutlich dünner - vor allem, wenn es bei der Größe nicht nur um die Diagonale geht. Denn die derzeit feilgebotenen 34- und 35-Zöller besitzen allesamt ein Seitenverhältnis von 21:9. Dieses Superbreitbild-Format bringt aber letztlich keine signifikante Vergrößerung der Bildschirmfläche mit sich. 

HP Envy 34cHP Envy 34c

Ganz im Gegenteil: Im Vergleich zu einem Monitor mit 32 Zoll Diagonale und 16:9-Seitenverhältnis (2823 cm²) bieten die superbreiten 34er sogar eine etwas geringere Anzeigefläche (2700 cm²). Der einzige Monitor im Test mit einem 35 Zoll großen Panel kommt auf eine Fläche von 2862 cm². Gegenüber einem 27-Zoll-Modell haben aber auch die 32er und die 34er die Nase deutlich vorn, was die Fläche betrifft.

LG 34UC98-WLG 34UC98-W
Unser aktuelles Testfeld besteht dieses Mal aus ganzen sechs Monitoren. Vier davon besitzen eine Bildschirmdiagonale von 34 Zoll, einer kommt mit einem 35-Zoll-Display. Das Seitenverhältnis dieser fünf Modelle beträgt 21:9. Drei dieser Bildschirme kommen mit einem Curved-Display, die anderen beiden besitzen ein klassisches planes Panel. 

LG 34UM68-PLG 34UM68-P

Der sechste Mitstreiter in unserem Roundup nimmt fast in jeder Hinsicht eine Sonderrolle ein: Die Bilddiagonale des Samsung S32E590C misst "nur" 32 Zoll, das Seitenverhältnis lautet 16:9, und die Auflösung ist mit Full-HD die geringste in diesem Testfeld. Das gilt allerdings auch für den Preis. Der gekrümmte Monitor ist online bereits ab rund 365 Euro zu haben ... und kostet damit nur einen Bruchteil der größeren Konkurrenz. Mit einem Straßenpreis von knapp 500 Euro ist der LG 34UM68-P zumindest noch in Reichweite des kleineren Samsung-Monitors.

Iiyama ProLite XUB3490WQSU-B1Iiyama ProLite XUB3490WQSU-B1

Ebenfalls zu den günstigeren 34ern zählt der Iiyama ProLite XUB3490WQSU-B1 mit PReisen ab rund 600 Euro. Für den HP Envy 34c werden dann schon mindestens 800 Euro fällig, der 35 Zoll große BenQ XR3501 ist mit Preisen ab knapp unter 800 Euro einen Tick günstiger. LG schickt noch einen zweiten Monitor ins Rennen: Der 34UC98-W nähert sich mit Preisen ab 960 Euro sogar der 1000-Euro-Schallmauer an.

Iiyama ProLite XUB3490WQSU-B1Iiyama ProLite XUB3490WQSU-B1

So weit der Preisbereich der sechs Monitore, so unterschiedlich ist auch deren angepeilter Einsatzzweck. Wie die Hersteller ihre Riesen-Monitore platzieren und welche Aufgaben sie besonders gut erfüllen sollen, klären wir in der detaillierten Einzelbetrachtung.

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7 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • ybox720
    Gibts eigentlich in nächster Zukunft Bildschirme mit 4k 120Hz? Technisch ist es nun ja möglich. Einen 40er mit diesen Daten würde ich mir leisten... (aber nur 16:9). Gern auch mit GSync.
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  • quixx
    Anonymous sagte:
    Gibts eigentlich in nächster Zukunft Bildschirme mit 4k 120Hz?


    Derzeit geht 4k maximal halb so schnell wie ein 60HzMoni. 40"/120Hz/2160p/1ms wirst Du noch mindestens ein halbes Jahrzehnt warten müssen, egal was der Aufsichtsrat und der Vorstand meint, was die Ingenieure hinkriegen müssen um deren lächerliche Prämie einzustreichen.

    Der gleiche Hurratruppentyp hat auch die WM '22 mit 8k und auch den sauberen Diesel versprochen.
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  • Tesetilaro
    21:9 WQHD, curved, 32-34 zoll und richtung 500 € - dann bin ich dabei ;)
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  • moeppel
    Zitat:
    Gibts eigentlich in nächster Zukunft Bildschirme mit 4k 120Hz? Technisch ist es nun ja möglich. Einen 40er mit diesen Daten würde ich mir leisten... (aber nur 16:9). Gern auch mit GSync.


    Würde mich Richtung Südkorea orientieren.

    Ich hoffe, dass in naher Zukunft, u.U DP Geräte ähnlich wie die bisherigen single input dual link DVI Geräte angeboten werden.

    Sollte das der Fall sein, dürfte man noch eine Weile hinzurechnen bevor solche Teile auf unserem Markt erscheinen, denn im Sektor WQHD war Korea uns mindestens 2-3 Jahre voraus. Der Qnix/Catleap Hypetrain ging bereits vor einigen Jahren los.

    Ganz abgesehen davon jedoch fehlt bisher ohnehin die GPU Leistung solche Teile ordentlich zu befeuern. Selbst 2560*1440 @ 120/144hz ist mit dieser Generation noch nicht bewerkstellbar.
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  • ybox720
    Naja, ich bin meistens so bei 120 fps bei 4k "ultra" ohne AA. Ausser bei ROTR (kürzt man das so ab?), da sinds 60-80.

    Naja, wenns noch dauert, wirds ein Dell S2716DG oder ein iiyama 40er
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  • moeppel
    Anonymous sagte:
    Naja, ich bin meistens so bei 120 fps bei 4k "ultra" ohne AA. Ausser bei ROTR (kürzt man das so ab?), da sinds 60-80.

    Naja, wenns noch dauert, wirds ein Dell S2716DG oder ein iiyama 40er


    Klingt nach einem multi-GPU Setup und je nach Karte redet man da noch von einer ~1.500€ (+- ~300) Investion - ohne Monitor.

    Der großen Mehrheit, inklusive mir, wäre es das Investment nicht wert. Ich beziehe mich in der Regel auf Single-GPU-Lösungen, zumal SLI/CF oftmals nicht funktioniert oder nur eingeschränkt.
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  • Mr. J
    Wie wäre es zukünftig auch mal die Monitore im Bereich 40+ Zoll anzuschauen? Aktuell gibt es da den Philips BDM4350UC und den Dell P4317Q, aber man findet leider keine Tests zu den Monitoren. Dabei wäre sicher mal interessant wie die Eigenschaften von so großen Bildschirmen aussehen und auch diese für Gaming (FullHD und 4K) geeignet sind.

    MfG
    Mr. J
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